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App-Marketing für iPhone und Android Planung, Konzeption, Vermarktung von Apps im Mobile Business von Mroz, Rafael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.01.2016
  • Verlag: MITP-Verlag
eBook (ePUB)
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App-Marketing für iPhone und Android

Ideen nutzen und Apps effektiv konzipieren Marketing planen, erfolgreich umsetzen und Kunden langfristig binden Kennzahlen im App-Business und Tools zur Erfolgsmessung
Ob iPhone oder Android - erst die Apps machen den Smartphone-Markt so erfolgreich. Jedoch reicht es heute nicht mehr aus, eine App einfach nur zu veröffentlichen und auf den Erfolg zu warten. Der Autor zeigt in diesem Buch alle wichtigen Stellschrauben, an denen Sie drehen müssen, um eine App erfolgreich zu machen und sie im hart umkämpften App-Markt gewinnbringend zu positionieren. Im ersten Teil lernen Sie alle Schritte kennen, die vor Veröffentlichung einer App wichtig sind. Denn der Erfolg einer App wird definiert durch Entscheidungen, die in einem ganz frühen Stadium getroffen werden. So richten Sie von Anfang an den Blick auf das Wesentliche und legen durch eine strukturierte Arbeitsweise den Grundstein für den Erfolg Ihrer App. Der zweite Teil des Buches behandelt die erfolgreiche Vermarktung nach Veröffentlichung der App. Sie lernen verschiedene Marketing-Maßnahmen kennen und erfahren, wo Sie Ihre App am besten bewerben. Ein Kapitel zur Erfolgsmessung rundet das Buch ab. Das Buch richtet sich sowohl an Entwickler, die ihre eigene Idee umsetzen möchten, als auch an App-Publisher, die ihre Idee von externen Dienstleistern umsetzen lassen. Ebenfalls können Unternehmen von den Inhalten profitieren, die bereits online präsent sind und nun den Sprung in die mobile Welt wagen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Apps für Smartphones oder Tablets, für Apples iOS oder Googles Android veröffentlichen. Die Inhalte dieses Buches sind plattformübergreifend anwendbar. Aus dem Inhalt: Teil I: Planung und Konzeption iOS und Android im Vergleich Ideenfindung und -entwicklung Das Marktumfeld Geschäftsmodelle und Preisgestaltung Appstore Optimization
Teil II: Marketing und Controlling App-Marketing Social Media Mobile Advertising Public Relations Kundenbindung Erfolgsmessung
Rafael Mroz ist Dozent und entwickelt darüber hinaus eigene Apps.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 376
    Erscheinungsdatum: 26.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958452343
    Verlag: MITP-Verlag
    Größe: 15257 kBytes
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App-Marketing für iPhone und Android

Kapitel 1: Die mobile Revolution

1.1 Das iPhone als Urknall

Als Apple 2007 das iPhone auf den Markt brachte, war direkt klar - die Zukunft der mobilen Endgeräte hatte begonnen. Das für damalige Verhältnisse riesige Display und der eingebaute Touchscreen vermittelten dem Besitzer eine völlig neue Art der Nutzerführung und Usability. Besonders die Möglichkeit, direkt auf dem Bildschirm mit Inhalten zu interagieren, übte auf die Menschen eine besondere Faszination aus und veranlasste sie dazu, mehr Zeit als bisher üblich mit ihrem Handy zu verbringen.

Abb. 1.1: iPhone 2G aus dem Jahr 2007

Heutzutage ist diese Form des Bildschirms aus der mobilen Welt nicht mehr wegzudenken. Bis auf ganz wenige Ausnahmen verfügen alle neuen Handys mittlerweile über einen Touchscreen und kaum jemand erinnert sich noch daran, dass diese Technologie vor wenigen Jahren wie Hightech-Gadgets aus einem Star-Trek-Film wirkte. Das iPhone wurde dadurch zu dem Vorzeige-Smartphone schlechthin und viele sehen es heute noch als Referenz, obwohl mittlerweile die Anzahl an Smartphones extrem gestiegen ist. Gleichzeitig wurden von T-Mobile, damals dem exklusiven Anbieter des iPhones in Deutschland, die ersten bezahlbaren Flatrate-Tarife für die mobile Datennutzung angeboten - bis dato musste man sich als Nutzer ganz genau überlegen, ob man für den Wetterbericht auf einer sehr unschönen WAP-Seite horrende Kosten in Kauf nehmen wollte. Dass das iPhone 2G nur EDGE _ [ 1 ] und nicht UMTS _ [ 2 ] bzw. HSDPA _ [ 3 ] unterstützte, war den Besitzern egal. Internetseiten ließen sich in einer akzeptablen Zeit laden, und wenn es doch größere Datenmengen sein mussten, wich man eben auf das eigene WLAN-Netz aus.

Diese Faktoren alleine würden eine wahre Flut von neuen Entwicklungen im mobilen Sektor rechtfertigen. Jedoch war es eine weitere Neuerung, die den mobilen Boom erst wirklich auslöste. So genannte Apps, also mobile Applikationen für Smartphones, gaben den Usern fernab von WAP-Seiten die Möglichkeit, bequem auf Daten aus dem Netz zuzugreifen, beispielsweise auf E-Mails oder YouTube-Videos. Allerdings waren diese 2007 in noch überschaubarer Menge auf dem iPhone vorinstalliert. Eigene Apps zu programmieren und zum Download anzubieten, wurde erst ab 2008 möglich und löste eine wahre Goldgräberstimmung unter Programmierern aus, und dies aus gutem Grund. Bis 2015 wurden insgesamt um die 100 Milliarden App-Downloads [ 4 ] durchgeführt. Allerdings war das iPhone nicht das erste Handy, auf dem zusätzliche Programme installiert werden konnten. PDA _ s von z.B. Hewlett-Packard verfügten bereits seit vielen Jahren über Software, die dem User das Leben unterwegs vereinfachen sollte.

Auch für Nokias Symbian _ -Plattform existierten bereits seit den 90er Jahren eine Vielzahl an Games. Und doch hat es Apple geschafft, den Begriff App neu zu definieren und seitdem entscheidend zu prägen. Dieser Erfolg liegt in einer Vielzahl von Faktoren begründet. Apple, angetrieben von Steve Jobs, verstand es noch früher als alle Konkurrenten, Apps in ihre Produkt- und Marketingstrategie miteinzubeziehen und so, zumindest zeitweise, zum weltweit wertvollsten Unternehmen aufzusteigen.

2007 hob Google sein eigenes mobiles Betriebssystem Android _ aus der Taufe, um dem De-facto-Monopolisten Apple entgegenzutreten. Um schnell Entwickler für das neue Betriebssystem zu gewinnen, lud Google zu einer Developer Challenge _ , bei der insgesamt 500.000 Dollar als Preisgelder ausgeschüttet wurden. 2008 wurde dann die Version 1.0 des Android-SDKs veröffentlicht.[ 5 ] Da Google selbst keine Smartphones produziert, wurden Partnerschaften mit namhaften Herstellern wie Samsung und HTC geschlossen, deren Smartphones mit diesem Betriebssystem Android ausgestattet werden sollten. Den Anfang ma

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