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Die besten Börsenstrategien von Aigner, Tobias (eBook)

  • Erschienen: 31.07.2006
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Die besten Börsenstrategien

Menschen besitzen einen ausgeprägten Herdentrieb. Im Alltag kein Problem, nur an der Börse wird er schnell zum Verhängnis. Man kauft Aktien, die der Kollege empfiehlt, oder hört auf den Rat von Analysten und selbst ernannten Gurus. So irrt man orientierungslos zwischen Meinungen, Prognosen und Kauftipps hin und her. Stattdessen wäre es nötig, bei der Aktienanlage endlich auf eine erprobte Strategie zu setzen. Aber: Welche Anlagestrategie ist für wen sinnvoll und welche verspricht überhaupt langfristig Erfolg? Um diese Fragen zu beantworten, haben Tobias Aigner und Markus Bilger elf bekannte Aktienstrategien über einen Zeitraum von 16 Jahren untersucht und bewertet. Dazu haben sie für jede Anlagemethode die Rendite und das Risiko sowie Aufwand, Kosten und Steuerbelastung unter die Lupe genommen. Mit ihrem leicht verständlich geschriebenen Buch bringen die Autoren Klarheit in die Geldanlage. Sie vermitteln neben den nötigen Grundlagen auch Tipps, wie man Aktienstrategien in einen sinnvollen Vermögensaufbau einbettet. So kann jeder Investor seine Anlagemethode ohne großen Rechen- und Handelsaufwand umsetzen.

Markus Bilger, Jahrgang 1968, hat Betriebswirtschaft studiert und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Aktienbörsen. Aktuell arbeit er im Investmentbanking bei einer europäischen Großbank im Bereich Zertifikate

Produktinformationen

    Größe: 9343kBytes
    Reihe (Teil): Capitalbuch .Cap
    Herausgeber: FinanzBuch Verlag
    Untertitel: Welche Wege tatsächlich zum Erfolg führen
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 302
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783862487998
    Erschienen: 31.07.2006
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Die besten Börsenstrategien

Einleitung

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen."

Immanuel Kant, deutscher Philosoph
Strategien schalten Gefühle aus

M enschen und Affen können viel voneinander lernen. Drei Forscher von der schottischen St. Andrews Universität und von der Emory Universität in Atlanta beobachten 32 Schimpansen. Victoria Horner, Andrew Whiten und Frans de Waal haben den Primaten eine Aufgabe gestellt: Mit Hilfe eines Stocks sollen die Tiere mehrere Köder aus röhrenförmigen Behältern holen, die mit Korken verschlossen sind. Zwei der Schimpansen haben zuvor gelernt, wie sie an das Fressen kommen. Die Wissenschaftler leiteten die Primatin Erika an, den Korken bis ans Ende des Rohres zu drücken, sodass der Köder hinten herausfällt und durch ein anderes Rohr in ihre Hände rollt. Der Schimpansin Georgia hingegen zeigten die Forscher, wie sie den Verschluss mit einem Haken öffnen kann, wodurch ihr das Fressen direkt vor die Füße fällt. Daraufhin teilten die Forscher die Affen in zwei Gruppen ein. Zur einen gehörte Erika, zur anderen Georgia. Zwei Monate später hatte das erste Team gelernt, nach Erikas Methode an den Köder zu gelangen. Das zweite imitierte Georgias Vorgehen. Selbst wenn ein Affe eine andere Möglichkeit fand, das Problem zu lösen, schwenkte er nach kurzer Zeit auf das in seiner Gruppe übliche Verfahren um. Eine dritte Gruppe, die ohne "Lehrer" am Versuch teilnahm, scheiterte. Der Schimpanse lernt offensichtlich durch Nachahmen. Und der Mensch lernt vom Schimpansen, wenn er etwas über sich selbst erfahren will.

Auch Menschen eifern ihren Artgenossen nach. Sie lernen dadurch. An der Börse wird ihnen diese Verhaltensweise jedoch zum Verhängnis. Sie kaufen Aktien, die auch der Freund oder Kollege ordert. Und sie hören auf den Rat von Gurus und Analysten, die an der Börse gerne die Lehrerrolle von Erika und Georgia übernehmen. Anders als bei den Primaten bleibt der Erfolg meist aus: Die Mehrzahl der Privatanleger treibt orientierungslos auf dem Meer von Expertenmeinungen, Prognosen und Kauftipps. Mal spült sie die Welle ans Ufer der Vorsicht, dann wieder an das der Euphorie. Manchmal sind sie so verunsichert, dass sie den Einstiegszeitpunkt verpassen und zusehen müssen, wie die Kurse davonlaufen. Dann wieder schieben sie nach dem Motto "Augen zu und durch" ihre Bedenken beiseite - und öffnen sie erst wieder, wenn das Depot schon 50 Prozent im Minus liegt. Am Ende begleitet sie beim Investieren eine Vielzahl negativer Gefühle. Ständig kommen Zweifel auf: Ist das Geschäftsmodell wirklich so gut? Steuert die Branche, in der das Unternehmen arbeitet, auf eine Krise zu? Sollte man mit dem Einstieg warten, bis die Stimmung am Aktienmarkt wieder steigt? Mit solchen Fragen quälen sich Privatanleger immer wieder. Im schlimmsten Fall rauben sie einem den Schlaf. Warum finden so wenige Investoren einen Ausweg aus diesem Dilemma? Die Antworten liegen eigentlich auf der Hand: Weil nur wenige eine echte Strategie verfolgen. Weil nur wenige ein Konzept haben, das sie immun macht gegen schwankende Stimmungen und Fremdeinschätzungen.

Die Börsenstrategie ist der entscheidende Schritt zur erfolgreichen, unaufgeregten Geldanlage. Was aber ist eine Börsenstrategie? Die Frage hört sich einfach an. Trotzdem fällt die Antwort ganz unterschiedlich aus. Wenden wir uns zuerst an die Profis: Wer Fondsmanager in Frankfurt fragt, welche Strategie sie anwenden, bekommt vor allem eine Antwort: Sie verbinden mit dem Wort Strategie die computergestützte Auswahl von Aktien nach einer Vielzahl verschiedener Kennzahlen und Kriterien. Diese Antwort hilft dem Privatanleger nicht weiter. Er hat nicht die Möglichkeit, komplizierte Analysen im Tages- oder Wochenrhythmus auszuführen. Viele institutionelle Investoren geben zudem an, ihre Strategie sei es, auf unterbewertete Aktien zu setzen. Aber versuchen wir das nicht alle? Wer ordert schon absic

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