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Griechenland: Peloponnes, Athen, Delphi - Ein geographischer Exkursionsführer

  • Erscheinungsdatum: 28.09.2013
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Griechenland: Peloponnes, Athen, Delphi - Ein geographischer Exkursionsführer

Griechenland aus geographischer Sicht: Küstenformen, Tropfsteinhöhlen und Zitronenplantagen, Smog in Athen oder der erbarmungslose Konkurrenzkampf der Highspeedfähren. Dieses Buch erklärt Naturphänomene und hilft die griechische Lebensweise zu verstehen. Eine ausführlich beschriebene Exkursionsroute hilft bei der Reiseplanung. Das Buch "Griechenland aus geographischer Sicht" ist eine gelungene Kombination aus Natur- und Reiseführer.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 28.09.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732200924
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 6631kBytes
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Griechenland: Peloponnes, Athen, Delphi - Ein geographischer Exkursionsführer

1 Das Mittelmeer

(Dominik Klaußner)

Das europäische Mittelmeer liegt zwischen den Kontinenten Europa, Afrika und Asien und erstreckt sich über eine Fläche von 2,5 Mio.km2. Es ist somit "das größte Binnenmeer und zugleich kleinste interkontinentale Meer der Erde" (Rother 1993: 19). Es lässt sich in mehrere Nebenmeere untergliedern, wobei das adriatische, tyrrhenische, ligurische, ionische und ägäische Meer am bekanntesten sind. Der Golf von Genua und von Lion, die Straße von Gibraltar sowie die große und kleine Syrte, die an Libyen und an Tunesien grenzen, sind ebenfalls Teile des Mittelmeeres (Rother 1993: 19). "Die mit 5267 und 5121 m größten gemessenen Tiefen befinden sich westlich Sardiniens bzw. der Peloponnes" (Rother 1993: 19).

Tabelle 1 Mittelmeeranrainerstaaten





Tabelle 2 Nebenmeere des Mittelmeers
1.1 Die Entstehung des Mittelmeeres

Das Mittelmeer hat seinen Ursprung im Thetis-Meer, welches vor etwa 220 Mio. Jahren entstand. Der Urkontinent Pangäa zerbrach vor ca. 150 Mio. Jahren. Durch die Kontinentaldrift bewegten sich, vereinfacht gesagt, die einzelnen Kontinente in Richtung ihrer heutigen Lage auseinander. Entscheidend war jedoch, dass sich Afrika und Südamerika früher trennten als Nordamerika und Europa. So kam es, dass sich Afrika in Europa "hineindrehte". Das Thetis-Meer wurde zu einem abgeschlossenen Meer zwischen den beiden Kontinenten. Dadurch trocknete das Thetis-Meer fast vollständig aus, bis gegen Ende des Miozäns die Straße von Gibraltar durch tektonische Bewegungen brach und der Meeresspiegel des Thetis-Meeres dem des Atlantiks angepasst wurde. Die Straße von Gibraltar war ein riesiger Wasserfall auf einer Breite von 50-100km. Bis das Mittelmeer gefüllt war, dauerte es mehrere tausend Jahre!
1.2 Küstenmorpholgie

In der Küstenmorphologie gibt es mehrere Möglichkeiten, die einzelnen Küstentypen zu unterscheiden. So lässt sich zum Beispiel eine Küstenunterscheidung nach dem Übergang von Meer zu Land, nach der Form der Küstenlinie oder auch nach der Genese beschreiben.

Flachküsten sind die typischen Sand- und Kiesstrände, die durch eine geringe Neigung langsam ins Meer übergehen. Sie sind von Sedimentablagerungen geprägt und gliedern sich schematisch in drei Teile: Diese lauten Strand, Vorstrand und Schorre. Letztere ist auch unter dem Namen Brandungs- oder Abrasionsplattform bekannt.

Steilküsten hingegen haben keinen allmählichen Übergang vom Meer zum Festland. Ihr Aussehen ist geprägt von steilen, felsigen Hängen, die auch als Kliff bezeichnet werden. Für die charakteristische Gestalt ist zum einen die Brandung an sich verantwortlich, zum anderen aber auch das mitgeführte Brandungsgeröll. Diese beiden Aspekte beeinflussen die Küste direkt durch Brandungserosion.

Da der Wasserstand des Meeres variieren kann, ist ein Teil der Küste ganz besonders der Brandungserosion ausgeliefert. Nämlich der unterste Teil der Kliffwand: Hier entsteht eine Kerbe, die als Brandungshohlkehle bezeichnet wird. Unterhalb der Brandungsplattform sammeln sich das abgetragene Gestein

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