text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Think Limbic! - inkl. Arbeitshilfen online Die Macht des Unbewussten nutzen für Management und Verkauf von Häusel, Hans-Georg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2014
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (PDF)
22,20 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Think Limbic! - inkl. Arbeitshilfen online

Think Limbic verrät Ihnen, warum Menschen sich in manchen Situationen nach einem bestimmten Muster verhalten. Der Grund dafür liegt im Aufbau unseres Gehirns. Das eigentliche Steuerungs- und Machtzentrum des Menschen liegt nämlich nicht in seinem Großhirn, sondern in einer entwicklungsgeschichtlich weit älteren Hirnregion, dem limbischen System. Dieser Teil des Hirns übernimmt durch limbische Befehle einen Großteil der Steuerungs- und Koordinationsaufgaben. Dabei werden Verhaltensweisen bevorzugt, die sich in der Entwicklungsgeschichte des Menschen als erfolgreich bewährt haben. Wer diese limbischen Befehle kennt, kann die Muster, die unbewussten Handlungen zu Grunde liegen, besser verstehen und nutzen. Die praktischen Tipps und Maßnahmen bringen beim Verkaufen, bei der Mitarbeiterführung und im beruflichen Alltag erstaunliche Erfolge. Inklusive Audiodateien! Dr. Hans-Georg Häusel (Dipl. Psychologe) zählt international zu den führenden Experten in der Marketing-, Verkaufs- und Management-Hirnforschung. Er ist Dozent an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich. Sein Buch 'Brain View - Warum Kunden kaufen' wurde von einer internationalen Jury zu einem der 100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten gewählt. Das von ihm entwickelte Limbic® Modell gilt heute als das weltweit beste Instrument zur Erkennung bewusster und unbewusster Lebens- und Kaufmotive sowie zu einer neuropsychologisch fundierten Marken- und Unternehmensentwicklung. Er berät viele namhafte Markenhersteller, Handelsunternehmen und Banken. Durch seinen faszinierenden Ansatz und seinen unterhaltsamen Vortragsstil ist Dr. Häusel auf vielen nationalen wie internationalen Veranstaltungen einer der gefragtesten Keynote-Speaker im deutschsprachigen Raum. Er wurde mit dem Excellence Award als einer der besten Redner ausgezeichnet. Mehr über Dr. Häusel erfahren Sie unter www.haeusel.com

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 12.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648058855
    Verlag: Haufe Verlag
    Größe: 6141 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Think Limbic! - inkl. Arbeitshilfen online

Warum Männer im Business graue oder schwarze Anzüge tragen

Ein für uns Menschen häufiges und wichtiges Problem ist die Einschätzung anderer Menschen, insbesondere von Fremden, denen wir erstmals begegnen. Die Frage, die wir uns - ausgelöst durch unser limbisches System - stellen, lautet: Handelt es sich um einen gefährlichen Feind oder um einen guten Freund?

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass wir Menschen schnell zu Vorurteilen neigen, getreu dem alten Sprichwort: "Der erste Eindruck zählt." Weniger bekannt ist, welche Funktion mit diesen Vorurteilen verbunden war und ist: Die schnelle und richtige Freund-/Feinderkennung entschied bei unseren Vorfahren nämlich oft über Leben und Tod, wenn fremde Stämme aufeinander trafen. Hier war es wichtig, sofort, ohne den langen Umweg über den Neocortex, schnelle Entscheidungen zu treffen. Unser limbisches System arbeitet deshalb mit einem höchst einfachen Mechanismus, um die mit der Freund-/Feindentscheidung verbundene kognitive Unsicherheit zu reduzieren. Es orientiert sich an Merkmalen unseres Gegenübers, die unseren eigenen gleichen, wie Hautfarbe, Kleidung und Sprache etc. Je mehr diese äußeren Merkmale mit unseren eigenen übereinstimmen, desto sympathischer finden wir ihn. Je weiter sie von unseren eigenen abweichen, desto größer ist die unbewusste Ablehnung, die sich in unserem Bewusstsein durch Gefühle wie Angst oder Antipathie bemerkbar macht. Dieser Freund-/Feind-Mechanismus erfüllt gleichzeitig noch einen weiteren wichtigen Zweck. Weil das Leben in Gruppen, wie wir gesehen haben, auch den egoistischen Genen hohe Vorteile bietet, wird durch die Sympathie, die ähnliche Menschen aufgrund dieses unbewussten Mechanismus in uns auslösen, der Zusammenhalt von Gruppen gefördert. Uniformen, gemeinsame Zeichen, Stammestätowierungen, Vereinsfarben und Kriegsbemalungen sind aus diesem Mechanismus heraus entstanden.

Zurück nun in die Gegenwart: In den Business-Alltag. Ziel ist ja hier, mit Fremden schnell ins Geschäft zu kommen. Ungebremst würde die Freund-/Feind-Kennung aber manches Geschäft verhindern. In der Praxis hat sich deshalb ein Trick bewährt, der das angeborene Misstrauen elegant aushebelt: Alle tragen die gleiche Kleidung - nämlich einen grauen oder schwarzen Anzug. Damit wird dem anderen vorgegaukelt, dass man zur gleichen Sippe wie er selbst gehört. Unbewusst baut sich so ein Vertrauensvorschuss für den Geschäftspartner auf. Ob dieser dann hält, was uns das Unbewusste verspricht, steht auf einem anderen Blatt.

Ein zentrales Ziel der Balance-Kraft ist, wie wir gerade gesehen haben, kognitive Unsicherheit zu vermeiden und für schnelle Orientierung zu sorgen. Offensichtlich gibt es in unserem limbischen System also spezielle unbewusste Programme, die genau diesen Zweck erfüllen. Ein weiteres, für uns Menschen sehr wichtiges Programm lernen wir nun kennen.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen