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Das 1x1 des Devisenhandels Die Königsdisziplin der Finanzmärkte von Stobbe, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2006
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Das 1x1 des Devisenhandels

Der Devisenhandel ist die transparenteste und aufregendste Form des Handels an den Finanzmärkten. Um der Schnelligkeit genüge zu tun, wird sogar an Worten gespart. 'Preis für EUR/USD in 10', '26-27', 'an Dich'. Innerhalb weniger Sekunden geht der Händler eine Position ein und schließt sie wieder. Konzentration und Schnelligkeit entscheiden über Gewinn oder Verlust. Lassen Sie sich die Faszination Devisenhandel näher bringen. Wolfgang Stobbe, Vorstandsvorsitzender und Gründer der FXdirekt Bank AG, kann auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im Devisen- und Wertpapierhandel verweisen. 1996 gründete er die IBAS AG mit Schwerpunkt Portfolio-Verwaltung für institutionelle Kunden. Mit der IBAS führte er 2002 auch als Erster den Devisenhandel für Privatanleger in Deutschland ein. Die Gründung der FXdirekt Bank AG erfolgte schließlich 2004. Im Jahr 2007 weitete die FXdirekt Bank ihre Produktpalette auf den CFDHandel aus und führte die Multimarket-Handelsplattform FEXtrader Pro® ein.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 30.09.2006
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862488322
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 2333 kBytes
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Das 1x1 des Devisenhandels

I. Geschichte des Zahlungsverkehrs

1. Von der Mammutjagd zur Online-Transaktion

Dumm waren sie sicher nicht, unsere Vorfahren. Schnell stellte der Mensch fest, dass es mühsam ist, sich auf eigene Faust mit der Erfüllung aller Grundbedürfnisse selbst herumzuschlagen. Damit war im Prinzip die Arbeitsteilung erfunden. So spezialisierte sich jeder auf eine andere Aufgabe des täglichen Lebens. Einige jagten und sammelten Nahrung, andere bauten Unterkünfte, stellten Kleidung her oder kümmerten sich um den Nachwuchs. Mit dieser Arbeitsteilung wuchs aber nicht nur der Wohlstand der Gruppe, sondern auch die Abhängigkeit des Einzelnen von seinen Mitmenschen. Jede Leistung erforderte eine Gegenleistung. Erst Ware gegen Ware, später Ware gegen Dienstleistung oder umgekehrt. Schnell stellten die Menschen fest, dass einige Waren begehrter waren und somit teurer als andere angeboten werden konnten. Ein Vorteil, den ein geschickter Händler ausnutzen konnte - die Geburtsstunde des Handels und die eines ganzen Berufsstandes war gekommen.

Es folgten Jahrhunderte, in denen es den Händlern genügte, diesen Tauschhandel zu optimieren und damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Auf der Suche nach immer neuen Abnehmern zeigte sich schnell, dass Waren wie Schmuck, Gewürze oder Metalle leichter und in größeren Mengen als andere zu transportieren sind. Es lag auf der Hand, den Wert einer Ware in dieser Einheit anzugeben. Mit der Verständigung auf solche Intermediäre als Zahlungsmittel war das Prinzip des Geldes geboren.

Warengelder finden sich in vielerlei Formen über alle Epochen hinweg: Steingeld in Ozeanien, Ring- und Schmuckgeld in Neuguinea und im Südpazifik, Muschelgeld in Afrika und China, Kleidergeld in Nordamerika und vor allem Metallgeld in allen Regionen weltweit. Letzteres trat in Form von Münzen im siebten Jahrhundert v. Chr. nahezu zeitgleich von Kleinasien und China aus und im wahrsten Sinne des Wortes in verschiedensten Ausprägungen seinen Siegeszug über den ganzen Globus an.

Den nächsten Schritt in der Vereinfachung des Zahlungsverkehrs machten die Chinesen bereits im neunten Jahrhundert n. Chr. Warum schwere Münzen in der Tasche behalten, wenn sich der Wert auch auf buntes Papier drucken lässt? Diese Erkenntnis setzte sich in Europa erst 800 Jahre später durch. Die Folge: Münzgeld wurde einfach auf den Banken belassen und nur das Eigentum papiergebunden übertragen. Damit lag es nun bei den Banken, in ihren Büchern festzuhalten, wem wie viel gehört, und den physischen Zahlungsverkehr untereinander abzuwickeln.

Heute lassen sich in Sekundenschnelle Beträge über die gesamte Erdkugel verschieben. Die Banken horten auch keine Münzen mehr. Geld stellt nur noch einen abstrakten Wert dar, der auf computergesteuerten Bankkonten schlummert. Beispiel gefällig? Bereits im Jahr 1995 wurden in den USA etwa 90 Prozent aller Transaktionen elektronisch durchgeführt.
2. Und was sind nun Devisen?

Nun ist Geld nicht gleich Geld. Das variiert je nach Land: die unterschiedlichen Währungen. Und um den per Gewicht definierten Wert eines Metallstückes nicht immer mit einer Waage feststellen zu müssen, bot es sich an, diesen in die Münzen einzuprägen. Um diese Wertbestimmung zu zertifizieren und eine Fälschung zu erschweren, wurden zusätzlich Siegel eingeprägt. Dies war eine hoheitliche Aufgabe, die der Administration des jeweiligen Herrschers unterlag. So hatte bald jeder Staat seine eigene Währung, die er als alleiniges Zahlungsmittel anerkannte. Händler, die ihre Waren über die Grenzen eines Staates hinaus handeln wollten, mussten das Geld in die jeweilige Landeswährung tauschen. Geldgeschäfte dieser Art sind bereits in den Gesetzestafeln des Hammurabi (1792 bis 1750 v. Chr.) dokumentiert, und auch in der Bibel finden Geldwechsler an mehreren Stellen Erwähnung.

Von Devisenhandel kann hier aber noch nicht die Rede se

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