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Börse für Dummies von Bortenlänger, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.07.2014
  • Verlag: Wiley-VCH
eBook (ePUB)
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Börse für Dummies

Wie funktioniert eigentlich eine Börse und vor allem: Wie kann ich sie als Otto Normalverbraucher nutzen, um mein Erspartes zu vermehren? Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts, und Ulrich Kirstein, Pressereferent der Bayerische Börse AG, erklären in diesem Buch Grundlegendes zu Angebot und Nachfrage an der Börse und stellen die unterschiedlichen Anlageformen vor: Aktien, Derivate, Zertifikate, festverzinsliche Wertpapiere, Fonds & Co. Sie zeigen, wo Sie sich die nötigen Informationen beschaffen können, um eine kluge Anlagestrategie zu entwickeln, die je nach Risikobereitschaft ganz unterschiedlich aussehen kann.

Dr. Christine Bortenlänger war lange Zeit im Vorstand der Bayerische Börse AG und ist seit September 2012 Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts.
Ulrich Kirstein war Wirtschaftsjournalist und ist nun Pressereferent der Bayerische Börse AG.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 378
    Erscheinungsdatum: 10.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783527672356
    Verlag: Wiley-VCH
    Größe: 2071kBytes
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Börse für Dummies

Einführung

Schon wieder ein Buch über die Börse, fragen Sie vielleicht, wenn Sie dieses Buch in Händen halten. Und nicht irgendein Börsenbuch, sondern ein B örse f ür Dummies -Buch. Setzt das Handeln, Traden, Kaufen, Verkaufen, Spekulieren an der Börse aber nicht so viel Fachverstand voraus, dass es für Laien, sprich Privatanleger, viel zu gefährlich ist, sich auf diesem glatten Parkett zu bewegen? Steht nicht viel zu viel auf dem Spiel? Wenn wir die Börsenlandschaft in Deutschland betrachten, scheint dieses Denken tatsächlich bei den meisten vorzuherrschen: Wir sind kein Land der Aktionäre, das lässt sich aus allen veröffentlichten Statistiken eindeutig herauslesen.

Aber was wäre ein Land ohne Aktionäre? Ohne Aktiengesellschaften? Es wäre ganz einfach ein Land ohne Eisenbahnen, ohne Autos, ohne Flugzeuge, ohne Zeitung, denn es gäbe keine gigantischen Druckmaschinen, die diese über Nacht für Ihren Frühstückstisch produzieren. Computer? Fehlanzeige. Flachbildschirme, iPod, wer sollte sie herstellen, vertreiben, vermarkten? Jede bahnbrechende Erfindung, jede neue Entwicklung benötigt viel Geld, auch wenn die ersten Schritte noch in einer Garage vollzogen werden mögen, zur massenweisen Herstellung wird Kapital gebraucht. Kapital, das die Unternehmen von vielen Investoren, Anlegern, Aktionären einsammeln und für das sie Aktien ausgeben. Es ist eigentlich die demokratischste Art, in einer marktwirtschaftlichen Gesellschaft Einfluss auf Unternehmen auszuüben und gleichzeitig vom Erfolg guter Unternehmen zu profitieren: sich ganz einfach über eine Aktie daran zu beteiligen.

Über dieses Buch

Da aber nicht jedes Unternehmen einen Laden aufmachen kann, in dem es seine Aktien verkauft, braucht es jemanden, der die Übersicht behält, der auch überwacht, dass alles mit rechten Dingen zugeht, dass keine riesigen Luftnummern oder reine Scheingeschäfte vollzogen werden - was natürlich alles trotzdem vorkommt, aber höchst selten. Es braucht also einen gesicherten und geregelten Handelsplatz: Börsen. Über viele Jahre und Jahrzehnte galten sie jedoch ausschließlich als Tummelplatz für einige wenige, superreiche Spekulanten und berufsmäßige Investoren. Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts erhielten auch immer mehr Mitarbeiter großer Aktiengesellschaften Gratifikationen in Form von Aktien ausgeteilt und wurden so Mitinhaber "ihres Unternehmens". Aber erst die explodierenden Kurse im Rahmen der Internetbegeisterung zur Jahrtausendwende, die Privatisierung großer Staatskonzerne mit dem Resultat ganz neuer Unternehmen wie der Telekom und der Deutschen Post World Net, wie das inzwischen weltumspannend agierende Unternehmen heute heißt, sorgten dafür, dass sich eine viel größere Anzahl an Privatleuten plötzlich aufs Parkett wagte.

Von 1997 bis 2001 stieg der Anteil von Aktien-, Fonds- und Zertifikate-Inhabern in Deutschland von 5,6 Millionen auf über 12,8 Millionen, so das Deutsche Aktieninstitut! Zum Glück, endlich verloren die Börsen einen Teil ihres Nimbus als Hort einiger weniger Erwählter, könnte man sagen, oder schade, denn viele der damaligen Anleger wurden hart bestraft oder sitzen noch immer auf einem Berg von auf niedrigem Kurs der allgemeinen Entwicklung hinterher humpelnden Telekom-Aktien. Tatsächlich nahm, seit dem Tiefflug der Kurse ab März 2001, die Zahl der Aktionäre rapide ab und rutschte von den erwähnten 12,8 Millionen im Jahr 2001 auf etwa 10,3 Millionen im Jahr 2006 - fast so rapide wie die Werte der Aktien in ihren Depots. So verpassten viele potenzielle Investoren den Wiedereinstieg, denn die Kurse hatten sich längst wieder gedreht und mit 2007 eine neuen Hochphase erreicht, von der viele Deutsche, gerade auch die Privatanleger, jedoch kaum profitierten. Das half ihnen über die größte Krise, die seit dem Crash von 1929 die Finanzzentren der Welt nahezu lahm legte, einigermaßen hinweg. Und während noch einige spekulierte

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