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Unternehmensführung Management & Leadership von Dillerup, Ralf (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2016
  • Verlag: Verlag Franz Vahlen
eBook (ePUB)
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Unternehmensführung

Dieses Lehrbuch stellt das gesamte Spektrum der modernen Unternehmensführung in verständlicher und praxisorientierter Form dar. Mit zahlreichen Abbildungen, Merksätzen und Anwendungsbeispielen sowie Leitfragen und Management Summaries wird es höchsten didaktischen Ansprüchen gerecht. UNTERNEHMENSFÜHRUNG ist ein Standardwerk für alle Studierenden betriebswirtschaftlicher Bachelor- und Master-Studiengänge. Für Praktiker ist es aufgrund seines umsetzbaren Wissens eine wertvolle Ressource zur Unterstützung sämtlicher Führungsaufgaben. Aus dem Inhalt - Grundlagen der Unternehmensführung - Normative Unternehmensführung - Strategische Unternehmensführung - Planung und Kontrolle - Organisation - Personal - Informationsmanagement - Ausrichtungen der Unternehmensführung Über die Autoren Prof. Dr. Ralf Dillerup lehrt Unternehmensführung und Controlling an der Hochschule Heilbronn. Prof. Dr. Roman Stoi lehrt Unternehmensführung und Controlling an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart. 'Verständlich, praxisorientiert und aktuell.' Dr. Andreas Brokemper, Sprecher der Geschäftsführung, Henkell & Co. Sektkellerei KG 'Dillerup und Stoi vertiefen das breite Themenspektrum der Unternehmensführung anhand gut gewählter Praxisbeispiele - ein empfehlenswertes Standardwerk!' Prof. Dr. Heinz-Walter Große, Vorsitzender des Vorstands, B. Braun Melsungen AG 'Ein umfassendes Lehrbuch, das sämtliche Aspekte der modernen Unternehmensführung abdeckt.' Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Johann Löhn, Präsident der Steinbeis-Hochschule Berlin

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1082
    Erscheinungsdatum: 08.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783800651139
    Verlag: Verlag Franz Vahlen
    Größe: 57107 kBytes
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Unternehmensführung

3 1.1 Grundbegriffe der Unternehmensführung

Leitfragen

Was ist ein Unternehmen?
Was ist Führung?
Was ist Unternehmensführung? 1.1.1 Unternehmen

Entstehung von Unternehmen
Für Unternehmen gibt es viele Definitionen, die sich durch unterschiedliche Betrachtungsperspektiven unterscheiden. So kann es als System, rechtliches Gebilde oder Ansammlung von Ressourcen und Fähigkeiten angesehen werden ( vgl. Kap. 1.2). Jeder dieser Ansätze betrifft einzelne Aspekte. Die Bestimmung des Begriffes Unternehmen beginnt deshalb mit der Entstehung von Unternehmen ( vgl. Kieser/Walgenbach , 2010, S. 4ff.):

Altertümliche Gesellschaften der Frühgeschichte entwickelten bereits Hierarchien. An deren Spitze standen z. B. Stammesälteste oder Heerführer. Diese Hierarchien waren meist durch verwandtschaftliche Strukturen geprägt. Bis ins frühe Mittelalter waren Herrenhöfe dominierende Institutionen. Beispielsweise gehörten bei den Germanen unfreie Bauern und das Gesinde zum Besitz des Grundherren. Die Arbeiter des Herrenhofs konnten nur zusammen mit dem Land verkauft bzw. zu Lehen gegeben werden.
Mittelalterliche Zünfte betrieben gewerbliche Produktion und versorgten Dritte mit ihren handwerklichen Produkten und Dienstleistungen. Sie regelten neben der Leistungserstellung aber auch andere Lebensbereiche. Sie bildeten daher eine soziale Schicht, ohne die Möglichkeit eines freiwilligen Ausscheidens oder dem Wechsel in eine andere Zunft.
Gesellschaften der Fernhandelskaufleute waren die ersten Unternehmen Europas. Als Pionier gilt die 1380 gegründete Große Ravensburger Gesellschaft. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts gab es nur wenige solcher Organisationen, die sich meist auf den Handel beschränkten. Einzelne Kaufleute konnten solchen Gesellschaften beitreten und diese auch wieder verlassen. Sie konnten entscheiden, ob sie ihre Geschäfte über die Gesellschaft abwickeln. Einige brachten neben Kapital ihre Arbeitskraft ein, während andere eher stille Gesellschafter waren.
Verlage und Manufakturen waren die ersten Unternehmen der gewerblichen Herstellung von Produkten für den Fremdbedarf. Ihre Ausbreitung begann im 18. Jahrhundert. Marktwirtschaft 4 Ökonomisches Prinzip
Mit der Entstehung von Arbeits- und Kapitalmarkt entwickelten sich spezialisierte Institutionen, die sich ausschließlich auf ökonomische Aufgaben konzentrierten. Unter rechtlich zuverlässigen Rahmenbedingungen konnten sich zwischen diesen Verlagen, Manufakturen und Händlern Marktmechanismen entwickeln, untern denen flexibler und effizienter gewirtschaftet werden konnte. Diese ersten Unternehmen konzentrierten sich auf die planvolle und rationale Bedürfnisbefriedigung und orientierten sich am ökonomischen Prinzip . Dieses kommt in folgenden Ausprägungen vor ( vgl. Dillerup , 2009a, S. 31; Wöhe/Döring , 2013, S. 2)

Maximalprinzip: Erwirtschaftung des maximalen Ertrags mit gegebenem Aufwand.
Minimalprinzip: Erbringung eines definierten Ertrags mit minimalen Einsatzfaktoren.
Optimumprinzip: Erwirtschaftung eines möglichst günstigen Verhältnisses zwischen Gütermenge und Einsatzfaktoren.
Einheiten, welche gemäß dem ökonomischen Prinzip wirtschaften, werden als Betriebe bezeichnet. Sie sind in eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung eingebettet und können daher sowohl in Plan- als auch in Marktwirtschaften existieren.

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