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Survival-Handbuch Führung Aus Extremsituationen für den Berufsalltag lernen von Gatt, Stefan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.06.2016
  • Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
eBook (ePUB)
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Survival-Handbuch Führung

Was hat Extrembergsteigen mit Management zu tun? Egal, welche Aufgaben zu bewältigen sind, es sind die gleichen zentralen Fragestellungen, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden!
Finden Sie Ihren persönlichen Weg durch unwegsames Gelände mit:
- praxisnahen Beispielen aus gelebter Führung in Extremsituationen am Berg, Coaching und Teamentwicklung
- der Essenz bewährter Führungstheorien
- beeindruckenden Fotos und kompakten Flipcharts
- Tipps, die sofort umsetzbar sind
Führungssituationen im Unternehmen ähneln denen bei einer Bergexpedition: Häufig pfeift der Führungskraft eisiger Wind um die Nase. Was tun, wenn die Umstände widrig sind und die Begeisterung am Boden liegt? Wenn Quertreiber ihr eigenes Süppchen kochen oder gar direkt gegen Führung und Team arbeiten?
Dieses Buch gibt Antworten für Praktiker. Es erzählt von extremen Führungserfahrungen und enthält die wichtigsten Erkenntnisse aus der Führungstheorie. Denn ob in der Steilwand oder in der Chefetage: es sind die gleichen Handlungsmuster, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden!

Dr. Stefan Gatt ist seit über 20 Jahren im Seminarbereich tätig und begleitet als Coach und Trainer Führungskräfte aus der Wirtschaft in der Team-, Beziehungs- und Persönlichkeitsentwicklung. Als Expeditionsleiter führt er Menschen auf die höchsten Gipfel dieser Erde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 06.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446444126
    Verlag: Carl Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 20671 kBytes
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Survival-Handbuch Führung

1 Den Gipfel vor dem inneren Auge ? wieso eine klare Vision so wichtig ist
Die Realisierung von großen Zielen und Visionen ist möglich ? am Gipfel des Mount Everest (© Foto: Theo Fritsche).

Stellen Sie sich vor, Sie möchten eine Bergtour machen. Womit beginnt das Ganze bei Ihnen? Ich behaupte jetzt ganz frech: mit einem Bild ? von einem Gipfel, einem schönen Gebirgssee, in dem Sie baden, einer Almwiese mit einem Picknick, einer zünftigen Jause auf einer Hütte, einem lustigen Gruppenfoto vor einem Gipfelkreuz. Egal welches Bild auftaucht, es ist auf jeden Fall eines, das Emotionen in Ihnen weckt.

Für mich beginnen viele Projekte mit einem Traum, einem Bild und einem Gefühl, also meist mit einer Vision von etwas Wunderbarem. Bilder tauchen in mir auf, die je nach Lebensbereich unterschiedlich sind. Wenn ich an eine bergsteigerische Vision denke, dann kann es sein, dass zuerst die Bilder von Felsformationen vor meinem inneren Auge auftauchen oder dass ich bestimmte Menschen vor mir sehe, etwa meine Frau oder Freunde, mit denen ich gern unterwegs bin, ob im strahlenden Sonnenschein oder auch im Sturm. Ich sehe ein Picknick auf einer Almwiese, spielende Kinder. Oder meine Weggefährten und mich, auf dem Berggipfel angekommen ? erschöpft und glücklich.

Bei mir fängt also alles mit der Vision an.

Wie meine Vision vom Aufstieg auf den Everest geboren wurde

Da steht er. Ein dick vermummter Tenzing Norgay auf dem Mount Everest. Auf dem höchsten Gipfel der Erde, 8.848 Meter über dem Meeresspiegel. In der rechten Hand hält er einen Eispickel, die kleinen Flaggen daran flattern im eisigen Wind. Blauer Himmel rundum.

Ich bin acht Jahre alt, als ich dieses Bild des berühmten Sherpas in meinem Sachkundebuch zum ersten Mal sehe. Die Berge sind mir als Tiroler Bub vertraut. Ich war dort schon oft wandern. Schon als Kind hat mich mein Vater ein paarmal zum Klettern mitgenommen. Meine erste hochalpine Skitour aufs Wilde Hinterbergl in den Stubaier Alpen erlebe ich als Achtjähriger. Im selben Jahr besteige ich meinen ersten Dreitausender, das 3.507 Meter hohe Zuckerhütl.

Und dennoch entfacht dieses Foto von Tenzing Norgay auf dem Mount Everest in mir eine vorher nicht gekannte Begeisterung.

Einmal selbst da oben stehen! Auf dem Dach der Welt! Wie das wohl wäre?

Etwa zu jener Zeit plant mein Vater seine zweite Expedition nach Peru. Die Expeditionskisten für diese Reise lagern in unserem Haus, nähren meine Fantasie, meine Begeisterung, meinen Traum.

Einen Traum, den ich mir gut zwei Jahrzehnte später tatsächlich erfüllen soll.

Bis er Realität wurde, habe ich mich immer wieder an meine persönlichen Grenzen herangetastet, habe sie kontinuierlich erweitert und bin dabei auch oft auf die Nase gefallen. Ich habe viele Entscheidungen getroffen, bin Risiken eingegangen, habe Strategien festgelegt und diese mit entsprechenden Maßnahmen umgesetzt. Ich habe meine eigene Leistungsfähigkeit stets aufs Neue kritisch eingeschätzt, hinterfragt und erprobt.

Während all dieser Jahre war die "big vision" ? ich am Gipfel des Mount Everest ? ein zuverlässiger Treibstoff. Auch wenn mir das die meiste Zeit gar nicht bewusst war.
1.1 Visionen und Ziele ? die Basis für den Erfolg
Vision und Ziel unterscheiden sich voneinander: Unter einer Vision versteht man die bildhafte, umfassende Vorstellung von einem Ziel. Ein Bild, das Gefühle auslöst. Eines, das nic

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