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Optimal investieren mit Geschlossenen Fonds Rendite erhöhen - Steuerlast senken von Schramm, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.10.2004
  • Verlag: FinanzBuch Verlag
eBook (ePUB)
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Optimal investieren mit Geschlossenen Fonds

Distanz dar und geben dem Anleger konkrete Hilfestellung. Wer sein Geld in einem geschlossenen Fonds oder einer Beteilgung anlegt, sollte sich unbedingt umfassend informieren. Die Angebote sind zahlreich und oft nicht auf den ersten Blick klar zu beurteilen. Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen, zeigt dieses Buch. Fazit: Klartext für Anleger, objektiv und umfassend! Jürgen Raeke und Michael Schramm gelten in Fachkreisen seit Jahren als ausgewiesene Experten des Beteiligungsmarktes. Beide, in leitender Stellung bei Hamburger Berenberg Bank tätig, machen nun zum ersten Mal ihr Wissen eine breiten Leserschaft zugänglich.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 382
    Erscheinungsdatum: 18.10.2004
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862488247
    Verlag: FinanzBuch Verlag
    Größe: 3192 kBytes
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Optimal investieren mit Geschlossenen Fonds

Historie und Wissenswertes



Die klassische Variante des geschlossenen Fonds ist der geschlossene Immobilienfonds. Hier kommt zusätzlich der Wunsch zum Tragen, auch "mit kleinem Geld" Miteigentümer einer Großimmobilie zu werden.

Eigentlich funktionieren geschlossene Fonds ganz einfach:

Mehrere Investoren schließen sich zu einer Gesellschaft zusammen, um auf gemeinsame Rechnung ein Wirtschaftsgut zu kaufen oder zu erstellen. Dieses Wirtschaftsgut wird dann einem / mehreren Dritten eine bestimmte Zeit lang gegen Entgelt zur Nutzung überlassen. Beim Verkauf am Ende soll für die Investoren ein Gewinn übrig bleiben.

Die Wirtschaftsgüter können unterschiedlichster Art sein:

Bürogebäude, Einkaufszentren, Wohnimmobilien, Hotels, Flugzeuge, Schiffe, Hochgeschwindigkeitszüge, Unternehmensbeteiligungen, Müllverbrennungsanlagen, Heizwerke, Windenergieanlagen, Solaranlagen, Filme, Patente, Mautstraßen, Ölpipelines, Container, Videospiele, Mülltonnen, Weine, Zigarren etc. ...

Die Wirtschaftsgüter werden vermietet, verpachtet, verchartert, verleast, lizenziert ...

Es gibt viele erfolgversprechende Ideen, Konzepte und Möglichkeiten. Aber der Weg zum Reichtum oder auch nur zu einer hohen Rendite er weist sich als steinig und endete in der Vergangenheit zu oft im Desaster. Nachdem die Anleger die horrenden Verluste aus Bauherrenmodellen der 80er-Jahre einigermaßen verdaut hatten, war der nächste traurige Höhepunkt in der Fondsgeschichte nicht mehr fern. Bei den so genannten "Ostimmobilien" waren ab Anfang der 90er-Jahre durch das Fördergebietsgesetz hohe Sonderabschreibungen für Immobilien in den neuen Bundesländern möglich. Damit sollte das Ziel des infrastrukturellen Aufbaus in Ostdeutschland erreicht werden. Durch eine hohe Fremdfinanzierung und den steuerlichen Ansatz der Vorkosten wurden die Objekte oder Fondsanteile quasi aus der Steuerersparnis finanziert.

Klartext

Der "Steuerspar-Trieb" war nicht aufzuhalten.

Selbstverständlich gab es auch einige gute Projekte; überwiegend lief es allerdings so, wie es ein vereinfachtes Beispiel aus der Praxis zeigt:

Ein Anleger beteiligt sich 1992 an einer neu zu errichtenden Wohnimmobilie (312,5 qm) in Gera, die damals 1 Million DM kosten sollte. Die kalkulierte Miete, die durch eine 3-jährige Mietgarantie des Bauträgers unterlegt wurde, betrug 16 DM pro qm, die Jahresnettomiete entsprechend für das gesamte Haus 60.000 DM. Die Immobilie wurde zu 80 % mit einem Zinssatz von 5 % fremdfinanziert.

Investition:

1.000.000 DM

Kredit:

800.000 DM

Eigenkapital:

200.000 DM

Die Abschreibung auf die Investition von 50 % im ersten Jahr ergab bei einem Steuersatz von 50 %, vereinfacht dargestellt, eine Verlustzuweisung von 500.000 DM. Daraus resultierte für den Anleger eine Steuererstattung von 250.000 DM. In der Wohnimmobilie steckte nach der Steuererstattung kein eigenes Geld des Anlegers. Im Gegenteil, er erzielte einen Überschuss von 50.000 DM, UND er war Eigentümer einer Immobilie. Auch die Liquiditätssituation in den ersten drei Jahren war perfekt. Nach Zins und Tilgung (5+1 % = 48.000 DM) blieb ein Überschuss von 12.000 DM pro Jahr.

Klartext

Hätten alle Investoren ihre Immobilien vor Ort angeschaut, wäre vielen von ihnen eine Pleite erspart geblieben.

Ein gutes Geschäft?

Nach Auslaufen der 3-jährigen Mietgarantie stellte sich heraus, dass die "echte" Marktmiete für die Wohnungen nur 12 DM pro Monat betrug.

Die neue Rechnung:

Mieteinnahmen:

45.000 DM

Zins und Tilgung:

48.000 DM
/tr

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