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Der Sinn des Unternehmens Wofür arbeiten wir eigentlich? von Veken, Dominic (eBook)

  • Verlag: Murmann Publishers
eBook (ePUB)
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Der Sinn des Unternehmens

Wer sind wir als Unternehmen? Wofür stehen wir? Wofür arbeiten wir eigentlich? Unternehmen müssen heute wieder die großen Fragen stellen. Denn nur so können sie in radikal veränderten Märkten die richtigen Antworten finden. Nur so können sie Mitarbeitern und Kunden wirklich sinnvolle Angebote machen und ihnen wieder eine starke Identifikation und Überzeugung vermitteln. Ihnen ein Leuchten in die Augen zaubern. Unternehmen sind nicht nur dazu da, Profite zu erwirtschaften. Unternehmen sind dazu da, die Welt zu verändern. Das ist ihre Verantwortung. Das ist ihr Sinn. Dominic Veken zeigt in seinem Buch 'Der Sinn des Unternehmens', was die Unternehmensphilosophien der Zukunft ausmacht, wie man sie entwickelt, wie man sie nachhaltig zum Leben bringt. Mit vielen Interviews und vielen Unternehmensbeispielen wie Bulthaup, Spotify, Starbuck's, Montblanc oder Tesla, von Netflix, Vice, Dedon, Zappos, A. Lange & Söhne u.v.a. Dominic Veken ist Deutschlands führender Unternehmensphilosoph. Er berät zahlreiche nationale und internationale Unternehmen, er lehrt 'Unternehmensphilosophie' an der Universität der Künste in Berlin und er hält Vorträge über Sinn und Begeisterung für Führungskräfte. Vor seiner Selbstständigkeit hat der studierte Philosoph als Geschäftsführer und Chefstratege einer großen deutschen Kreativagentur gearbeitet. Er hat die CDU und Angela Merkel im Bundestagswahlkampf beraten. Und er hat 2009 mit 'Ab jetzt Begeisterung - Die Zukunft gehört den Idealisten' ein sehr erfolgreiches Buch-Debüt vorgelegt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867744812
    Verlag: Murmann Publishers
    Größe: 1878 kBytes
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Der Sinn des Unternehmens

1.Unternehmenssinn und Unternehmenszweck - Vorsicht, leicht zu verwechseln!

Viele, die schon einmal in Palo Alto südlich von San Francisco waren, werden das Gefühl kennen: Auf keinen Fall möchte man die Gelegenheit verpassen, der renommierten Stanford University mitten im Sunshine State Kalifornien einen Besuch abzustatten. Zu sehr gilt diese Universität als Motor und Wiege des mit den innovativsten Unternehmen dicht besiedelten Silicon Valley, die eine Vielzahl von Nobelpreisträgern hervorgebracht hat und weltweit Vorbildcharakter für eine freie, kreative Kultur unternehmerischen Handelns darstellt. Man muss Stanford einmal gesehen haben, auch um zu verstehen, wo der Silicon-Valley-Geist herkommt, um zu begreifen, was die Menschen hier antreibt. Und so bin auch ich vor einigen Jahren über den weitgestreckten klosterartigen Campus der Universität gewandelt, durch die weitläufigen Parkanlagen, vorbei an den vielen Wohnhäusern und den im Stil der Kalifornischen Missionsstationen errichteten Lehrgebäuden, bis ich irgendwann vor dem riesigen sandsteinfarbenen Hauptportal ankam, über dem in großen Buchstaben das Universitätsmotto prangt: "Die Luft der Freiheit weht" - fünf Worte auf Deutsch, ganz einfach und ohne Übersetzung, die zurückgehen auf den deutschen Humanisten Ulrich von Hutten.

"Die Luft der Freiheit weht" - da war ich dann doch ein bisschen überrascht. Und dann auch wieder nicht, weil ich dachte: das passt. Das bringt exakt den Geist zum Ausdruck, den ich in dieser Region überall spüren konnte. Das bringt auf den Punkt, wie sich Leben und Arbeiten und vermutlich auch Studieren hier anfühlen. Dieser Satz schien mir den über dem Valley schwebenden Geist zu materialisieren und zu kondensieren: Die bewegte Luft der Freiheit ist immer schon da. Du musst sie gar nicht erst erzeugen, auch nicht herbeizwingen, im Gegenteil: Mit jedem Eingriff würdest du sie eher zerstören. Freiheit kann ja nicht funktionieren, wenn man sie erzwingt. Die Luft der Freiheit weht, wenn man gerade nicht dazwischenfunkt. Dann bringt sie frische Gedanken mit sich, ganz selbstverständlich und zwanglos. Man muss sich ihr nur öffnen, sich bereitmachen und bereithalten für sie, dann wird sie vielleicht die eigenen Ideen und Gedanken auch in neue Richtungen tragen. Insofern kann jeder in dieser Sentenz am Haupttor der Stanford University viel mehr als ein einfaches Motto erkennen.

Tatsächlich drückt sie eine sehr spezifische Art aus, die Welt zu sehen, mit ihr umzugehen. Sie kennzeichnet eine eigene Philosophie, eine eigene Weise, die Welt zu begreifen - und das nach innen, für die Studenten und Lehrenden, wie auch nach außen, für die Besucher. Und ich bin ziemlich sicher, dass nicht nur ich das so empfand, sondern fast jeder, der einmal vor dem Hauptportal der Uni stand. Es ist ein besonderes Gefühl, das einen da erfasst, genauer: eine Kategorie von Gefühl, die gebunden ist an Bedeutung, an Sinn, an die erhebende Empfindung, Teil von etwas Größerem zu sein. Ein solches Gefühl kann sich bei vielen einstellen, wenn der Kapitän der eigenen Nationalmannschaft den Weltmeister-Pokal in den Himmel streckt oder wenn jemand das erste Mal erfolgreich eine Welle reitet. Andere verspüren es bei ihrem Einsatz für den Umweltschutz, wieder andere, wenn sie erleben, dass das von ihnen erfundene und gestaltete Erfrischungsgetränk einen stürmischen Absatz erfährt. Bei allen ist dann ein Punkt getroffen, etwas, das sie antreibt und befriedigt, das sie glühen lässt und ihre Augen zum Leuchten bringt: Es ist das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein. Der Satz "Die Luft der Freiheit weht" manifestiert einen solchen Punkt, er fasst ihn in Worte und dient auf diese Weise als Mantra. Er bezeichnet das Große, von dem jeder, der sich an der Stanford University aufhält, Teil sein kann. Er vermittelt die Aura des Außergewöhnlichen, auf das man stolz sein kann, für das es sich zu kämpfen und zu arbeiten lohnt - das dem ei

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