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Erfolgreich anlegen mit ETFs Ihre einfache regelbasierte Geldanlage mit Exchange Traded Funds von Huber, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2016
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Erfolgreich anlegen mit ETFs

Ihre einfache regelbasierte Geldanlage mit Exchange Traded Funds ETFs (Exchange Traded Funds) sind eine günstigere Alternative zu aktiv gemanagten Fonds und erfreuen sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Nicht nur aufgrund der geringen Kosten und ihrer hohen Transparenz werden sie für Sie als Privatanleger und Unternehmen immer interessanter. Doch auch bei ETFs gilt: Wer emotionsgesteuert handelt, verliert. Deshalb braucht es einfache Regeln, damit die Geldanlage in ETFs eine optimale Rendite bringt. Dieser Ratgeber führt leicht verständlich in die regelbasierte Geldanlage ein. Regelbasierte Anlagestrategien basieren auf Erfahrungswerten und unterscheiden sich damit grundsätzlich von klassischen Strategien, welche die künftigen Kursentwicklungen vorhersagen wollen. Sie als Anleger definieren die Regeln vor der Erstinvestition und setzen sie konsequent um. Das verhindert emotional bedingte Fehlentscheidungen. Im Buch zeigen fünf erfahrene Finanzexperten vom VZ VermögensZentrum und dem FinTech Unternehmen Dufour Capital erstmals, wie sich mit einer regelbasierten Anlagestrategie ein optimales Portfolio zur Geldanlage aufbauen lässt und wie Sie als Anleger mit einem regelbasierten Anlageprozess viele Fehler vermeiden können. 'Erfolgreich anlegen mit ETFs' richtet sich sowohl an private Anleger als auch an Unternehmen und schafft die Grundlagen zu einer renditestarken Geldanlage. - Vermögen in Krisen schützen - Potenzial für Mehrrendite erschließen - Erfolgreich investieren ohne Emotionen Michael Huber berät seit rund 20 Jahren anspruchsvolle und vermögende Privatkunden in Deutschland zum Thema Vermögensmanagement. Er ist regelmäßig Interviewpartner führender Wirtschaftsmedien sowie Koautor der Bücher Finanzcoach für den Ruhestand und Finanzcoach für Spitzenverdiener. Marc Weber, der CEO der VZ Depotbank AG, ist beim VZ verantwortlich für die Entwicklung der Angebote im Bereich regelbasierte Geldanlagen. Der Finanzspezialist Manuel Rütsche mit einem Master in Finance der London Business School leitet die operative Umsetzung der regelbasierten Angebote beim VZ. Dr. Ryan Held ist Physiker (ETH, Yale University) und Partner von Dufour Capital. Er hat langjährige Erfahrung im Finanzbereich und in der Forschung. Sascha Freimüller, Partner von Dufour Capital (GMP, Harvard Business School), hat breite Erfahrung im Risiko-Management und in der Forschung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 10.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862489312
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 5052 kBytes
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Erfolgreich anlegen mit ETFs

KAPITEL 2

ENTSCHEIDUNGSPROZESSE FÜR DIE GELDANLAGE

Darum geht es in diesem Kapitel:

· Die Fehleranfälligkeit von Prognosen in sozialen Systemen

· Der Mensch als unberechenbarer Faktor an den Finanzmärkten

· Der Leistungsausweis von Experten ist enttäuschend

· Trends, Momentum und relative Stärke

· Eine erste einfache Regel: Kaufe, was gut läuft!

WARUM SIND DIE MEISTEN PROGNOSEN ZUR KURSENTWICKLUNG FALSCH?

Wer Wertpapiere kauft oder verkauft, stützt sich bei seinen Entscheidungen in der Regel auf Kursprognosen. Anleger vertrauen dabei entweder auf ihre eigenen Fähigkeiten, Kursentwicklungen vorherzusagen, oder sie setzen auf die Analysen von Experten. Die Finanzanalyse ist in den letzten Jahrzehnten mit riesigem Aufwand laufend verfeinert worden mit dem Ziel, die Qualität der Prognosen zu verbessern. Banken, Fondsanbieter und andere Finanzdienstleister investieren Hunderte von Millionen in die Entwicklung von immer besseren Tools und Methoden, beschäftigen Zehntausende von Analysten und können Aufträge innerhalb von Millisekunden an den Börsen absetzen. Dennoch bleibt die Qualität ihrer Prognosen bescheiden: Ihre Kristallkugeln zeigen auch heute höchstens ein verschwommenes Bild der Zukunft an den Aktienmärkten.

Finanz- Analysten beurteilen zum Beispiel den Wert von Aktien und geben Empfehlungen ab ("Kaufen", "Halten" oder "Verkaufen").

Warum ist das so? Warum werden die Anleger immer wieder von Börsencrashs oder von Kursfeuerwerken überrascht? Weshalb gelingt es der Finanzbranche nicht, ihre Prognosequalität signifikant zu verbessern, obwohl sie enorme finanzielle Mittel dafür einsetzt? In anderen Disziplinen machen Vorhersagen doch erkennbare Fortschritte. Die Meteorologen zum Beispiel sind heute in der Lage, auf eine Woche hinaus recht präzise Prognosen zu machen. Vor 20, 30 Jahren waren so langfristige und genaue Wettervorhersagen undenkbar.

Die Antwort auf diese Fragen ist einfach: Es sind die Menschen, die den komplexen Modellen der Wirtschaftswissenschaft immer wieder einen Streich spielen. Die Mehrheit der Ökonomen geht bis heute fälschlicherweise davon aus, dass Menschen immer rationale Investitionsentscheidungen fällen und sich nicht von Emotionen leiten lassen. Aufgrund dieser Annahme versuchen Wirtschaftswissenschaftler, die Kursentwicklung mit naturwissenschaftlichen Methoden vorherzusagen. In den Naturwissenschaften wie der Chemie und der Physik spielt der Mensch keine Rolle. Chemische und physikalische Prozesse laufen immer gleich ab, frei von menschlicher Einflussnahme. Das macht sie berechenbar und vorhersehbar. Die Wirtschaft und die Finanzmärkte lassen sich aber nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden erforschen. Im Unterschied zur Meteorologie und zu anderen exakten Wissenschaften greifen Menschen mit ihrem oft irrationalen Verhalten in die Entwicklungen an den Finanzmärkten ein, und ihre unberechenbaren Entscheidungen wirken sich unmittelbar auf die Aktienkurse aus.

Die klassische Theorie der Finanzmärkte berücksichtigt diese Erkenntnis bis heute allerdings kaum. Sie betrachtet den Menschen nach wie vor als rein vernunftgetriebenes Wesen, als sogenannten Homo oeconomicus. Der Homo oeconomicus ist emotionslos. Er strebt in all seinen Entscheidungen die Maximierung seines persönlichen Nutzens an und ist immer umfassend informiert. Weil er rein rational vorgeht, ist sein Verhalten erklärbar und vorhersehbar.

Die klassische Finanzmarkttheorie stützt sich auf die Effizienzmarkt-Hypothese, die auf dem Menschenbild des Homo oeconomicus basiert.

Auf das Konzept des Homo oeconomicus stützt sich zum Beispiel die Effizienzmarkt-Hypothese des US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers und späteren Nobelpreisträgers Eugene Fama. Er formulierte seine Hypothese in den späten 1960er-Jahren. Sie besagt, dass alle Marktteilnehm

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