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Sinnstifter Wie Unternehmen davon profitieren, soziale Verantwortung zu übernehmen von Schöntauf, Jürgen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.10.2016
  • Verlag: Campus Verlag
eBook (ePUB)
35,99 €
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Sinnstifter

Nur noch kurz die Welt retten ... ... lohnt sich tatsächlich! Jürgen Schöntauf zeigt, dass Firmen, die Sinn stiften - für ihre Belegschaft und die Gesellschaft -, langfristig erfolgreicher sind. Ein Blick auf globale Megatrends beweist, dass sich vieles zum Guten verändert, und dass gerade der Mittelstand von dieser Entwicklung profitieren kann. Zahlreiche Beispiele, wie Gateway Gardens in Frankfurt am Main oder Lunzers Maß-Greißlerei in Wien, untermauern, wie sehr es sich für Führungskräfte lohnt, ihre Unternehmen von Grund auf neu auszurichten. Mit frischen Unternehmenswerten und gesellschaftlich orientierten Zielen werden sie für Mitarbeiter und Kunden unwiderstehlich! Jürgen Schöntauf zeigt seit über 20 Jahren Unternehmern und Führungskräften, wie sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Der gefragte Keynote- Speaker ist Mitglied der Wertekommission - Initiative Werte Bewusste Führung e. V., der World Future Society und Future Circle Member des Zukunftsinstituts.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 262
    Erscheinungsdatum: 13.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593434704
    Verlag: Campus Verlag
    Größe: 3316 kBytes
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Sinnstifter

Warum gibt es dieses Buch? 'Das Heil der Welt liegt nicht in neuen Maßnahmen, sondern in einer anderen Gesinnung.' Albert Schweitzer Ein Grund für dieses Buch liegt in meiner eigenen Werteorientierung. Ich bin aus einem tief verwurzelten Optimismus heraus der festen Überzeugung, dass wir zwar nicht in einer perfekten, aber in einer guten Welt leben und dass es für jeden von uns Möglichkeiten gibt, sie noch besser zu machen. Seit über 20 Jahren begleite ich als Kommunikationsdesigner und Berater Unternehmen und Konzerne aus den unterschiedlichsten Branchen. Dazu gehören viele B2B-Unternehmen, aber auch einige Non-Profit-Organisationen und kleine Handelsunternehmen. Obwohl ich in dieser Zeit in einigen Unternehmen enttäuschende Erfahrungen hinsichtlich Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur und Werteorientierung machen musste, ist es eine meiner Überzeugungen, dass Unternehmertum im deutschsprachigen Raum besser ist als sein Ruf. Unternehmertum ist in Deutschland aus vielen Gründen schlecht angesehen. Das hat eine lange Tradition. Es beginnt bei den Schul- und Kinderbüchern, in denen häufig der Bösewicht ein Unternehmer ist oder zumindest als unangenehme, unsympathische Person beschrieben wird. So wie in Paul Maars Eine Woche voller Samstage: Dort ist es der Regenschirmfabrikant Herr Oberstein, der den lieben Herrn Taschenbier ständig ärgert und keinen einzigen positiven Charakterzug besitzt. Auch im Kabarett kommen Unternehmer in der Regel schlecht weg. Getreu der Devise 'Ich habe die Arbeit, der Chef hat den Gewinn' wird Kapitalismuskritik auf dem Rücken der Unternehmer geübt. Und das Handelsblatt stellte fest, dass in der Fernsehreihe Tatort am Ende immer der Unternehmer der Bösewicht ist. Boris Thomas, Inhaber und Geschäftsführer von Lattoflex, dem Unternehmen, das den Lattenrost erfunden hat und heute für rückenschmerzfreies Schlafen steht, erzählte mir: 'Ich halte seit Jahren Vorträge auf den sogenannten MIG, den Marketing Information Games, über Marketing, Führung und Unternehmertum. Das wird vom Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft initiiert. Dort schlüpfen Schüler fünf Tage lang in die Rolle von Vorständen konkurrierender Industriebetriebe. Jeden Tag bekommen sie dazu Vorträge gehalten und sehr viel Input. Das klappt super mit den Schülern, ist zum Teil richtig cool und macht viel Spaß. Die finden das klasse und saugen die Inhalte auf wie ein trockener Schwamm. Die Zusammenarbeit mit den Lehrern ist dagegen eine absolute Katastrophe. Selbst Wirtschaftskundelehrer sind nicht wirklich kooperativ. Die meisten Lehrer kommen allerdings ohnehin nicht in die Vorträge. Die Zusammenarbeit mit Schulen ist oft ein einziges Debakel, auch wenn es sicherlich positive Ausnahmen unter den Schulen und Lehrern gibt.' Eine Maßnahme zum Thema Schule und Unternehmertum ist die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützte Initiative 'Unternehmergeist in die Schulen'. Allerdings schreiben auch dort die Initiatoren auf der Website, dass die Projekte bisher noch zu zögerlich angenommen werden: zu großer Zeitaufwand, fehlende Erfahrung und mangelnde Anerkennung. Nicht vonseiten der Schüler, sondern vonseiten der Schulen. Es ist positiv, dass es diese Initiativen gibt. Dass sie in die richtige Richtung gehen, zeigen die Reaktionen der Schüler, die begeistert mitmachen, sich inspirieren lassen und viele Ideen entwickeln. Wenn sich in Zukunft auch Lehrer und Eltern dafür begeistern ließen, könnten wir viel erreichen. Ein weiterer Grund für das negative Image der Unternehmer ist, dass viele Menschen angestellte Geschäftsführer, Manager oder Vorstände großer Konzerne automatisch mit Unternehmern in einen Topf werfen. So fällt vielen bei den großen Skandalen der letzten Jahre, sei es bei Thyssen, Siemens, der Deutschen Bank oder auch VW, die Differenzierung schwer. Schnell wird pauschalisiert und über die Gier und die Unmoral in den Unternehmen diskutiert. Ein Artikel in der Ze

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