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CFD-Trading simplified Das große 1x1 der Contracts for Difference - Vorteile nutzen und Risiken begrenzen von Schütz, Daniel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.04.2015
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
11,99 €
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CFD-Trading simplified

CFDs - Contracts for Difference - sind nicht nur für Sie als Trader, sondern auch für Privatanleger ein vielversprechendes Instrument. Mit CFDs können Sie überproportionale Gewinne erzielen und in verschiedensten Assetklassen wie Rohstoffe, Aktien, Indizes und Währungen handeln. Für Sie als Anleger ist aber auch die transparente Preisbildung, sowie die Möglichkeit interessant, mit kleinen Stückzahlen zu handeln und die Option auch auf fallende Kurse zu setzen. Bei vielen Anlegern stoßen CFDs dennoch auf Skepsis. Oftmals resultiert das schlicht aus Unwissenheit. Daniel Schütz zeigt als erfahrener Trader, wie Anleger die Vorteile von CFDs für sich sinnvoll nutzen können, und erklärt anschaulich die Grundlagen dieser spannenden Derivate. Nicht nur das richtige Handeln beim optimalen Broker und ein solides Risiko- und Money-Management werden ausführlich erläutert. Sie erfahren auch alles über die häufigsten Fehler im Umgang mit CFDs, das Traden mit binären Optionen oder welche Rolle die Psychologie des Traders beim erfolgreichen Handeln spielt. Mit Erdal Cene, Michael Voigt und Andreas Braun geben zudem drei erfahrene Praktiker und Trader Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen beim Handel mit CFDs. Das Wissen der Profis - erstmals gebündelt in einem Buch. Daniel Schütz LL.M. / CFTe ist studierter Jurist mit dem Schwerpunkt Kapitalmarktrecht. Er tradet seit vielen Jahren erfolgreich an den Devisenmärkten. Mit einer fundierten Ausbildung zum zertifizierten Technischen Analysten (CFTe by IFTA) hat er sich auf die Muster- und Formationsanalyse spezialisiert. Als Regionalmanager der VTAD e.V. (Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands) in Stuttgart hat er dort ein Aus- und Weiterbildungsprogramm zum Thema 'Prinzipien der angewandten Technischen Analyse' (PATA) ins Leben gerufen. Sein pragmatischer und ergebnisorientierter Ansatz wird sowohl von Trading-Einsteigern als auch von Fortgeschrittenen sehr geschätzt. Zusammen mit Karin Roller gründete er das Fit4Trading-Ausbildungszentrum (Fit4Trading.de). Als Coach und Ausbilder konzipiert er Bildungsangebote für individuelles Personal- und Kleingruppen-Coaching.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 13.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862486090
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Serie: Simplified
    Größe: 2808 kBytes
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CFD-Trading simplified

2 Ein bisschen Geschichte

Ein Akronym

Von den altgriechischen Wörtern ákros (trefflichster) und ónoma (Name) abgeleitet bezeichnet ein Akronym ein Initial- oder Kurzwort, das sich aus den Anfangsbuchstaben von mehreren Wörtern zusammensetzt. Der zutreffendste Name sozusagen.

"CFD" ist ein solches Akronym und steht für Contracts For Difference. Auf Deutsch wird dieses oft mit Differenzgeschäft übersetzt.

Jedoch handeln die wenigsten Marktteilnehmer im deutschsprachigen Raum mit "Differenzgeschäften", sondern es hat sich auch hierzulande das englische Akronym 'CFD' etabliert.

Die Anfänge

Die Anfänge der CFDs, wie wir sie heute kennen, liegen in Großbritannien, wo sie erstmals zu Beginn der 1990er-Jahre auftauchten. Dies ist in unterschiedlichen Quellen zu lesen.

Wer jedoch genau der Erfinder war, das ließ sich nicht feststellen. Denn im Internet gibt es verschiedene Versionen. In der deutschen Wikipedia wird das Bankhaus UBS als Erfinder genannt. Auf schnellem, freundlichem und unkompliziertem Wege teilte mir die UBS jedoch mit, dass sie nicht Erfinder der CFDs sei.

Auf der englischen Seite der Wikipedia ist hingegen zu lesen, dass Erfinder die UBS-Warburg sei. Auch dies kommt zeitlich nicht ganz hin, denn von 1995 bis 1997 firmierte die S.G. Warburg PLC als "SBC-Warburg - A Division of Swiss Bank Corporation". 1997 bis 1998 dann als "SBC Warburg Dillon Read". 1998 bis 2000 unter dem Namen "Warburg Dillon Read". Und 2000 bis 2003 unter "UBS Warburg". 1 Danach ging das Bankhaus im Investmentbanking-Bereich der UBS auf.

Sie sehen, zeitlich mit Anfang der 1990er-Jahre passt die Erfindung der CFDs weder zur UBS noch zur UBS-Warburg.

Sie können sich vorstellen, dass bei so vielen Umfirmierungen und Übernahmen es heute, nach mehr als 20 Jahren, schwer ist, einen Ansprechpartner zu finden. Daher lassen wir die Frage, wer die CFDs wirklich erfunden hat, einmal außen vor.

Aber warum erzähle ich Ihnen eigentlich die ganze Geschichte und den Wirrwarr um die Bankhäuser? Ganz einfach, ich möchte Sie sensibilisieren, nicht alles einfach so zu glauben, was Sie lesen. Hinterfragen Sie die entscheidenden Punkte. Dies ist gerade bei einem Produkt wie den CFDs sehr wichtig!

Was wir jedoch festhalten können, ist, dass in der Finanzmetropole London Anfang der 1990er-Jahre die professionellen Kunden der Banken und Broker - überwiegend Fonds - auf der Suche nach einem Weg waren, sich an den Märkten auf einfache und kostengünstige Art und Weise gegen Kursschwankungen abzusichern. Viele Fondsstrategien basieren auf der grundsätzlichen Idee der steigenden Kurse. Das bedeutet, dass diese Fonds die Märkte nur kaufen (long) und nicht verkaufen (shorten). In Zeiten, in denen die Kurse jedoch fallen, fahren diese Fonds Verluste ein. Aus diesem Grund suchten diese Kunden eine Absicherungsmöglichkeit für die Möglichkeit fallender Kurse.

Weiterhin sollte man sich vor Augen führen, dass das Shorten von Aktien damals nicht so einfach war. In den letzten Jahren hat sich in diesem Gebiet einiges getan, und das Shorten von Aktienpositionen gehört eigentlich schon zum Standard. Aber wissen Sie, was eigentlich hinter dem Shorten von Aktien steckt? Da Sie mit CFDs long und short gehen können, also auf steigende (long) und fallende (short) Kurse setzen können, sollten Sie über das ursprüngliche Shorten schon einmal etwas gehört haben.

In der einfachsten Variante 2 funktioniert dies so, dass die Fonds eine Position, die sie nicht besitzen, verkaufen (leerverkaufen), um so ihre besetzten Positionen zu hedgen 3 . Der Fonds verpflichtet sich durch den Leerverkauf, beim Schluss des Geschäftes sich mit der notwendigen Stückzahl der Aktien am Markt einzudecken.

Abbildung 1: Schematische Darstellung der "Aktienleihe", sprich des Shorten

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