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Gesunde und stressfreie Führung Mit Selbstcoaching von Sieben, Silke (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Gesunde und stressfreie Führung

Laut Krankenkassenstatistiken hat der Anstieg von Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten Jahren rasant zugenommen. Immer mehr Mitarbeiter 'pfeifen auf dem letzten Loch'. Dabei sind gesunde und motivierte Mitarbeiter eine wesentliche Voraussetzung für langfristigen Unternehmenserfolg. Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle. Durch ihren Führungsstil prägen sie die Unternehmenskultur und das Miteinander im Unternehmen entscheidend mit. Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, und damit auch der Unternehmenserfolg, können durch die Art und Weise der Führung positiv aber auch negativ beeinflusst werden. Für eine gesunde und stressfreie Führung sind neben der Gestaltung von Arbeitsprozessen vor allem psychosoziale Aspekte entscheidend. Diese werden maßgeblich durch die innere Haltung einer Führungskraft - sich selbst und den Mitarbeitern gegenüber - geprägt. Dementsprechend beschäftigt sich das vorliegende Buch sowohl mit der Führung von Mitarbeitern, als auch mit der Führung der eigenen Person. Es werden Maßnahmen zur gesunden und stressfreien Mitarbeiterführung vorgestellt und viele konkrete Tipps zur Umsetzung an die Hand gegeben. Eine Selbstreflektion des eigenen Führungsstils kann zur Selbst- und Fremdanalyse genutzt werden. Um wieder mehr Gelassenheit und Freude im Beruf zu erfahren, hat der Leser im Rahmen eines Selbstcoachings die Möglichkeit, seine persönliche Energiebilanz, den eigenen Umgang mit Stress und die Gestaltung des eigenen Arbeitsalltages zu analysieren, zu reflektieren und gegebenenfalls zu verändern. Abschließend findet man im Anhang noch Tipps zur Entspannung, die sich leicht in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Silke Sieben ist Dipl. Psychologin und seit 1998 als Trainerin und Beraterin in der Erwachsenenbildung tätig. Als Qualitätsmanagementberaterin begleitete sie Unternehmen bei der Einführung von Qualitätsmanagementsystemen und in der Durchführung von Veränderungsprozessen. Seit einem persönlichen Verlust beschäftigt sie sich vorwiegend mit der Frage, wie wir durch achtsames Haushalten mit unseren Lebensenergien die Grundvoraussetzungen für ein erfülltes und vitales Leben schaffen können. Bereits als Lehrbeauftragte für Selbstverteidigung, Kampfkunst- und Gesundheitstraining hat sie erfahren, wie wichtig der zielgerichtete Einsatz unserer Energien im Leben ist. Als Gesundheitsberaterin, Entspannungspädagogin und Mentalcoach führt sie für Unternehmen Seminare zum Thema 'Gesundes Arbeiten' und 'Gesundes Führen' durch. Silke Sieben lebt und arbeitet in Köln. Weitere Informationen finden Sie unter www.7sanavia.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 04.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741287503
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1982 kBytes
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Gesunde und stressfreie Führung

Aktuelle Situation in unserer Arbeitswelt

Die Psyche spielt nicht mehr mit

Aktuelle Trends und Entwicklungen

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema `Arbeitsdruck und Gesundheit stellte 2015 fest 1 , dass jeder fünfte Arbeitnehmer nach eigenen Angaben an seine Leistungsgrenze stößt, 23 % keine Pausen machen und jeder Achte sogar krank zur Arbeit geht. Statt die Leistung durch Pausen und Regeneration zu steigern, greifen viele zu Nikotin und Medikamenten, die jedoch - wenn überhaupt - nur eine kurzfristige Leistungssteigerung bewirken können. Als Grund werden die permanent wachsenden Anforderungen angegeben, denen sich viele Arbeitnehmer hilflos ausgeliefert fühlen. 51 % der Befragten glauben keinen oder nur geringen Einfluss auf den Arbeitsumfang zu haben.

Dieser besorgniserregende Trend wirkt sich nicht nur auf unsere physische, sondern auch auf unser psychische Gesundheit aus. Jedes Jahr bringen die Krankenkassen einen Fehlzeitenreport heraus, der Aufschluss über die Anzahl der Fehltage in Deutschland gibt. Hier zeigt sich, dass ein stetig wachsender Anteil an Krankschreibungen und Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen entsteht. Nach dem Gesundheitsreport der BKK (Knieps, Paff, 2014) sind psychische Erkrankungen - nach Muskel-Skelett-Erkrankungen - der zweithäufigste Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. Laut Techniker Krankenkasse ist die Anzahl `psychisch bedingter Fehltage seit dem Jahr 2000 um rund 75 % gestiegen (TK, Gesundheitsreport 2016). Die Zahl wäre noch eklatanter, wenn man bedenkt, dass ein Großteil körperlicher Beschwerden psychosomatisch bedingt ist.

Dieser Anstieg hat mehrere Ursachen. Neben der generellen Zunahme von Stress, existiert inzwischen eine größere Sensibilität für psychische Krankheiten. Während früher eher die körperlichen Spätfolgen von Stress, wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Magengeschwüre oder Bandscheibenvorfälle diagnostiziert wurden, wird heutzutage die psychische Ursache erkannt und behandelt. Darüber hinaus ist die Dauer psychisch bedingter Krankschreibungen meist länger, als bei körperlichen Erkrankungen. Laut BPtK (Bundespsychotherapeutenkammer) 2 führten psychische Erkrankungen 2013 zu einer durchschnittlichen Krankschreibungsdauer von 34,5 Tagen (ca. fünf Wochen pro Krankheitsfall), während zum Beispiel Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems bei `nur 18,5 Tagen und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems bei 21,3 Tagen liegen. Insgesamt hat sich die Krankschreibungsdauer von 2000 bis 2012 um 31,0 % verlängert. Das hat enorme Konsequenzen für die Kosten eines Unternehmens und der gesamten Volkswirtschaft.
Die Kosten für Volkswirtschaft und Unternehmen steigen

Während die Produktionsausfallkosten auf Grund psychischer Erkrankungen 2008 noch bei geschätzten 4 Milliarden Euro lagen, sind diese 2013 auf 8 Milliarden Euro gestiegen und haben sich somit verdoppelt. Dabei sind die Kosten für körperliche Krankheiten durch psychische Auslöser, wie beispielsweise bei Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Herz-Kreislaufsystems, noch nicht mit eingerechnet. Sie belaufen sich auf insgesamt 13 Milliarden Euro 3 .

Darüber hinaus ist der noch größere Anteil an indirekten Kosten - reduzierte Produktivität während der Anwesenheitstage und vorzeitige Verrentung - noch nicht berücksichtigt. Der Anteil von Personen, die aufgrund psychischer Erkrankungen in eine Frühberentung gingen, stieg seit 2001 bis 2013 von 26% auf 42,7%. Damit ist fast jede zweite Frühverrentung psychisch verursacht und tritt vergleichsweise früh ein. Während bei körperlichen Krankheiten die Mitarbeiter erst zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr eine Frührente beanspruchen, erfolgt diese bei psychischen Erkrankungen schon in einem Durchschnittsalter von 49 Jahren 4 .
Was stresst bei der Arbeit?

Doch was sind die Str

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