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Produktionssysteme wettbewerbsfähig gestalten Methoden und Werkzeuge für KMU s - KAIZEN, SWOT-Analyse, Pareto-Analyse, 5W-Analyse, Wertstromanalyse, Mind-Mapping, Poka Yoke, 5S, TPM, SMED, KANBAN, Benchmarking, TPS-Prinzipien von Bauer, Steffen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.08.2016
  • Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Produktionssysteme wettbewerbsfähig gestalten

Die Produktion zukunftsfähig machen
Sie sind Geschäftsführer oder in leitender Position in einem klein- oder mittelständischen
produzierenden Industrieunternehmen und stellen sich die Frage, wie Sie das
Produktionssystem nachhaltig entwickeln können? Dann sind Sie mit diesem Buch bestens beraten.
Hier steht alles drin, was Sie brauchen, um:
- mit kontinuierlichen Verbesserungen eine lernende Organisation zu schaffen
- durch mehr Wettbewerbsfähigkeit und weniger Verschwendung schrittweise ein passendes Produktionssystem aufzubauen, ganz nach dem Vorbild des Toyota Produktionssystems
- die zur Gestaltung eines Produktionssystems notwendigen Werkzeuge und Überwachungssysteme einsetzen zu können, die Ihnen das Buch liefert.
Erfahren Sie darüber hinaus, wie Sie gezielt das Wissen Ihrer Mitarbeiter fördern und gewinnbringend für die Innovationskraft Ihres Unternehmens einsetzen.

Diplom Ingenieur (BA) Maschinenbau Steffen Bauer ist Technischer Leiter in der metallverarbeitenden Industrie und Automotive Zulieferindustrie

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 247
    Erscheinungsdatum: 08.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446449671
    Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 22043 kBytes
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Produktionssysteme wettbewerbsfähig gestalten

1 Einleitung 1.1 Was ist ein Produktionssystem?
Ein Produktionssystem hat Prinzipien, Standards, Methoden und Werkzeuge, die ein Unternehmen sowohl für die Organisation als auch für die Arbeits- und Produktionsweise zur Herstellung und Vermarktung seiner Produkte benötigt.

Das sicherlich bekannteste Produktionssystem ist das Toyota-Produktionssystem (auch TPS genannt), welches zwischenzeitlich weltweit von vielen Unternehmen kopiert oder in Anlehnung daran zu einem eigenen Produktionssystem umgewandelt wurde. Viele von Toyota entwickelte Prinzipien, Methoden und Werkzeuge sind Grundlage des Lean Managements. Das wesentliche Ziel des Lean Management ist es, Werte ohne Verschwendung zu schaffen. Dies gilt sowohl für die administrativen als auch die produktiven Unternehmensbereiche.

Ein umfassendes Produktionssystem muss von der Geschäftsleitung gewollt sein, entwickelt und auf das Unternehmen zugeschnitten und auf allen Führungsebenen vorgelebt werden. Eine Neuausrichtung eines Unternehmens erfordert eine koordinierte Vorgehensweise und vor allem Zeit, da die eigentliche Veränderung in den Köpfen aller Mitarbeiter stattfinden muss.

Ein wesentlicher Grundsatz war und ist, nicht das Toyota Produktionssystem zu kopieren, sondern wesentliche Elemente daraus zur Entwicklung eines eigenen, den Anforderungen Ihres Unternehmens angepassten Produktionssystems, zu verwenden.
1.2 Mein Weg zum nachhaltigen Produktionssystem
Am Anfang möchte ich ein paar Worte zu meinem beruflichen Werdegang sagen, damit Sie als Leser nachvollziehen können, welche Erfahrungen mich zum Schreiben des vorliegenden Buches "Produktionssysteme wettbewerbsfähig gestalten" geführt haben.

Mitte der 1980er Jahre begann ich mein Studium an der damaligen Berufsakademie Stuttgart in der Fachrichtung Maschinenbau. Ein Studium an der Berufsakademie (heute: D uale H ochschule B aden- W ürttemberg Stuttgart) unterscheidet sich grundlegend von denen anderer Hochschulen. Zum einen ist die Studiendauer kompakte sechs Semester, zum anderen ist man während des Studiums in einem Unternehmen angestellt. Dort verbringt man in Blöcken drei der sechs Semester damit, alle Bereiche des Unternehmens zu durchlaufen und deren Abläufe kennenzulernen. So bekam ich also bereits am Anfang meiner Berufsausbildung, ohne dass ich mir dessen bewusst war, vermittelt, wie unzuverlässige Prozesse und Planungsstrategien für Produktionsabteilungen letztendlich zu hohen Lagerbeständen führen und trotzdem die Kundenanforderungen nicht oder nur mit langen Lieferzeiten erfüllt werden können. Trotz langer Lieferzeiten war nicht sichergestellt, dass alle Produkte fehlerfrei dem Kunden ausgeliefert wurden. Diese von mir akzeptierte und auch praktizierte Arbeitsweise hat mich dann nahezu unverändert bis ins 21. Jahrhundert begleitet.

Nach meinem Studium bekam ich die Chance, als Konstrukteur in meiner Ausbildungsfirma übernommen zu werden. Meine erste Aufgabe war die Auswahl und Einführung eines CAD/CAM-Systems zur computergestützten Konstruktion von Werkzeugen und Formen. Nach erfolgreicher Einführung und Schulung der Konstrukteure stand als nächste Aufgabe die Standardisierung von Bauteilen und Baugruppen für Schnittwerkzeuge an. Der Antrieb hierfür kam aus der Anforderung, die Kosten für die Werkzeugkonstruktion zu senken.

Zu diesem Zeitpunkt war ich das erste Mal mit abteilungsübergreifenden Abläufen konfrontiert und lernte schnell kennen, wie, statt Integration und Vereinfachung von Abläufen zu praktizieren, mehr auf die Abschottung von Abteilungen gesetzt wurde. Diese Erscheinung war im Wesentlichen eine Folge der mangelnden Zusammenarbeit bei abteilungsübergreifenden Veränderungen.

Mit fortschreitendem Standardisierungsgrad für die Konstruktion wurde im Werkzeugb

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