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Wenn es hart auf hart kommt Schwierige Management-Situationen und wie man sie meistert von Horowitz, Ben (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2014
  • Verlag: books4success
eBook (ePUB)
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Wenn es hart auf hart kommt

Ein Unternehmen zu führen bedeutet, auch unangenehme Entscheidungen treffen und umsetzen zu müssen. Wie entlässt man Mitarbeiter? Wie degradiert man Freunde? Ist es in Ordnung, Personal von der Firma eines Freundes abzuwerben? 'Wenn Facebook-Chef Mark Zuckerberg angesichts des brutalen Innovationstempos im Tech-Business die Furcht überkommt, dann holt er sich Rat bei einem Mann: Ben Horowitz'. Mit diesen Worten leitet das manager-magazin seinen Artikel zum 'Buch des Monats' ein. Venture-Capital-Guru Horowitz ist im Silicon Valley eine Legende - er ist einer der erfolgreichsten, erfahrensten und bekanntesten Wagniskapital geber im Brennpunkt der IT-Industrie. Horowitz erklärt, wie eine Führungskraft mit schwierigen Situationen umgehen sollte, um aus einem Start-up ein erfolgreiches Unternehmen zu machen. Dabei gibt er praktisch umsetzbare Ratschläge für die schwierigen und unangenehmen Situationen im Leben eines Managers, die er mit eigenen Erfahrungen untermauert. Ein Buch aus der Praxis für die Praxis!

Ben Horowitz ist einer von Silicon Valleys meistgeschätzten und erfahrensten Unternehmern. 2007 wurde die Firma Opsware unter seiner Leitung für 1,6 Milliarden Dollar an Hewlett-Packard verkauft. Er ist Partner von Andreessen Horowitz, die als Risikokapitalgeber vor allem in Firmen aus dem Technologiebereich investieren, zum Beispiel in Twitter, Facebook und Pinterest. Sein Blog, in dem er über seine Erfahrungen als Unternehmer und Investor berichtet, wird von nahezu zehn Millionen Menschen gelesen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 01.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864702303
    Verlag: books4success
    Originaltitel: The hard thing about hard thing
    Größe: 1119kBytes
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Wenn es hart auf hart kommt

KAPITEL 1

VOM KOMMUNISMUS ZUM RISIKOKAPITAL

"This here is all about

My wife, my kids, the life that I live

Through the night, I was his, it was right, but I did

My ups, and downs, my slips, my falls

My trials and tribulations, my heart, my balls."

– DMX, "WHO WE BE"

ICH HATTE ZUM GRILLEN GELADEN, hundert meiner engsten Freunde waren da. Das ist nicht ungewöhnlich, solche Barbecues veranstalten mein Schwager Cartheu und ich seit Jahren. Als Grillmeister bin ich so gut, dass meine afroamerikanischen Freunde mich nach dem farbigen Baseball-Star als "Jackie Robinson des Barbecue" preisen. Rassengrenzen zerfallen vor mir zu Staub.

Auf dieser Grillparty jedenfalls unterhielten wir uns über den großartigen Rapper Nas. Mein Freund Tristan Walker, ein junger, farbiger Unternehmer, erzählte voller Stolz, dass Nas genauso wie er aus Queensbridge, New York, stamme, einer der größten Sozialbausiedlungen in ganz Amerika. Darauf meldete sich mein Vater zu Wort: "Ich war auch in Queensbridge!"

"Sie meinen bestimmt Queens ", sagte Tristan, der sich nicht vorstellen konnte, dass mein Vater, ein 73-jähriger weißer Jude, schon einmal in Queensbridge war. "Queensbridge ist eine Sozialbausiedlung, wissen Sie, ein extrem raues Pflaster."

Aber mein Vater war sich sicher – er meinte Queensbridge.

Mein Vater sei in Queens aufgewachsen, die Verwechslungsgefahr also gering, sagte ich Tristan und wandte mich dann an meinen Vater: "Dad, was hast du denn in Queensbridge gemacht?" Und er antwortete: "Ich habe dort kommunistische Literatur verteilt, als ich elf war. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie sich meine Mutter aufgeregt hat, dass mich die Kommunistische Partei in ein Sozialbauviertel schickt. Viel zu gefährlich für ein kleines Kind, meinte sie."

Meine Großeltern waren überzeugte Kommunisten, mein Großvater Phil Horowitz aktives Parteimitglied. Das kostete ihn während der McCarthy-Ära seinen Job als Lehrer. Mein Vater sog die linke Lehre quasi mit der Muttermilch auf und so kam es, dass wir 1968 ins kalifornische Berkeley zogen, wo er Chefredakteur von Ramparts wurde, einer berühmten Zeitschrift der Neuen Linken.

Ich wuchs also in der "Volksrepublik Berkeley" auf, wie die Einwohner ihre Stadt damals liebevoll nannten. Als Kind war ich wahnsinnig schüchtern, Erwachsene jagten mir Angst ein. Was gab das für ein Geheul, als meine Mutter mich das erste Mal in der Vorschule absetzte! Sie solle einfach gehen, sagte der Lehrer, es sei ganz normal, dass die Kleinen weinen. Aber als Elissa Horowitz drei Stunden später zurückkehrte, war ich patschnass und heulte noch immer. Ich hätte einfach nicht aufgehört, deshalb sei meine Kleidung nun so nass, sagte der Lehrer. Das war der Tag, an dem ich aus der Vorschule geworfen wurde.

Meine Mutter war der geduldigste Mensch der Welt, ansonsten wäre ich vielleicht nie zur Schule gegangen. Alle empfahlen ihr, mich zum Psychiater zu bringen, aber sie blieb geduldig und wartete, bis ich mich an die Welt gewöhnte – ganz egal, wie lange es dauerte.

Als ich fünf war, verließen wir unser kleines Häuschen in der Glen Avenue. Mit seinem einzigen Schlafzimmer war es für die sechsköpfige Familie viel zu klein geworden. Wir zogen in ein größeres Haus in der Bonita Avenue. Hier lebte die Mittelschicht von Berkeley beziehungsweise das, was in Berkeley als Mittelschicht durchg

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