text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Future Digital Business Wie Business Intelligence und Web Analytics Online-Marketing und Conversion verändern von Haberich, Ralf (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.01.2013
  • Verlag: MITP-Verlag
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Future Digital Business

Zahlreiche Beiträge und Praxisbeispiele von Analytics-Experten großer Firmen wie Volkswagen, plus.de und Deutsche Bahn Strategische und operative Aspekte der Datenverknüpfung Zukünftige Datenanforderungen aus Sicht von Marketing-Fachleuten, Agentur-Inhabern, Führungskräften und Personalberatern Vorwort von Jim Sterne, Interviews mit Prof. Dr. Mario Fischer, Ossi Urchs u.a. Seitdem die ersten Unternehmen erkannten, dass es wichtig ist, Informationen über Kunden zu sammeln, sind die Datenmengen exponentiell gestiegen. Aber erst langsam lernt die Wirtschaft, wie solch große Datenmengen, auch Big Data genannt, richtig analysiert werden und welch großer Wert in der Kombination von Daten liegt. Auch wenn Web Analytics und Business Intelligence in den meisten Unternehmen noch unabhängig voneinander arbeiten, setzt allmählich ein Umdenken ein: Der Weg führt vom Reporting einzelner Erkenntnisse zu einer integrierten Performance-Analyse. Ein Prozess, bei dem es viel Raum für neue Ideen und Umsetzungen gibt hier liegen die außerordentlich spannenden Herausforderungen für Analysten. In diesem Buch hat der Herausgeber Ralf Haberich zahlreiche Analysten zusammengebracht, die in Beiträgen und Interviews zu Wort kommen. Im ersten Teil des Buches beschreiben sie die neuen Entwicklungen der Analyse und das mögliche Zusammenwachsen von Web Analytics und Business Intelligence. Im zweiten Teil zeigen sie, wie die Analyse bereits in großen Unternehmen in der Praxis umgesetzt wird. Angesichts dieser Daten, die nur auf Erfassung warten, haben sich Unternehmen bisher aber hauptsächlich auf eine Frage konzentriert: Wie sammeln wir diese vielen Daten? Gleich wichtig scheint die Frage: Wofür nutzen wir diese Daten? Im dritten Teil des Buches fi nden Sie Beispiele, die genau diese Frage beantworten und zeigen, wofür die gewonnenen Daten genutzt und zur Optimierung verwendet werden können. In Teil 4 wird die Weiterentwicklung der Datenanalyse diskutiert und es werden neue Herausforderungen für Ausbildung und Qualifi kationen eines Analysten aufgezeigt. Die Experten aus Theorie und Praxis geben Ihnen in diesem Buch den aktuellsten und besten Einstieg, wenn Sie verstehen wollen, wie Sie in diesem neuen Zeitalter wettbewerbsfähig bleiben können und aus Daten Wissen und Handlungsempfehlungen ableiten wollen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 23.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783826683640
    Verlag: MITP-Verlag
    Größe: 7515 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Future Digital Business

Vorwort

Jim Sterne

Gerade als Sie dachten, Sie hätten sich auf die erstaunliche Geschwindigkeit des Wandels im Geschäftsleben und im Marketing eingestellt, hat sich der Wandel noch einmal beschleunigt. Wenn Sie nur eine Minute nicht aufpassen, werden Sie von einer neuen Form der Kommunikation, einer neuen Überzeugungstechnik oder einem unbekannten Wettbewerbsvorteil überrascht und fragen sich, was jetzt schon wieder passiert ist.

Die Richtung von Werbung und Marketing wurde durch Business Intelligence, Data Analytics und Big Data in grundlegend neue Bahnen gelenkt. Wir hatten uns vorgestellt, die Nachfolger der Mad Men würden noch geleckter und raffinierter als das Original aussehen. Stattdessen sieht alles ausgesprochen - und digital - deduktiv aus.

Nicht die werden das Rennen gewinnen, die dem eleganten Don Draper aus der Fernsehserie Mad Men ähneln, sondern diejenigen, die eine Kreuzung aus Sherlock Holmes und Commander Data verkörpern.

Die künftigen Gewinner arbeiten nicht mit Bauchgefühl und Instinkt, sondern mit Intellekt, Hypothesen und Korrelationen. Warum ist dieser Wandel so tiefgreifend? Wegen seines Platzes in der Geschichte des Marketings.
Die Anfänge des Marketings

In einem Dorf stellte der Schmied Hufeisen her und der Schuhmacher produzierte ... nun ja ... Schuhe. Da sie im Dorf die Einzigen ihrer Zunft waren, waren sie damit zufrieden, ihre Waren und Dienste mit dem Fleischer, dem Bäcker und dem Kerzenmacher zu tauschen.

Jeder kannte seine Kunden persönlich und achtete darauf, in seinem Laden die Dinge anzubieten, die mutmaßlich den Wünschen und Bedürfnissen seiner Kunden entsprachen. Sein Marketing war ein echtes Eins-zu-eins-Marketing.

Mit dem Aufkommen der Massenproduktion (der industriellen Revolution) und des Massenvertriebs (Eisenbahnen) wurde der Markt von Unternehmern übernommen, die mehr produzieren und schneller liefern konnten als ihre Konkurrenten. Aber die großen Gewinner waren diejenigen, die ihre Konkurrenten auch durch Massenkommunikation übertreffen konnten.

Branding war im Viehmarkt als Mittel der Vertrauensbildung weit verbreitet. Dieses Konzept konnte auf alle Güter übertragen werden, die nicht direkt beim Hersteller gekauft wurden. Werbung war das Werkzeug, um Nachfrage zu generieren und Vertrauen zu bilden.

Auf ihrem Höhepunkt war wirksame Werbung das Ergebnis aus einer Kombination aus Kreativität und der Fähigkeit, die richtige Botschaft so oft wie möglich an so viele Menschen wie möglich zu senden. Gewinner waren die Unternehmen, die durch Verkaufsförderungsmaßnahmen im öffentlichen Bewusstsein ein Markenbild schaffen konnten.
Technologisch angereichertes Marketing

Irgendwann kannte der Inhaber eines Kleinstadtladens seine Kunden nicht mehr persönlich. Nachdem sich Preisschilder durchgesetzt hatten, wurden Transaktionen nicht mehr ausgehandelt. Aus dem Ladeninhaber wurde der Unternehmensmanager, der per Marktforschung nach geografischen, demografischen und psychografischen Kriterien potenzielle Märkte und Zielgruppen segmentierte und kreativ nach Botschaften suchte, mit denen er die jeweiligen Segmente am besten ansprechen konnte.

In den 1970er Jahren waren Unternehmen schließlich bereit, versuchsweise Computer im Marketing einzusetzen. Sie verwalteten große Datenbanken mit Namen und Adressen und begannen, Mailing-Listen aufzubauen. Adressanbieter waren die Vorreiter der Zielgruppensegmentierung, um gleichzeitig die Gewinne zu steigern und die Kosten für die Mail-Werbung zu senken.

Später wurden Computer benutzt, um Vermarktern zu helfen, gezielt Werbes

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen