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30 Minuten für Kreativitätstechniken von Bayerl, Claudia M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.03.2010
  • Verlag: GABAL
eBook (PDF)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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30 Minuten für Kreativitätstechniken

Was haben eine alte Fernsehzeitschrift, ein Glas Wasser, ein Bild und ein kunstvoll beschriftetes Blatt Papier gemeinsam? Nun, hier handelt es sich um Werkzeuge fuers Gehirn. Wie man diese einsetzt, erfahren Sie in diesem Buch. - Wie Sie durch Mind Mapping spielend einen UEberblick ueber jedes Thema gewinnen - Wie Sie es schaffen, nie mehr vor einem leeren Blatt Papier zu sitzen - Was Brainwriting, eine Variante des Brainstorming, erschliesst, wie Ihre Fantasien und Ideen zu einem Thema mit Hilfe Ihrer Kollegen weiter entwickelt werden ¥ Wodurch sich die Osborne-Checkliste von anderen Kreativitaetstechniken unterscheidet

Über den Autor
Claudia Bayerl ist Leiterin der Textakademie. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Stefan Gottschling hat sie schon zahlreiche Buecher zum Thema Kreativitaetstraining und Kreatives Schreiben veroeffentlicht. Sie ist u.a. Dozentin an der Bayerischen Akademie der Werbung in Muenchen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 80
    Erscheinungsdatum: 15.03.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862001903
    Verlag: GABAL
    Serie: 30 Minuten
    Größe: 2733 kBytes
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30 Minuten für Kreativitätstechniken

4. Das Imaginäre Brainstorming (S. 44 -47)

Wie Sie mit Außerirdischen Ihre Fantasie beflügeln! Die Zeiten sind schwierig. Jeder ist heute für gute und verkaufsstarke Ideen dankbar. Doch oft stehen sich die kreativsten Köpfe dabei selbst im Weg. Meist sind es die gleichen Probleme, die uns am Vorwärtskommen hindern: zähe Phasen ohne Inspiration und eingefahrene Denkwege. Das muss nicht sein! Den Weg aus der kreativen Sackgasse eröffnet Ihnen zum Beispiel das Imaginäre Brainstorming.

Wie die meisten Kreativitätstechniken aktiviert auch das Imaginäre Brainstorming unsere versteckten innovativen Reserven. Besonders die linke Gehirnhälfte – die "analytische" – wird im Alltag stark beansprucht. Sie ist zum Beispiel für unsere Lese- und Schreibfähigkeit zuständig. Während die eine Hirnhälfte über einer Headline brütet, legt die andere, die rechte Seite, leider oft eine kreative Pause ein. Ein herber Verlust, denn sie ist, vereinfacht gesagt, für bildhaftes Denken, Emotionen und Intuition zuständig. Das Imaginäre Brainstorming ist eine Kreativitätstechnik, welche die Ressourcen der rechten Gehirnhälfte vorbildlich nutzt.

4.1 Die Methode des Imaginären Brainstorming

Setzen Sie Ihr Gehirn auf eine neue Spur! Vor allem bei vertrauten Denkprozessen und Problemen neigt unser Gehirn dazu, immer wieder die gewohnten, festgefah renen Bahnen einzuschlagen. Genau an diesem Punkt setzt das Imaginäre Brainstorming an. Das Ziel dieser Kreativitätstechnik ist es, die Aufgabenstellung in eine Fantasie-Welt zu übertragen. Der Erfolg: Die gewohnten Bahnen werden verlassen, Blockaden überwunden. Das kreative Potenzial der rechten Gehirnhälfte wird dank der reichen Bilderwelt aktiviert.

4.2 Der Ablauf des Imaginären Brainstorming

Der erste Schritt: Schaffen Sie sich "neue Welten"! Bei dieser Methode ersetzen die Teilnehmer das ursprüngliche Problem durch ein neues, abstrakteres Ersatzproblem wie folgt: Die Gruppe sucht Begriffe aus einer völlig anderen Welt, die an die Stelle der realen Komponenten gesetzt werden. Man verlagert also die Lösung in eine "Ersatzwelt" – und schließt damit die persönliche Betroffenheit aus.

Das kann zum Beispiel wie folgt aussehen: Das Unternehmen Mingle GmbH möchte eine neue professionelle Adressenverwaltung einführen. Ihre Umsatzerfolge hängen direkt mit der zielgerichteten Kundenbetreuung zusammen. Jeder Kunden- und Interessentenkontakt soll künftig direkt in die neue Adressensoftware eingegeben werden. Die Geschäftsführung versucht nun, alle Mitarbeiter von dem neuen System zu überzeugen und sie entsprechend zu schulen. Jeder Mitarbeiter soll zukünftig jeden Kontakt in die Datenbank eingeben. Man setzt sich in einem Team zusammen, um Methoden zu erarbeiten, mit denen die Mitarbeiter näher an den PC heran geführt werden.

Die Aufgabenstellung lautet also:
"Wie kann ich meinen Mitarbeitern den PC näher bringen und diese am Computer schulen?" Machen Sie gleich mit!

In einem Imaginären Brainstorming sammelt man Ersatzbegriffe zu dieser Aufgabenstellung. So wählt das Brainstorming-Team statt der "Mitarbeiter" eine andere Gruppe, die möglichst weit von der ursprünglichen Aufgabenstellung entfernt ist. Die Gruppe muss auch nicht menschlich sein. Achten Sie darauf, dass die Begriffe bildhaft sind und Sie sie sich leicht vorstellen können. Sammeln Sie ca. zehn Begriffe, wie etwa:

- Köche
- Orchester
- Fußballmannschaft
- Elefantenherde
- Au&

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