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Handbuch Fundraising Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis von Haibach, Marita (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.08.2012
  • Verlag: Campus Verlag
eBook (PDF)
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Handbuch Fundraising

Spenden, Stiften und der Aufbau von CSR-Programmen - immer mehr Unternehmen und Privatpersonen stellen sich in den Dienst einer guten Sache. Doch in Zeiten leerer öffentlicher Kassen sind sie alle auf Zuwendungen Dritter angewiesen. Im Handbuch Fundraising zeigt Marita Haibach, wie sich der deutschsprachige Fundraising-Markt entwickelt, welche ethischen und juristischen Fallstricke zu vermeiden sind und wie nützlich der Einsatz digitaler und sozialer Medien für das Fundraising ist. So findet jede gemeinnützige Initiative Spender und Förderer für ihren guten Zweck! 'Das beste und ausführlichste Handbuch zum Thema Fundraising' Medienspiegel des Instituts der Deutschen Wirtschaft 'Umfassendes Nachschlagewerk und praxisnahes How-to-Buch.' Socialnet.de Marita Haibach ist Beraterin für Organisationsentwicklung und Fundraising. Sie war am Aufbau des Deutschen Fundraising Verbands beteiligt und ist Mitinitiatorin der Fundraising Akademie sowie der European Fundraising Association (EFA). Sie ist Mitgründerin der Frauenstiftung Filia und des PECUNIA Erbinnen-Netzwerks. 2009 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 2010 den Deutschen Fundraising Preis.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 488
    Erscheinungsdatum: 16.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593417653
    Verlag: Campus Verlag
    Größe: 17540 kBytes
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Handbuch Fundraising

1 Was ist Fundraising?
Der Begriff Fundraising kommt aus den USA. Er setzt sich zusammen aus dem Substantiv fund und dem Verb to raise. Fund bedeutet Geld, Kapital; to raise heißt etwas aufbringen (zum Beispiel Geld). Fundraising bedeutet demnach wörtlich Kapitalbeschaffung.
Fundraising wird verstanden als die umfassende Mittelbeschaffung einer nicht kommerziellen Organisation. Dies umfasst Finanz- und Sachmittel, Rechte und Informationen, Arbeits- und Dienstleistungen, wobei der Schwerpunkt auf der Einwerbung finanzieller Mittel liegt. Beim Fundraising geht es um die Erstellung einer Kommunikationsstrategie für die Beschaffung von Finanzmitteln, und zwar vor allen Dingen für Mittel, die nicht nach klaren Förderkriterien vergeben werden und nicht regelmäßig fließen.
Für den Begriff Fundraising gibt es kein treffendes Wort im Deutschen, Begriffe wie Finanzmittelakquisition oder Geldbeschaffung greifen zu kurz. Aus diesem Grunde wird im deutschen Sprachgebrauch meist der amerikanische Begriff verwendet, zumal auch bei uns Methoden und Verhaltensweisen eingesetzt werden, die sich an Vorbildern in den USA orientieren. Im Jahr 2004 wurde der Ausdruck Fundraising sogar in den Duden aufgenommen. Die Erläuterung 'Spendensammeln für wohltätige Zwecke' greift allerdings zu kurz, denn zu den Fundraising-Methoden gehören beispielsweise auch Anträge an Stiftungen sowie die Gewinnung von Sponsoren.
Fundraising richtet sich an private und staatliche Geldgeber, um die Förderung sehr verschiedener Zwecke zu erreichen. Es kann ehrenamtlich und hauptberuflich ausgeübt werden. Fundraising betreiben können Einzelpersonen (wie beispielsweise KünstlerInnen) oder auch PolitikerInnen. In den USA ist das Fundraising in der Politik ein eigenständiger Zweig der Branche. Von besonderer Bedeutung aber ist das Fundraising für gemeinnützige Zwecke, denn Nonprofit-Organisationen sind in der Regel finanziell nicht autark, es sei denn, es handelt sich um Stiftungen (doch selbst diese müssen oft Fundraising betreiben). Die benötigten Finanzmittel müssen aus externen Quellen beschafft werden. Und dies funktioniert am besten, wenn sich Personen gezielt und kompetent darum kümmern. Mittlerweile betreiben aber auch öffentliche Einrichtungen, zum Beispiel Schulen, Hochschulen oder Museen, Fundraising. Im Zentrum dieses Buches steht das Fundraising für Nonprofit-Organisationen, doch die beschriebenen Grundsätze und Techniken lassen sich auch von anderen Geldsuchenden, ob Einzelpersonen oder staatliche Stellen, anwenden.
Wenn es um private Förderer geht, wird oft auch der Begriff Sponsoring verwandt. Fundraising und Sponsoring sind allerdings nicht identisch, obwohl die Worte aus der Begriffsfamilie Sponsor in der Umgangssprache oft undifferenziert für jegliche Form der privaten Förderung verwendet werden.
Das Wort Sponsor kommt aus dem Englischen und bedeutet Förderer, Gönner, Schirmherr, Geldgeber. Das daraus abgeleitete Wort Sponsoring bedeutet Förderung, etwas als Sponsor finanzieren oder veranstalten. Das Sponsoring ist eines von unterschiedlichen Fundraising-Instrumenten, wenn auch ein ganz besonderes, da - anders als bei den anderen Methoden - der Gesponserte eine Gegenleistung erbringen muss.
In der Praxis sind die MitarbeiterInnen im Fundraising meist sowohl für Spenden als auch für Sponsoring zuständig. Aus Fundraising-Sicht ist es notwendig, alle möglichen Unterstützungsformen - ob Spende, Sponsoring, Stiftungsförderung und andere mehr - im Blick zu haben und je nach Projekt zu klären, welche am besten passt.
1.1 Marketingprinzip
'Fundraising is the principle of asking, asking again and asking for more.' Kim Klein
'Fundraising ist das Prinzip, zu bitten, wiederholt zu bitten und um mehr zu bitten.' Dieser Satz von Kim Klein, einer erfolgreichen Fundraiserin und Buchautorin in den USA, bringt den zentralen Aspekt von Fundraising auf den Punkt.
Fundraising ist eine Art von Marketing. Die eigene Leistung bezie

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