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Team: Toll, ein anderer macht's! Die Wahrheit über Teamarbeit von Oelsnitz, Dietrich von der (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.09.2012
  • Verlag: OrellFüssli
eBook (ePUB)
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Team: Toll, ein anderer macht's!

Teams sind der Grundbaustein moderner Unternehmen. Der gut koordinierten Einzelarbeit sind sie aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen überlegen. Ansonsten entsteht schnell ein Negativschub. Dieses Buch zeigt, warum einige Teams funktionieren - und andere nicht. Doch wann funktionieren Teams wirklich? Wer arbeitet tatsächlich? Wer wird wodurch zum Faulenzer? Anhand acht illustrativer 'Psychogramme' - vom Zuspätkommer und Zufrühgeher über den operativen Hektiker und Schnorrer bis hin zum Abstauber und böswilligen Blutsauger - kann man die Typen im Team klassifizieren und ihnen entgegenarbeiten. Dietrich von der Oelsnitz und Michael W. Busch zeigen natürlich auch, wie man im Team alles richtig macht. Von der idealen Größe des Teams, seiner Zusammenstellung, der Aufgabenverteilung, der Teamkultur und -kommunikation bis hin zur Erfolgskontrolle und Führung. Ein absolut lesenswerter Schnellkurs der modernen Teamforschung. PROF. DR. DIETRICH VON DER OELSNITZ ist Inhaber des Lehrstuhls für Organisation und Führung und Direktor des Instituts für Unternehmensführung an der Technischen Universität Braunschweig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die strategische Unternehmensführung sowie die Experten- und Leadership-Forschung. DR. MICHAEL W. BUSCH ist Akademischer Rat am Lehrstuhl für Organisation und Führung an der Technischen Universität Braunschweig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kompetenz- und Innovationsmanagement. In zahlreichen Fachaufsätzen beschäftigte er sich mit Teams.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 03.09.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783280037041
    Verlag: OrellFüssli
    Größe: 7059 kBytes
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Team: Toll, ein anderer macht's!

1 Team: Toll - Ein - Anderer - Macht's!

Im Jahr 1990 schlug eine wissenschaftliche Studie wie der Blitz in die Managementwelt ein: Ein Forscherteam um James Womack vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) hatte die Produktivität von Automobilfabriken rund um den Globus untersucht und stieß dabei auf die brillante Arbeitsorganisation japanischer Werke. Ein wesentlicher Erfolgsbaustein von Toyota, Honda & Co war die Dominanz von Gruppenarbeit: Nahezu 70 Prozent aller Produktions- und Montagetätigkeiten wurde in Teams erledigt. In den amerikanischen und europäischen Automobilfabriken waren dies nur 5-10 Prozent. Zugleich waren die Qualitätsmängel bei den Japanern deutlich seltener. Und als wäre dies noch nicht genug, kamen aus Nippons Werken auch noch zwanzigmal so viele Innovationen und Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft. Die Wirtschaftswelt staunte. 1

Seitdem haben Teams eine herausragende Stellung in Forschung und Praxis - als Montage- oder Entwicklungsteams, "High-Performance-" und "Heavyweight-Teams" 2 , als Berater- oder Serviceteams, als Vertriebs- oder professionelle Sportmannschaften. Selbst der Unternehmensvorstand wird mittlerweile als die wichtigste aller Arbeitsgruppen verstanden. Die Begriffe Team und Gruppe möchten wir gleichsetzen. Wie im Verlauf dieses Buches noch deutlicher wird, ist allerdings nicht jede Arbeitsgruppe automatisch ein Team. Sie erhält erst dann diesen Ritterschlag, wenn alle Mitglieder dasselbe Ziel verfolgen, sich eigene Verhaltensregeln und Statusrollen herausbilden und eine starke Identifikation mit dem Kollektiv vorliegt. Was als "Team" zu betrachten ist, kann aber auch die Außenwelt definieren: Welcher Personenkreis wird zum Beispiel von der Öffentlichkeit oder den Kunden als gemeinsamer Arbeits- und Entscheidungskomplex wahrgenommen?

Angesichts der Besonderheiten unserer modernen Arbeitswelt erstaunt es nicht, dass die meisten Managementexperten in der Teamarbeit einen entscheidenden Schlüssel für die heutigen Herausforderungen des Wettbewerbs sehen. Die fortschreitende Spezialisierung vieler Branchen macht es den Führungskräften immer schwerer, ohne Unterstützung von Experten aus verschiedenen Disziplinen, wie beispielsweise der Fertigungssteuerung, der Finanzwirtschaft oder der strategischen Personalplanung, außergewöhnliche Leistungen zu erbringen. Gleichzeitig nimmt das Tempo im globalen Wettbewerb stetig zu: Innovations- und Produktlebenszyklen verkürzen sich, ebenso die durchschnittliche Verweildauer von Arbeitern und Managern in ihren Unternehmen. Und schließlich sorgt der rasante technische Fortschritt in Verbindung mit der weltweit explodierenden Informationsmenge nicht nur für immer mehr wissensbasiert arbeitende Unternehmen, sondern auch dafür, dass letztlich von jedem einzelnen Mitarbeiter eine immer größere Flut von Daten und Informationen verarbeitet werden muss. In Zukunft werden die Unternehmen erfolgreich sein, denen es am besten gelingt, die entscheidenden Informationen herauszufiltern und dann möglichst breit und tief im Betrieb zirkulieren zu lassen. Gruppenstrukturen erleichtern diese Aufgabe natürlich sehr.

Darüber hinaus setzt die Mitgliedschaft in einer sozialen Gemeinschaft bisweilen kaum für möglich gehaltene Leistungsreserven frei. Das weiß man nicht nur bei den japanischen Autobauern. Man ist im Team nicht nur für sich, sondern auch für andere verantwortlich. Das verpflichtet und treibt an. Und sollte man einmal in ein Motivationsloch fallen, dann können einen die "Kameraden" da rausholen - zur Gemeinschaft "nein" zu sagen, fällt oft wesentlich schwerer. Wie ist es sonst zu erklären, dass Spitzenschwimmer bei den Olympischen Spielen mit ihren Zeiten im Einzelrennen oft deutlich hinter ihrer Zeit in der anschließenden Schwimmstaffel zurückbleiben? Und kennen sie noch den "Geist von Spiez"? Die Älteren erfreuen sich noch heute am sensationellen 3 : 2-Sieg der sogen

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