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Bollinger Bänder Der einfache Weg, Kursverläufe zu bestimmen von Bollinger, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2013
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
29,99 €
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Bollinger Bänder

Der Schlüssel zur effizienten Investitionsanalyse ist - so weit es möglich ist -, die Gefühlskomponente zu eliminieren und jeden möglichen Trade nur nach seiner technischen und fundamentalen Eignung zu bewerten. Nur wenige Analysemethoden haben seit ihrer Einführung den Anlegern und Investoren dabei so viel Unterstützung geboten wie die BollingerBänder. John Bollinger bietet in diesem Buch Tipps, Richtlinien und Regeln zur Einbindung der BollingerBänder in praktisch jede bestehende Anlagestrategie. Dieses Buch ist ein Meilenstein, verfasst vom einzigen Mann, der sich als wirkliche Autorität in allen Belangen der BollingerBänder bezeichnen darf - John Bollinger selbst. Während der letzten zwanzig Jahre entwickelten sich die BollingerBänder für viele erfahrene Trader zum aussagekräftigsten und zuverlässigsten Hilfsmittel zur Bestimmung voraussichtlicher Kursentwicklungen. Jetzt endlich erklärt John Bollinger, wie diese außergewöhnliche Technik angewendet wird, um Kurse und Indikatoren effizient direkt zu vergleichen. Trader finden in diesem Buch hunderte wertvolle Informationen, unter anderem: Die Analyse der primären von den BollingerBändern abgeleiteten Indikatoren - %b und BandBreite.Wie Trader die BollingerBänder einsetzen können, um mit (und nicht gegen) den allgemein bekannten Kursmustern zu arbeiten. Die strategische Anwendung der BollingerBänder im kurzen, mittleren und langfristigen Zeitrahmen. Drei Handelssysteme, die auf den BollingerBändern basieren. Die erste maßgebliche Beschreibung und Untersuchung dieser revolutionären Analysetechnik, sowie innovative Methoden zur klareren Darstellung verschiedener Chartmuster mit Analyse der Zeithorizonte und Gleitenden Durchschnitte. Kurz, aber umfassend erfahren Sie in diesem wirklich unverzichtbaren Investmentratgeber alles über die BollingerBänder.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 05.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862484645
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 14193 kBytes
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Bollinger Bänder

Kapitel 1

Einleitung

VOR ÜBER 80 Jahren stellte der Physiker Albert Einstein sein Konzept der Relativität vor. Im Kern postuliert die Relativität, dass alles nur in Relation zu etwas anderem existiert. Die unweigerliche Schlussfolgerung ist, dass nichts ganz allein sein kann – es gibt nichts Absolutes. Ohne Weiß gibt es kein Schwarz; schnell kann nur im Verhältnis zu langsam sein; ein Hoch kann nur in Beziehung zu einem Tief gesehen werden etc. Einstein wandte seine Theorie auf die Physik an und verlor dadurch ein größeres Publikum, für das seine Ausführungen gleichfalls von Interesse gewesen wären. Trotzdem haben andere, wie z.B. der Philosoph Bertrand Russell, daran gearbeitet, dieselben Ideen über die Physik hinaus zu verbreiten.

In einer als Serie erscheinenden Form seines Buches [The ABC of Relativity], die 1925 in The Nation veröffentlicht wurde, drückte Russell seine Überzeugung aus, dass die Menschen, wenn sie sich erst an die Idee der Relativität gewöhnt hätten, ihre Art, zu denken, ändern würden: Die Menschen würden mit größerer Abstraktion arbeiten und alte absolute Gesetze durch relative Konzepte ersetzen. Dies ist in der Welt der Wissenschaft sicherlich geschehen, aber die Absorbierung der Relativität in die Alltagskultur hat nicht viel zur Veränderung der Denkweise der meisten Menschen beigetragen, ganz einfach weil die wenigsten sich an die Relativität gewöhnt haben oder sie auch nur ansatzweise verstehen. 2

Ungefähr zu derselben Zeit, als Einstein seine Arbeit begann, war Oliver Wendell Holmes jr., ein Richter des Obersten Gerichtshofes der USA, damit beschäftigt, das Rechtssystem unseres Staates in Richtung Relativität zu schieben. Er postulierte, dass die Gerichte nicht die absolute Wahrheit feststellen konnten. Sie konnten lediglich die relativen Vorzüge der unterschiedlichen Standpunkte bestimmen, die ihnen vorgetragen wurden, und dies war nicht in einem absolutistischen Regelwerk möglich, sondern verlangte nach einem sozial relevanten Regelwerk. Früh in seiner Laufbahn stellte Holmes fest:

Das Gesetz verkörpert die Geschichte der Entwicklung einer Nation über viele Jahrhunderte, und man kann es nicht handhaben, als enthielte es nur die Axiome und logischen Folgen eines Mathematikbuches. Um zu wissen, was es ist, müssen wir wissen, was es war, und was es wahrscheinlich werden wird. 3

Die Werke von Einstein und Holmes standen nicht allein. Ihr zentrales Thema zeigte einen beginnenden Trend in der Gesellschaft an. Als die Welt gegen Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend komplex wurde, erkannte man weithin, dass die absoluten Wahrheiten, die bisher die Geschicke der Menschen bestimmt hatten, nicht länger ihren Zweck erfüllen konnten, dass es eines relativen Bezugssystems bedurfte, wenn der Fortschritt weitergehen sollte – und genau so verhält es sich mit den Börsen.

Solche Ideen sind im Grunde genommen bescheiden. Sie erkennen unsere Grenzen. Sie spiegeln eher die östliche als die westliche Philosophie wider. Das Ziel, einen perfekten Investitionsansatz zu finden, ist eben dies, ein Ziel. Wir können ihm nahe kommen, aber es wird immer außerhalb unserer Reichweite bleiben. Denn es gibt kein perfektes System. Wir können nur im Rahmen unserer Fähigkeiten unser Bestes geben, angetrieben von den Möglichkeiten.

Bernard Mandelbrot entdeckte das nichtlineare Verhalten der Baumwollpreise bei seinen frühen Chaosforschungen. Andere folgten ihm und stellten fest, dass das Marktgefüge äußerst komplex ist, sodass Vorhersagen ähnlich schwer zu treffen sind wie bei dem uns am besten bekannten komple

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