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Leadership Lehren, die mich durchs Leben führten von Powell, Colin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.03.2013
  • Verlag: Hoffmann und Campe Verlag
eBook (ePUB)
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Leadership

Der einstige Außenminister der USA erzählt aus seinem bewegten Leben und verknüpft seine Erlebnisse mit der Frage: Was habe ich aus diesen Erfahrungen gelernt? Ein warmherziges, humorvolles, manchmal auch unbequemes Buch, das dem Leser zahllose Anregungen bietet, seine Führungsqualitäten und seinen Umgang mit Menschen auf neue Fundamente zu stellen. Was sind die Geheimnisse der Kunst, zu führen? Was bedeutet es, Verantwortung zu tragen? Welche Rolle spielt der gegenseitige Respekt im Miteinander? Welche Rechte und Pflichten gelten im Commitment? Wie geht man mit Fehlern um - auch den eigenen? Wie schafft man eine produktive Atmosphäre? Colin Powell gibt Regeln und Ratschläge, die davon handeln, was jeder beherzigen sollte, um zu einem effizienten, erfolgreichen, aber eben auch menschlichen, fairen Zusammenarbeiten und Zusammenleben beizutragen. Colin Powell, 1937 in New York geboren, Vier-Sterne-General a. D., war unter anderem Nationaler Sicherheitsberater, Vorsitzender des Generalstabs und von 2001 bis 2005 Außenminister der USA. Seit 1997 leitet er eine von ihm gegründete Hilfsorganisation zur Förderung von Kindern aus sozial schwachen Familien. Er ist zudem ein weltweit gefragter Redner bei Fortbildungskursen für Führungskräfte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 14.03.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783455850635
    Verlag: Hoffmann und Campe Verlag
    Größe: 2069 kBytes
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Leadership

I Die Regeln

Meine dreizehn Regeln

Präsident George H. W. Bush wurde am 20 . Januar 1989 als Nachfolger von Präsident Ronald Reagan in sein Amt eingeführt. In dem Moment, als er seinen Eid ablegte, war ich nicht länger Nationaler Sicherheitsberater, und die Fackel wurde weitergereicht an meinen langjährigen Kollegen und Mentor, General Brent Scowcroft.

Nachdem ich das Weiße Haus verlassen hatte, kehrte ich in die Army zurück. Im April wurde ich zum Viersternegeneral befördert und zum Befehlshaber des Forces Command ( FORSCOM ) – Streitkräftekommandos – der US -Army ernannt, dessen Hauptquartier sich in Fort McPherson, Georgia, direkt vor den Toren Atlantas befindet. Ich hatte Befehlsgewalt über sämtliche einsatzfähigen Streitkräfte der Army in den Vereinigten Staaten, und ich beaufsichtigte die Ausbildung der Army National Guard (Nationalgardeabteilung des US -Heeres). Ich war der erste schwarze Army-Offizier, der ein Viersternetruppenkommando innehatte.

Kurz nachdem ich zu FORSCOM gekommen war, wollte die Zeitschrift Parade, eine bekannte Sonntagsbeilage mit über fünfzig Millionen Lesern, eine Titelgeschichte über mich und meine neue Position bringen – einen jener kurzen persönlichen Beiträge für Amerikaner, die ihre Sonntagszeitungen beim Kaffee lesen. Da der Artikel schon lange vor dem Verteilungstermin, dem 13 . August, fertig und die Beilage auch schon gedruckt war, konnte Parade nicht wissen, dass Präsident Bush mich genau drei Tage vor Erscheinen meines Beitrags zum nächsten Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs ernennen würde. Der Artikel wurde also derart "passend" veröffentlicht, dass ich nicht alle davon überzeugen konnte, es habe sich dabei um ein rein zufälliges Zusammentreffen gehandelt.

Der Autor dieses Beitrags, David Wallechinsky, ein hochqualifizierter Journalist, brauchte einen Aufhänger für den Schluss. Eine meiner Sekretärinnen, Sergeant Cammie Brown, riet ihm, er solle mich nach den Dutzenden von Papierschnipseln fragen, die ich unter die Glasabdeckung meines Schreibtischs geschoben hätte – Zitate und Aphorismen, die ich gesammelt bzw. im Lauf der Jahre selbst formuliert hatte. David rief an und fragte mich, ob ich ein paar davon vorlesen würde. Die dreizehn, die ich auswählte, erschienen dann in einem abgesetzten Feld neben dem Haupttext.

Nachdem sie erstmals in Parade abgedruckt worden waren, stießen die dreizehn Regeln zu meiner großen Überraschung auf eine weithin positive Resonanz. In den letzten 23 Jahren haben meine Mitarbeiter Hunderte von Exemplaren dieser Liste in unterschiedlichster Form verteilt; sie wurden in Vorträgen präsentiert und kursierten weltweit im Internet.

Nachfolgend finden Sie meine Regeln und die Gründe, weshalb ich daran festgehalten habe.
Es ist nicht so schlimm, wie Sie glauben; morgen sieht es schon besser aus

Nun, vielleicht – vielleicht auch nicht. Diese Regel bringt eine Einstellung zum Ausdruck, sie liefert keine Vorhersage. Ich habe immer versucht, zuversichtlich und optimistisch zu bleiben, ganz egal, wie schwierig die Lage ist. Eine Nacht darüber schlafen – und einfach acht Stunden verstreichen lassen – wird die Infektion eindämmen. Wenn man das Büro abends mit der Einstellung verlässt, dass man es schon schaffen wird, dann wirkt sich das nicht nur auf einen selbst aus; es vermittelt diese Einstellung auch Ihren Mitarbeitern. Es stärkt deren feste Überzeugung, dass wir jedes Problem lösen können.

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