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Die Welt des Devisenhandels Eine Einführung in den größten Finanzmarkt der Welt von Müller, Heiko (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.03.2001
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Die Welt des Devisenhandels

Erhalten Sie faszinierende Einblicke in die Welt des Devisenhandels! Der Devisenmarkt ist einer der spannendsten Handelsplätze weltweit. In dieser Arena, die nahezu rund um die Uhr geöffnet ist, haben Trader und Investoren unzählige Möglichkeiten, lukrative Geschäfte zu tätigen. Bis ins Detail wird hier erklärt, wie die Devisenmärkte funktionieren, welche Zusammenhänge von Bedeutung sind und was Anleger beachten müssen. Der Autor belegt auch den großen Einfluss, den Wirtschaftsdaten auf die Kursbewegungen der Hauptwährungspaare haben können, und erläutert erprobte Strategien für den profitablen Handel an den Devisenmärkten. Heiko Müller (Jahrgang 1975) ist es gewohnt, junge Unternehmen in neuen Märkten aufzubauen. Nach einem Studium und einer Bankausbildung begann er seine Laufbahn in der Finanzbranche bei einem deutschen Derivatehändler. Seine Karriere führte ihn in den Folgejahren schnell in das Top-Management von Offshore-Finanzdienstleistern auf Gibraltar und Zypern und schließlich nach einem Aufenthalt in London zurück nach Deutschland. Auf Gibraltar baute Heiko Müller 2002 zunächst einen Derivate und Forex Desk für einen Offshore-Broker auf. Die Suche nach neuen Herausforderungen führte Heiko Müller 2008 in den Norden Zyperns, wo er den ersten Forex-Broker vor Ort aufbaute, um die wachsende türkische Forex-Community entsprechend zu bedienen. Im August 2009 nahm er bei Alpari (UK) die nächste Herausforderung an und stärkte zunächst von London aus das Geschäft im deutschsprachigen Markt. Im März 2010 bezog er als Geschäftsführer von Alpari (Deutschland) GmbH die neuen Büroräume im Frankfurter Messeturm.Heiko Müller ist verheiratet und verbringt seine Freizeit, neben seiner Leidenschaft zum Trading, mit lesen und kochen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 170
    Erscheinungsdatum: 21.03.2001
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862488377
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 2774 kBytes
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Die Welt des Devisenhandels

Der Devisenhandel im Überblick

Zu Beginn diese Buchs werden die Grundlagen und die Funktionsweise des Devisenhandels beleuchtet. Dazu ist es notwendig, einen kurzen Blick auf die Geschichte der Devisen und des Devisenhandels zu werfen und einige grundlegende Fragen zu beantworten: Wer handelt an diesem globalen Finanzplatz? Welche Interessen verfolgen die verschiedenen Marktteilnehmer? Und gleich vorweg: Was genau bedeutet eigentlich der Begriff Devisen?

Definition Devisen

Als Devisen werden gemeinhin Zahlungsmittel in ausländischen Währungen bezeichnet, außer Barmittel. Devisen können zum Beispiel Forderungen auf ausländische Währungen sein. Sie können aus Guthaben oder Schecks auf ausländische Währungen bestehen. Zudem können sie Schecks, Wechsel, Obligationen oder Fremdwährungsguthaben bei einem Kreditinstitut im Ausland in einer fremden Währung sein. Ausländische Banknoten werden nicht als Devisen, sondern als Sorten bezeichnet.

Bei Übertragung werden Devisen umgebucht und nicht als Münzen oder Scheine weitergegeben. Sie werden nach der Verfügbarkeit und nach der Umtauschbarkeit eingeteilt. Zu den verfügbaren Devisen zählen die Kassa- und Termindevisen. Umtauschbare Devisen sind die freien, die beschränkten sowie nicht umtauschbare Devisen. Frei umtauschbare Devisen können zu jeder Zeit und ohne Einschränkung in jede beliebige Währung umgetauscht werden, daher werden sie auch als "Hartwährung" bezeichnet. Nicht umtauschbare Devisen dürfen entweder gar nicht umgetauscht werden oder der Umtausch erfolgt nur mit einer Genehmigung. Beschränkt umtauschbare Devisen unterliegen Konvertierbarkeits- und Konvertibilitätsbeschränkungen.

Ein Blick in jüngere Geschichte der Devisen

Der US-Dollar wurde im Laufe des Zweiten Weltkriegs zur internationalen Leitwährung. In der Folge wurde 1944, unter der Führung der USA und England, in Bretton Woods der Internationale Währungsfonds (IWF) gegründet. Zielsetzung war, die Wechselkurse zu stabilisieren und ein einheitliches System für den internationalen Zahlungsverkehr zu etablieren. Daneben sollten bestehende Restriktionen abgebaut und die Konvertibilität aller Währungen geschaffen werden. Als Grundlage des Währungssystems nach dem Abkommen von Bretton Woods diente der Goldstandard. Als führende Nation hatte die USA die Konvertibilitätspflicht des US-Dollar in Gold (35 US-Dollar je Unze). Die anderen Mitgliedsstaaten hatten die Pflicht, ihre Währungen gegenüber dem US-Dollar stabil zu halten (Konvertibilität gegenüber dem US-Dollar). Der Dollar wurde so zur Bezugsgröße für alle am Währungssystem von Bretton Woods teilnehmenden Länder. Das Abkommen war viele Jahre gültig, wurde aber schließlich im August 1971 von den USA aufgekündigt. Zuvor gab es große Turbulenzen im weltweiten Wechselkurssystem und die Notenbanken waren kaum noch imstande, der massiven Abwertung des US-Dollar entgegenzutreten. Daher hob die US-Regierung die Konvertierung der US-Dollar-Guthaben in Gold auf. Die Zeit international fester Wechselkurse war damit zu Ende, und die meisten großen Länder gingen zu flexiblen Wechselkursen über.

Der Devisenmarkt heute

Die Einführung des Euro war ein weiterer Meilenstein bei der Neugestaltung des internationalen Devisenmarktes. Zum ersten Mal wurden nationale Währungen durch eine neue, länderübergreifende Währung ersetzt. Die Umstellung der einzelnen Nationalwährungen auf den Euro hat sowohl beim Buchgeld 1999 als auch beim Bargeld funktioniert. Ein Wermutstropfen blieb dennoch: Mit dem Verschwinden der nationalen Währungen ging dem Devisenmarkt auch ein Teil seines Volumens verloren. Transaktionen zwischen den am Euro teilnehmenden Nationen sind nämlich überflüssig geworden.

Die Marktteilnehmer am Devisenhandel

Trotz des gesunkenen Volumens durch die Einführung des Euro gibt es auch weiterhin einen florierenden Handel mit Devisen. Doch wer agiert eigentlich am Devisenmarkt

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