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Gesund führen Mitarbeitergespräche zur Erhaltung von Leistungsfähigkeit und Gesundheit in Unternehmen von Gratz, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.09.2014
  • Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
eBook (ePUB)
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Gesund führen

Gesunde Gespräche Eine funktionierende Kommunikation und tragfähige Vereinbarungen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter sind ausschlaggebend für Motivation und Leistungsfähigkeit. 'Gesund@Work' unterstützt auf der Basis neurowissenschaftlicher, systemischer und psychologischer Erkenntnisse ganz konkret in der Mitarbeiterführung. Das vorgestellte Modell des 'Gesunden Gesprächs' kombiniert Gesundheitsförderung und passgenaue Leistungsanforderungen an die Mitarbeiter und zeigt Wege, mit Mitarbeitern wirkungsvoll zu kommunizieren sowie tragfähige und entwicklungsorientierte Vereinbarungen zu treffen. a.o. Univ.-Prof. Dr. Wolfang Gratz ist Gesellschafter der Gratz & Partner OG, Organisationsentwickler und Supervisor, frühere langjährige Führungspositionen im öffentlichen und NPO-Sektor, u.a. Studiengangsleiter Public Management an einer Fachhochschule, aktuell neben Trainings- und Beratungstätigkeit Lehraufträge an drei Fachhochschulen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 23.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709405154
    Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
    Größe: 1928 kBytes
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Gesund führen

1.1. Einführung

1.1.1. Die Gemeinsamkeiten zwischen Führung und Übergewicht

1.1.2. Führung als Profession

1.1.3. Führung erfordert Verständnis dafür, was Menschen bewegt

1.1.1. Die Gemeinsamkeiten zwischen Führung und Übergewicht

Was haben Führung und Körpergewicht gemeinsam? Die Antwort ist relativ einfach: Beide sind Thema wissenschaftlicher Studien, populärer Veröffentlichungen, einer gewissen Aufmerksamkeit in den Massenmedien und Gegenstand einer Fülle von Veranstaltungen, die Wege zu zielführenderem Verhalten verheißen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Übergewichtigen in der
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Gesamtbevölkerung und ergeben Umfragen, dass sich nach wie vor ein erheblicher Teil der Mitarbeiter schlecht geführt fühlt. Der Hauptkritikpunkt "Mein Chef hört mir nicht zu" besteht unverändert. Um lediglich ein aktuelles Beispiel zu bringen:

Die Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" machte im April 2014 mit der Schlagzeile auf: "Meine Firma liebt mich nicht." In dem Artikel heißt es unter anderem: Mitarbeiter vermissen vor allem eines - Wertschätzung. Es wird eine Gallup-Umfrage zitiert, der zufolge zwei Drittel der Mitarbeiter Dienst nach Vorschrift machen, 17 % innerlich gekündigt haben und lediglich 16 % eine hohe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber haben.

Arbeitnehmer geben an, nicht zu wissen, was von ihnen erwartet wird, sowie dass sich ihre Vorgesetzten nicht für sie als Menschen interessieren. Ihre Meinungen hätten kaum Gewicht und kreative Veränderungen oder der Versuch von Veränderungen würden selten belohnt.

Nichtsdestoweniger sind Führungskräfte-Trainings eine Cashcow in der Weiterbildungsbranche, die Literatur zum Thema Führung ist kaum zu überblicken. An Rezepten herrscht kein Mangel. Führungskräften wird empfohlen, sich nach der Regel des St. Benedikt oder auch an Machiavelli zu orientieren, von Delfinen oder chinesischen Kriegsherren zu lernen, aber auch ihre Führungsaufgaben schlichtweg in jeweils einer Minute zu managen. Helden des Kapitalismus oder der Politik verkaufen ihre persönlichen Erfolgsrezepte um gutes Geld. Punkte-Programme in beliebiger Länge und Checklisten gibt es in Überfülle, zunehmend auch aus dem Internet herunterzuladen. Trotzdem oder auch gerade deshalb bieten die Niederungen der Führungsarbeit ein tristes Bild.

Versucht man sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen, ergibt sich eine gewisse Parallelität zu der Hochkonjunktur an Diäten, Gesundheitsratgebern und sonstigen Empfehlungen und Aufforderungen, medizinischen Normen zu entsprechen.

Häufig wird jedoch ausgeblendet, dass es im Hintergrund um existenzielle, um Sinnfragen geht, also um das Grundverständnis vom eigenen Platz in der Welt. Oberflächliche Rezepte vermögen, solange die innere Grundmelodie unverändert ist, im Regelfall nur kurzfristige Verhaltensänderungen, denen zumeist relativ rasch heftige Rückfälle folgen, oder auch bloß ein schlechtes
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Gewissen zu erzeugen. Dauerhafte Grundhaltungen, die zur Freude an der Führungsarbeit oder auch am Essen bei gleichzeitigen erwünschten Ergebnissen führen, entstehen so nicht.

In Abgrenzung von an der Oberfläche bleibenden Rezepten sei daher im Folgenden ein Überblick gegeben, was Menschen im Allgemeinen und an Arbeitsplätzen im Besonderen beweg

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