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Bargeldverbot Alles, was Sie über die kommende Bargeldabschaffung wissen müssen von Horstmann, Ulrich (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.06.2015
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Bargeldverbot

Der Bestseller bereits in der 6. Auflage jetzt mit 30 zusätzlichen Seiten zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Bargeldabschaffung und die geplante 5000 ? -Obergrenze. Nicht nur die andauernde Niedrigzinsphase ist eine große Gefahr für Sie als Sparer, sondern auch das immer stärkere Zurückdrängen von Bargeld. In Italien und Frankreich sind bereits Bargeldzahlungen ab 1 000 Euro illegal und viele Deutsche Banken haben neben Tageslimits schon Wochenlimits eingeführt. Selbst in Deutschland wird eine 5000 Euro-Grenze diskutiert und seitens der EU soll es bereits für 2018 konkrete Pläne für eine vollständige Bargeldabschaffung geben. Welche krassen Folgen ein Verbot von Bargeld hätte und wie Sie sich als Sparer davor schützen können, zeigen Dr. Ulrich Horstmann und Prof. Dr. Gerald Mann als profunde Kenner in diesem Buch. - Alle Informationen über die Szenarien und Folgen einer Bargeldabschaffung - Das erste Buch, das über diesen neuen Enteignungsund Überwachungsansatz informiert - Profundes Hintergrundwissen von zwei erfahrenen Finanzexperten

Ulrich Horstmann studierte zunächst Betriebswirtschaftslehre in Bochum, danach in Trier mit finanzwirtschaftlichem Schwerpunkt und schloss an der Wirtschaftsuniversität Wien mit Promotion zum Dr. rer. soc. oec. ab. Seit 1989 ist Ulrich Horstmann in mehreren Finanzinstituten im Research tätig. Der Verfasser kann damit auf eine über 20-jährige Erfahrung in den Bereichen Volkswirtschaft und Unternehmensanalyse innerhalb von Banken zurückblicken. Darüber hinaus arbeitete er in diesem Themenfeld eng mit den Medien zusammen. Gerald Mann ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Studienleiter Bachelor an der FOM Hochschule in München. Davor arbeitete er als Unternehmensanalyst in einer Großbank und war dann als Geschäftsführer und Berater im Verlagswesen tätig. 2006 promovierte er über transatlantische Handelspolitik an der Universität der Bundeswehr in München. Er arbeitete als freiberuflicher Dozent und als Gastdozent in der VR China. 2012 erhielt er den BCW-Stiftungspreis für exzellente Lehre. Robert Halver begann seinen beruflichen Werdegang nach Abschluss seines betriebswirtschaftlichen Studiums zunächst als Wertpapieranalyst bei der Sparkasse Essen. Anschließend war er bei der Privatbank Delbruck & Co für die Analyse der internationalen Kapitalmärkte und von Aktiengesellschaften der Branchen Automobile und Telekommunikation verantwortlich. Später formulierte er dort als Chefstratege die Anlagepolitik für die hausinternen Aktien- und Renten-Investments. 2001 wechselte Robert Halver als Direktor zur Schweizer Privatbank Vontobel. Neben der Anlagestrategie fur Vontobel in Deutschland umfasste sein Verantwortungsbereich das Relationship Management sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Vontobel Gruppe in Deutschland. Seit 2008 ist Herr Halver bei der Baader Bank AG in Frankfurt tätig. Als Leiter Kapitalmarktanalyse ist er für die Einschätzung der internationalen Anlageklassen zuständig. In dieser Funktion ist er ebenso für die Außendarstellung der Baader Bank tätig. Robert Halver verfugt über langjährige Erfahrung als Kapitalmarkt- und Börsenkommentator und ist durch regelmäßige Medienauftritte bei Fernsehsendern und Radiostationen, auf Fachveranstaltungen und Anlegermessen sowie Fachpublikationen und als Kolumnist einem breiten Anlegerpublikum bekannt. Seine Markenzeichen, die unterhaltsame, bildhafte Sprache, kommen bei keinem seiner Auftritte zu kurz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 08.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862487806
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 534kBytes
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Bargeldverbot

Beschleunigte Schritte zur Bargeldabschaffung - aktualisiertes Vorwort

Als wir die erste Auflage des Buches im Frühjahr 2015 abschlossen, hatten wir nicht damit gerechnet, dass Bargeldeinschränkungen und sogar eine -abschaffung in Deutschland ernsthaft so schnell öffentlich diskutiert würden. Wir gingen davon aus, noch etwas länger Zeit zu haben, bis diese Fiktion (und als solche sehen es viele noch heute) Realität werden könnte. Aber früher als viele andere machten wir uns Gedanken zu der freiheitseinschränkenden und umverteilenden Wirkung eines Bargeldverbots. Wir zögerten zunächst, und es waren viele gemeinsame Diskussionen notwendig, bis wir das Buch fertigstellten. Zweifel löste nicht zuletzt auch die Sicht vieler unserer Gesprächspartner aus, für sie war ein solches Verhalten unvorstellbar. Zu irreal wirkte die Abschaffung des Bargelds in einer konzertierten Aktion, wie es sich jetzt abzeichnet. Unser Buch sollte ein Weckruf sein, und diese Funktion hat es angeblich für viele auch erfüllt. Aber im Nachhinein betrachtet hätte das Buch noch klarer und schärfer auf die Gefahren einer bargeldfreien Welt hinweisen können. Das aktuelle Vorwort bietet somit eine Gelegenheit, das nachzuholen.

Jetzt - im Frühjahr 2016 und damit rund ein Jahr später - sind die Aufrechterhaltung des Bargelds, die Beeinträchtung der persönlichen Freiheit und die Durchsetzung von Negativzinsen bei einem Verbot von Cash zu vorrangigen Medienthemen geworden. Wenn sogar die Bild-Zeitung (am 08.02.2016) auf der ersten Seite in großen Lettern mit "Bürger-Wut über Bargeld-Grenze!" titelt, ist dies ein starker Indikator. Nicht nur Fachzirkel, auch die breite Bevölkerung wird endlich in die Diskussion miteinbezogen. Das beurteilen wir positiv und dies entsprach auch unserer Absicht mit dem vorliegenden Buch. Gleichzeitig zeigen die zunehmenden Verlautbarungen aus Finanzkreisen und der Politik, dass die Bargeldabschaffung von entsprechender Seite medial vorbereitet wird.

Wir haben die Eskalation des "War on Cash" seit Erscheinen des Buches in der Übersicht weiter unten chronologisch zusammengefasst. Im Verlauf des Jahres 2015 gab es bereits weitere inländische Wortmeldungen. Neben Professor Peter Bofinger (s. u.) äußerte sich auch NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans kritisch zum Bargeld (s. u.).

16.05.2015

Professor Peter Bofinger : "Bei den heutigen technischen Möglichkeiten sind Münzen und Geldscheine tatsächlich ein Anachronismus". Bofinger forderte die Bundesregierung auf, auf internationaler Ebene für die Abschaffung des Bargelds zu werben. Der Euroraum, die USA, Großbritannien und die Schweiz müssten das Bargeld gemeinsam abschaffen, denn sonst könnten nach Bofingers Ansicht Sparer auf andere große Währungen ausweichen . "Das wäre jedenfalls ein gutes Thema für die Agenda des G-7-Gipfels in Elmau", sagte er (Einfluss für Notenbanken: Wirtschaftsweiser Bofinger fordert Ende des Bargelds, spiegel.de, 16.05.2015, Philine Lietzmann: Von Bofinger bis Rogoff: Damit sie Strafzinsen verhängen können: Diese Experten wollen uns das Bargeld wegnehmen, focus.de, 02.06.2015).

03.07.2015

NRW Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) forderte als einer der ersten deutschen Politiker eine Obergrenze für das Bezahlen mit Bargeld zur besseren Unterbindung von Schwarzgeldgeschäften und Steuerhinterziehung. Andere Länder hätten solche Höchstgrenzen bereits. Walter-Borjans verwies auf Italien, wo es seit längerem eine Obergrenze für Bargeschäfte von 1.000 Euro gebe. In Frankreich solle dieses Limit auf 1.000 Euro herabgesetzt werden. Wegen der anderen "Bezahlkultur" in Deutschland müsste die Grenze höher liegen - etwa bei 2.000 oder 3.000 Euro. Über diesen Betrag hinaus m

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