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Employer Branding als Differenzierungsstrategie für Start Ups im Kampf um Talente Eine empirische Untersuchung von Gauß, Benjamin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2014
  • Verlag: GRIN Verlag
eBook (ePUB)
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Employer Branding als Differenzierungsstrategie für Start Ups im Kampf um Talente

Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne, Note: 2,0, Universität Hohenheim (Marketing & Management), Veranstaltung: Unternehmensgründungen und Unternehmertum, Sprache: Deutsch, Abstract: 'The People make the place'. Eine lange Zeit hat es gedauert, ehe das von Schneider bereits im Jahr 1987 als notwendig erachtete Umdenken in den Organisationen auch tatsächlich stattfand. Demnach ist es für die Gewährleistung von Wettbewerbsvorteilen und dem Organisationserfolg von besonderer Bedeutung, dass eine qualifizierte Belegschaft zur Verfügung steht. In den vergangenen Jahren hat sich diese Selbstverständlichkeit allerdings aufgrund von demographischen und wirtschaftlichen Entwicklungen immer mehr zu einer nicht vernachlässigbaren Managementaufgabe gewendet, die eine ausreichende Verfügbarkeit von Talenten in Form von Fachkräften und Hochschulabsolventen sicherstellen muss. Steven Hankins hat diesen Wandel der Personalwirtschaft im Jahr 1997 im Rahmen einer McKinsey-Studie untersucht und dabei den Begriff 'War of talents' - den Kampf um die besten Talente - geprägt. Eine erste Interpretation lässt darauf schließen, dass Unternehmen während ihrer Bemühungen neue Fachkräfte zu rekrutieren, sich dabei mit anderen Unternehmen bekämpfen und bekriegen bzw. diese eliminieren müssen. Allerdings geht es bei diesem Gedanken vielmehr darum, sich von der Konkurrenz abzuheben. Der Fachkräftemangel, wie er in Deutschland vorzufinden ist, treibt die Unternehmen dazu, für die Talente attraktiv sein zu müssen bzw. zu werden. Denn heutzutage hat ein High Potential oft die freie Auswahl und entscheidet sich demnach für den aus seiner Sicht attraktivsten Arbeitgeber. In den zahlreichen Diskussionen und aktuellen Beiträgen zu diesem Thema hat sich in den vergangenen Jahren dabei vor allem ein Begriff kontinuierlich in den Vordergrund geschoben. Das so genannte `Employer Branding gewinnt an Bedeutung. So schrieben laut einer Studie der Managementberatung Kienbaum bereits im Jahr 2011 87% aller befragten Personalleiter aus deutschen Unternehmen der Arbeitgeberkommunikation in Form von Employer Branding eine zentrale Rolle zu. In einer aktuelleren und europaweit durchgeführten Umfrage des Institute for Competitive Recruiting (ICR) bei über 10.000 Personalverantwortlichen kamen diese sogar zu dem Ergebnis, dass Employer Branding neben der Rekrutierung von Berufserfahrenen DAS Topthema 2013 im Bereich Mitarbeiterbeschaffung sei.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 94
    Erscheinungsdatum: 14.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783656594581
    Verlag: GRIN Verlag
    Serie: Akademische Schriftenreihe Bd.V269076
    Größe: 4666kBytes
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Employer Branding als Differenzierungsstrategie für Start Ups im Kampf um Talente

2. Theoretische Grundlagen in Bezug auf Startups

2.1 Definition und Abgrenzung von Unternehmen

Als Arbeitgeber kommt generell ein Unternehmen in Frage, welches eine Art Betrieb darstellt und sich durch Fremdbedarfsdeckung, selbständige Entscheidungen sowie eigene Risiken kennzeichnet. [16] Als Unternehmen gilt somit "jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt. [...] Demnach können Selbständige, Familienbetriebe, Personengesellschaften und Vereinigungen, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, als Unternehmen angesehen werden. [17] " Demgegenüber stehen Be triebe, die ihren Eigenbedarf decken und als Haushalte definiert werden. [18] Diese sollen an dieser Stelle allerdings nur der Vollständigkeit wegen erwähnt werden und in der weiteren Ausarbeitung keine weitere Berücksichtigung finden.

Ein Unternehmen lässt sich in verschiedene Unterklassen, Ordnungen und Gattungen klassifizieren, wobei die Gliederungstiefe vom verfolgten wissenschaftlichen Zweck abhängt. [19] So lassen sich Unternehmen beispielsweise nach der Art der Anteilseigner einordnen, wodurch private von öffentlichen Unternehmen unterschieden werden. [20] Eine weitere Klassifizierung kann nach der Art der angebotenen Leistungen durchgeführt werden, wobei eine Abgrenzung von Sachleistungs- und Dienstleistungsunternehmen stattfindet. [21] Ebenfalls können Unternehmen nach ihrer räumlichen Struktur differenziert betrachtet werden. Hierbei lassen sich diese in lokale, regionale, nationale, internationale, globale und multinationale Unternehmen einordnen. Während Unternehmen, welche in die letzten drei Ausprägungen fallen, länderübergreifend aktiv sind, findet man in den restlichen drei Ausprägungen Unternehmen vor, die ihre Aktivitäten lediglich auf einen Ländermarkt bzw. auf bestimmte Gebiete eines Ländermarktes ausrichten. So spricht man zum Beispiel von einem lokalen Unternehmen, wenn sich dessen Aktivität auf eine einzelne Ortschaft beschränkt. [22] Als typisches Beispiel hierfür ist der klassische "Tante Emma-Laden" zu nennen.

Die größte Bedeutung für die weitere Ausarbeitung hat die Klassifizierung der Unternehmen nach Größe sowie der Phase in welcher es sich aktuell befindet. Nach
267 HGB wird ein Unternehmen größenmäßig folglich nach der Anzahl der Beschäftigten, dem Umsatz sowie der Bilanzsumme eingestuft. Das Unternehmen fällt dabei in eine Kategorie, wenn es mindestens zwei der drei Merkmale aufweist, die in Abbildung 1 dargestellt sind. [23]

Abbildung 1 Betriebsgrößenklassifizierung gem.
267 HGB [24]

Da einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2012 nach die Anzahl der Kleinunternehmen in Deutschland mit knapp 2 Millionen deutlich höher war als die der mittelgroßen Unternehmen (~ 80.000) sowie Großunternehmen (~ 14.000), werden diese nochmals untergliedert. [25] So kann die Auflistung in Abbildung 1 durch die so genannten Micro- bzw. Kleinstunternehmen ergänzt werden. In diese Kategorie fallen alle Unternehmen, auf die zwei der drei in Abbildung 2 beschriebenen Kenngrößen zutreffen. [26]

Abbildung 2 Kleinstunternehmen gem. Europäischer Kommission [27]

Hierzu zählen auch nahezu alle jungen Unternehmen, die sich in der Gründungs- bzw. Pionierphase befinden. [28] Eine besondere Form unter den jungen Unternehmen bilden die so genannten Startups [29] . Diese unterscheiden sich im Vergleich zu dem neueröffneten Geschäft um die Ecke in erster Linie durch ihr Maß an Innovation sowie dem damit verbundenen Wachstumspotential. [30] Folgt man der Definition von Wöhe /Döring, wird somit relativ schnell die Betriebs- bzw. Etablierungspha

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