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Strategische Unternehmungsplanung - Strategische Unternehmungsführung Stand und Entwicklungstendenzen

  • Erscheinungsdatum: 10.02.2006
  • Verlag: Springer-Verlag
eBook (PDF)
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Strategische Unternehmungsplanung - Strategische Unternehmungsführung

Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über Wesen und Konzepte Strategischer Unternehmungsplanung und Unternehmungsführung. Darauf aufbauend werden im Rahmen eines integrierten und theoretisch fundierten Führungskonzeptes ausgewählte Themengebiete der Strategischen Unternehmungsführung, insbesondere der Unternehmungsplanung, vertiefend behandelt. Dies sind im Einzelnen die generelle Zielplanung, die Geschäftsfeldplanung, die Organisations- und Führungskräftesystemplanung sowie die strategische Steuerung und Kontrolle. Darüber hinaus wird die Thematik der Corporate Governance im nationalen und internationalen Kontext und ihr Einfluss auf die Träger der Strategischen Unternehmungsführung aufgegriffen. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. DIETGER HAHN arbeitet seit vielen Jahren besonders intensiv auf dem Gebiet des Controlling und insbesondere auch auf den Gebieten der strategischen Planung und strategischen Führung. Er ist Autor des Controllingstandardwerkes über integrierte Planungs- und Kontrollsysteme mit integrierter Planungs- und Kontrollrechnung (PuK - 6. Auflage, 2001) und vieler weiterer einschlägiger Veröffentlichungen. Nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und Eisenhüttenwesens und mehrjähriger Konzernpraxis erhielt er Rufe an die Universitäten bzw. Technischen Hochschulen in Gießen, Aachen, Berlin und Kiel und absolvierte Gastdozententätigkeiten im Ausland. Zusammen mit Prof. Dr. Dr. h.c. Knut Bleicher gründete er 1975 das Institut für Unternehmungsplanung (IUP), das seinen Sitz in Gießen und Berlin hat. Er ist emeritierter Professor für Industrielles Management und Controlling an der Justus-Liebig-Universität Gießen und langjähriger Honorarprofessor an der Technischen Universität Berlin, zudem Mitglied in mehreren Aufsichtsräten/Beiräten in der Industrie und in Forschungsinstitutionen. Ferner gehört er dem Beirat der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. an. Professor BERNARD TAYLOR is Executive Director of the Centre for Board Effectiveness, which offers teaching and research in corporate governance at Henley Management College, where he was formerly head of faculty in Strategy and International Management. He has founded two international journals Long Range Planning and The Journal of General Management and produced 24 books. He also established two European Councils in Corporate Strategy and Board Effectiveness for the Conference Board Europe. At Henley he was a member of the team which produced Standards for the Board, the government-sponsored study of the roles and responsibilities of British boards of directors. He organises the leading International Conference on Corporate Governance and Board Leadership which takes place at Henley in October each year. He is also External Examiner for the Institute of Directors' Diploma in Company Direction. Before becoming an academic he was in Marketing with Procter & Gamble and in Education and Training with Rank Xerox. He is also a consultant in Corporate Strategy to companies and public organisations in Britain and overseas. His latest book with Philip Stiles is Boards at Work: How Directors View their Roles and Responsibilities, Oxford University Press, 2001. Other books include Driving Change in Financial Services with Ian Morison (Woodhead, 1999), Managing Technology for Competitive Advantage with Joe Anderson and Robin Fears (Financial Times, 1997) and Supergrowth Companies: Entrepreneurs in Action with John Harrison (Butterworth Heinemann, 1996).

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 624
    Erscheinungsdatum: 10.02.2006
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783540307631
    Verlag: Springer-Verlag
    Größe: 13589 kBytes
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Strategische Unternehmungsplanung - Strategische Unternehmungsführung

Zweck und Entwicklung der Portfolio-Konzepte in der strategischen Unternehmungsplanung (S. 215)

D. Hahn
1 Entstehung und Wesen der Portfolio-Konzepte

Der Begriff Portfolio geht auf den französischen Begriff "Portefeuille" zurück, der im allgemeinen Sprachgebrauch mit zwei unterschiedlichen Begriffsinhalten belegt ist. Einmal bezeichnet Portefeuille eine Brieftasche oder ein sonstiges Behältnis zur Verwahrung von Wertpapieren. Zum anderen kann dieser Begriff in der Politik den Geschäftsbereich eines Ministers charakterisieren [1]. Der Begriff Portefeuille in seiner Interpretation als Aufbewahrungsort von Wertpapieren ist in der Betriebswirtschaftslehre zunächst im Bereich der Finanzwirtschaft aufgegriffen und erweitert worden.

Zurückgehend auf Markowitz, den Begründer der ,,Portfolio Selection Theory",bezeichnet der Begriff Portefeuille bzw.Portfolio dort die optimale Kombination verschiedener Anlagemöglichkeiten (Wertpapiere) für einen Anleger [2]. Die Bildung eines Wertpapier-Portfolios folgt dabei dem Grundsatz: "Kombiniere eine Gruppe von Vermögenswerten so, dass für eine gegebene Höhe des Risikos der erwartete Gesamtgewinn aus dem Portefeuille maximiert wird. Oder umgekehrt, kombiniere eine Gruppe von Vermögenswerten so, dass für eine gegebene Gewinnrate das Risiko des Portefeuilles minimiert wird" [3].

Der Begriff Portfolio- Konzept steht für die Übertragung dieser Grundidee bei der Zusammenstellung von Wertpapier-Portefeuilles auf das Kernproblem der strategischen Planung, die Geschäftsfeldplanung. Insbesondere für diversifizierte Unternehmungen lässt sich im Rahmen der strategischen Planung das gesamte Tätigkeitsfeld einer Unternehmung als ein Portfolio so genannter strategischer Geschäftsfelder darstellen [4]. Dabei kann ein Unternehmungsbereich (eine Division bzw. eine Sparte) mit einem strategischen Geschäftsfeld deckungsgleich sein oder – der Normalfall – mehrere strategische Geschäftsfelder umfassen (vgl. Abbildung 1).

Die Zusammenfassung von strategischen Geschäftsfeldern zu Unternehmungsbereichen wird dabei durch den Grad der Verwandtschaft der Geschäftsfelder im Um- und Insystem bestimmt.Ein einzelnes strategisches Geschäftsfeld kann wiederum mit einem Marktsegment deckungsgleich sein oder aber mehrere Marktsegmente umfassen. Strategische Geschäftsfelder haben, ausgehend von vorhandenen und künftigen Kundenproblemen,weitgehend selbstständig eine Marktaufgabe in klarer Abgrenzung gegenüber Wettbewerbern zu erfüllen [5]– durch entsprechende Produkte und/oder Dienstleistungen mit dazugehörigen Sach- und Humanpotenzialen sowie Einsatzstoffen. Im Einzelnen sind strategische Geschäftsfelder vor allem durch folgende Merkmale bzw. Anforderungen gekennzeichnet [6].

– Sie nehmen eine eigenständige Marktaufgabe wahr, d. h. sie beinhalten Produkte bzw. Produktgruppen für spezifische Kunden/Märkte,

– Sie konkurrieren am Markt mit externen Wettbewerbern,

– Sie sind möglichst als Ergebniseinheit mit (relativ) autonomer Absatz-,Entwicklungs-, Produktions- und Personalverantwortung sowie Investitionsverantwortung zu führen.

Hierbei besteht allerdings eine Abstimmungspflicht mit der Zentrale der Unternehmung bezüglich der Berufung der oberen Führungskräfte sowie der Großinvestitionen und der Finanzierung der Geschäftsfelder.

Verbunden mit der Abgrenzung strategischer Geschäftsfelder werden also stets auch grundlegende funktionale und regionale Vorgehensweisen formuliert (vgl. hierzu Kapitel 3.2). Strategische Geschäftsfelder sind damit Erfolgsträ

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