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So geht Geld von Braun Alexander, Michael (eBook)

  • Erschienen: 29.09.2016
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

So geht Geld

Unverzichtbar im Banken-, Renten- und Versicherungsdschungel

Finanzexperte Michael Braun beantwortet einfach und für jedermann verständlich die wichtigsten Fragen rund ums Geld. Er verrät Wissenswertes über Banken, Konten und Depots und gibt Tipps fürs richtige Sparen, Anlegen und Versichern. Brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Lohnt sich die Riester-Rente für mich? Was bringen Bausparen und Immobilien wirklich? Hier gibts die Anwort.
Eindeutige Empfehlungen - sauber recherchiert und belegt.

Der Journalist und Wirtschaftswissenschaftler Michael Braun Alexander war mehrere Jahre lang als Wall-Street-Reporter in New York sowie als Chefredakteur des Geldmagazins 'Finanzen' (heute ?uro) tätig, eines der größten Wirtschaftsmagazine in Deutschland. Er war sieben Jahre lang Geld-Kolumnist der Zeitschrift 'Freundin'. Braun Alexander schreibt u.a. für '?uro', 'Welt am Sonntag' und 'WirtschaftsWoche'. Braun Alexander lebt und arbeitet in Berlin und in Indien.

Produktinformationen

    Größe: 2325kBytes
    Herausgeber: Goldmann
    Untertitel: Richtig sparen, vorsorgen und anlegen
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 256
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641208486
    Erschienen: 29.09.2016
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So geht Geld

II. Bank & Versicherung

Kapitel 2:

Bank, Konto, Depot

Praktisch alle Erwachsenen und viele Jugendliche haben in Deutschland ein Konto, um damit bargeldlos ihre Finanzen zu führen. Meist handelt es sich um ein Girokonto, das sie bei einer Bank oder Sparkasse unterhalten - und damit gehen oftmals die Probleme los.

Denn viele Menschen sind bei ihrer Hausbank, weil sie schon immer dort waren und keine Lust haben, sich eine neue zu suchen - was tatsächlich ein etwas mühsames Unterfangen sein kann. Dass sie bei vielen Finanzdienstleistern überhöhte und völlig überflüssige Gebühren zahlen, etwa eine Monatsgebühr für die Kontoführung, eine Portogebühr für die Übersendung von Auszügen oder exorbitant hohe Überziehungszinsen von zwölf und mehr Prozent, stört sie nicht weiter oder nur vorübergehend. Oft wissen sie nicht einmal, dass es auch anders geht, nämlich erheblich günstiger. Damit schenken sie der Bank viel Geld, das sie besser in die eigene Altersvorsorge stecken würden.

Generell sollte das Girokonto, das man bei seiner Hausbank unterhält, mindestens die folgenden fünf Eigenschaften erfüllen, um das Attribut "brauchbar" zu verdienen und in die engere Wahl zu kommen:

Es sollte ohne Wenn und Aber umsonst sein, dauerhaft.
Der Kunde sollte kostenlos - also ohne Jahresgebühr - eine Kreditkarte erhalten, und zwar von einem der beiden großen Netzwerke (Mastercard, Visa).
Man muss an möglichst vielen Automaten gebührenfrei Geld abheben können, nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern idealerweise im gesamten Euroraum oder sogar weltweit.
Ein mit dem Girokonto verbundenes Depot (für die Aufbewahrung von Wertpapieren aller Art) sollte ebenfalls umsonst sein, also keine Einrichtungsgebühr kosten und auch keine Jahresgebühr.
Das Konto bei der Hausbank sollte gute Konditionen für den Überziehungs- oder Dispositionskredit ("Dispo") bieten, insbesondere im Hinblick auf die Zinsen, die die Bank oder Sparkasse für dieses jederzeit abrufbare Darlehen in Rechnung stellt.
- Die Kontogebühren . Millionen Bundesbürger haben sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte daran gewöhnt, dass sie für ihr Girokonto Geld bezahlen. Oft handelt es sich nur um Kleinbeträge von ein paar Euro im Monat - verschmerzbar, denken viele, kaum der Rede wert. Dabei sollte man sich von dem oft einstelligen Betrag, der am Monatsersten oder -letzten automatisch abgebucht wird, nicht blenden oder beschwichtigen lassen. Acht Euro monatlich addieren sich im Laufe eines einzigen Jahres auf fast 100 Euro, die nicht für sinnvollere Dinge zur Verfügung stehen, etwa für eine wichtige Versicherung, die eigene Altersrücklage oder einen langfristigen Sparplan für die Kinder. Deshalb: Wer heute noch immer regelmäßig Kontoführungsgebühren an die Bank zahlt, macht etwas falsch. Er sollte entweder das Gespräch mit dem Berater suchen und - unter Verweis auf günstigere Alternativen - auf einen Erlass der Gebühren drängen. Oder die Bank oder Sparkasse wechseln, wenn der Berater sich stur stellt.

Denn Finanzdienstleister, die ein kostenloses Konto anbieten (und sogar intensiv bewerben), gibt es mittlerweile genug. Seit Jahren haben viele Direktbanken bei uns die Gebühren gestrichen, allen voran ING DiBa, eine Tochter des niederländischen ING-Finanzkonzerns. Doch auch bei Dutzenden anderen Direktbanken (die ihre Kunden vor allem per Internet und Telefon betreuen, also ohne teures Filialnetz) sind die Konten längst umsonst, beispielsweise bei Comdirect, Cortal Consors, bei der DKB oder der Netbank.

Auch wer kein Freund von Direktbanken ist - etwa weil er über keinen Computer- und Internetzugang verfügt oder gern einen persönlichen Ansprechpartner hat -, ist den Kontogebühren keineswegs weh

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