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Work Rules! Wie Google die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, verändert von Bock, Laszlo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.02.2016
  • Verlag: Verlag Franz Vahlen
eBook (ePUB)
25,99 €
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Work Rules!

Die Arbeitswelt ändert sich. Sind Sie bereit dafür? Warum Sie ausschließlich Leute einstellen sollten, die besser sind als Sie. Was Sie von Ihren besten und schwächsten Mitarbeitern lernen können. Warum Sie den Managern Macht entziehen sollten. Weshalb Sie Entwicklung nicht mit Leistungsmanagement verwechseln dürfen. Warum Sie unfair entlohnen sollten. 'Google schreibt an unserer Kulturgeschichte. Work Rules zeigt mit verblüffender Offenheit, wie eines der innovativsten Biotope funktioniert. Auf Basis einer nicht hintergehbaren Mission präsentiert Laszlo Bock ein experimentelles und evidenzbasiertes People Management. Am Ende sehen wir einige unverrückbare Regeln, aber vor allem eine Fülle über die Eigenverantwortung des Einzelnen herausreichenden Gestaltungsmöglichkeiten. Hierauf kann und muss nun jeder selbst aufsetzen.' Prof. Dr. Jürgen Weibler, Autor des Standardwerkes 'Personalführung''Wer verbringen die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz. Es kann deshalb nicht richtig sein, wenn hier unsere Erfahrungen von Demotivation, Unfreundlichkeit und Menschenverachtung geprägt sind', sagt Laszlo Bock. Damit beschreibt er den Kern seines Buches 'Work Rules!', ein fesselndes Manifest mit dem Potenzial, die Art und Weise, wie wir arbeiten, zu verändern. Google gehört zu den attraktivsten Arbeitgebern weltweit und erhält jährlich etwa zwei Millionen Bewerbungen für wenige Tausend offener Stellen. Was macht Google so attraktiv? Die Personalauswahl ist härter als an den Universitäten Harvard, Yale oder Princeton, und doch zieht das Unternehmen die talentiertesten Menschen an. Warum bekommen einige Mitarbeiter bestimmte Sozialleistungen, andere aber wiederum nicht? Warum verbringt das Unternehmen so viel Zeit mit der Einstellung eines Mitarbeiters? Und stimmt es, dass die Mitarbeiter mit 20 % ihrer Arbeitszeit tun können, was sie wollen? Work Rules! zeigt, wie eine Balance zwischen Kreativität und Struktur in Organisationen hergestellt werden kann, die zu nachweisbarem Erfolg führt - und zwar in der Lebensqualität der Mitarbeiter und den Marktanteilen des Unternehmens. Das Erfolgsgeheimnis von Google im Umgang mit seinen Mitarbeitern lässt sich kopieren - in großen wie in kleinen Organisationen, von einzelnen Mitarbeitern wie von Managern. Nicht in jeder Firma ist es möglich, Vergünstigungen wie kostenlose Mahlzeiten zu gewähren, aber buchstäblich jeder kann nachmachen, was Google ganz besonders auszeichnet. Laszlo Bock leitet das Personalressort bei Google, einschließlich aller Bereiche, die mit der Anwerbung, Entwicklung und Mitarbeiterbindung zu tun haben, von denen es weltweit über 50.000 an mehr als 70 Standorten gibt. Während seiner Zeit bei Google wurde das Unternehmen über 100 Mal zum herausragenden Arbeitgeber erklärt, darunter auch die Auszeichnung als '#1 Best Company to Work for' in den USA, Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Indien, Irland, Italien, Japan, Korea, Mexiko, den Niederlanden, Polen, Russland, der Schweiz und Großbritannien. 2010 wurde er vom Magazin Human Resource Executive als 'Human Resources Executive of the Year' ausgezeichnet. 2014 gelangte Laszlo als einziger HR-Executive auf der Liste der 'zehn einflussreichsten Menschen im Bereich HR' des Jahrzehnts.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 370
    Erscheinungsdatum: 24.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783800650941
    Verlag: Verlag Franz Vahlen
    Originaltitel: Work Rules!
    Größe: 7079 kBytes
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Work Rules!

1 Albtraum eines Berufsberaters

Wie ich - im Rückblick - zum perfekten Lebenslauf für Google kam

2 Mein erstes Gehalt erhielt ich im Sommer 1987, mit 14 Jahren. Mein bester Freund Jason Corley und ich waren von unserer Highschool aufgefordert worden, im Sommer vor der Neunten an einem Debattierkurs teilzunehmen. Im Jahr darauf leiteten wir den Kurs. Und bekamen dafür jeder 420 Dollar.

In den nächsten 28 Jahren trug ich einen eher zufälligen Lebenslauf zusammen, den man als Albtraum jedes Berufsberaters beschreiben kann: Ich arbeitete in einem Feinkostladen, in einem Restaurant und in einer Bibliothek. Ich unterrichtete Schüler an einer Highschool in Kalifornien und Grundschüler in englischer Sprache in Japan. Erst war ich im echten Leben Rettungsschwimmer am Pool im College und dann spielte ich die gleiche Rolle im Fernsehen - als Rettungsschwimmer aus den 1960er Jahren in einer Rückblende in Baywatch. Es war das Übliche: "Mann schreitet durch den Hintergrund." Ich half, eine gemeinnützige Organisation aufzubauen, die mit schwer erziehbaren Jugendlichen arbeitete, und ich war bei einem Hersteller für Baumaterialien beschäftigt. Ich wurde Berater mit dem Gehalt eines Managers, stellte mit der gesamten, mir zur Verfügung stehenden Weisheit eines 24-Jährigen fest, dass in der Personalabteilung nichts los war, und floh, um Betriebswirtschaft zu studieren. Zwei Jahre später begann ich bei der Unternehmensberatung McKinsey& Company zu arbeiten, wo ich so wenig wie möglich mit Personalfragen zu tun haben wollte. Während des Dotcom-Booms bis zum Jahr 2000 beriet ich Technologiefirmen, wie sie immer weiter wachsen konnten: ihr Umsatz, die Zahl ihrer Nutzer, ihre Organisationsstruktur. Und als die Blase platzte, beriet ich Technologiefirmen, wie sie Kosten senken, effizient arbeiten und in neue Geschäftsbereiche diversifizieren konnten.

Aber 2003 war ich frustriert.

Frustriert, weil selbst der beste Business-Plan nichts taugt, wenn die Menschen nicht daran glauben. Frustriert, weil die Chefs immer sagten, die Menschen seien das Wichtigste - und dann behandelten sie ihre Mitarbeiter wie Räder im Getriebe, die sich beliebig ersetzen ließen. (Tiefpunkt bei meinem ersten Projekt: Ich bat meinen Manager um beruflichen Rat, und er sagte zu mir: "Ihr seid doch alle gleich. Einer wie der andere.")

Ich war Fabrikarbeiter gewesen, höherer Angestellter, hatte Mindestlohn bekommen und ein sechsstelliges Gehalt. Ich hatte mit Menschen ohne Highschool-Abschluss zusammengearbeitet und mit Menschen, die an einer Elite-Universität ihren Doktor gemacht hatten. Ich hatte in einem Umfeld gearbeitet, wo es ausschließlich darum ging, die Welt zu verändern, und an einem Ort, wo allein der Gewinn des Eigentümers im Mittelpunkt stand. Wo ich auch hinschaute: Es machte für mich einfach keinen Sinn, dass die Menschen an ihren Arbeitsplätzen nicht besser behandelt wurden. Mit der Arbeit verbringt man mehr Zeit im 3 Leben, als mit allem anderen. 1 Es ist nicht richtig, dass die Erfahrung der Arbeit, selbst bei den besten Arbeitgebern, so menschenunwürdig und demotivierend sein kann.

Ich beschloss, dass es nur einen von zwei Wegen für mich geben konnte: Entweder würde ich meine eigenen Mitarbeiter besser behandeln, ihre Leistung steigern und hoffen, dass mit der Zeit andere meinem Beispiel folgten. Oder ich musste einen Weg finden, Einfluss darauf zu nehmen, wie ganze Firmen ihre Mitarbeiter behandelten. Ich entschied mich für den zweiten Weg, weil ich glaubte, er böte mir die größere Chance, viele Menschen zu beeinflussen, und beschloss, einen Job im Personalbereich zu finden. Meine Beraterkollegen hielten das für professionellen Selbstmord, aber ich war gut vorbereitet. Zu jener Zeit waren in der Ehemaligen-Datenbank bei McKinsey über 5.000 Personen gespeichert - nur 100 von ihnen waren im Personalbereich tätig. Praktisch alle arbeiteten als Berater für

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