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Die deutschen Katastrophen 1914 bis 1918 und 1933 bis 1945 im Großen Spiel der Mächte von Bülow, Andreas von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.12.2014
  • Verlag: Kopp Verlag
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Die deutschen Katastrophen 1914 bis 1918 und 1933 bis 1945 im Großen Spiel der Mächte

Das Große Spiel der Mächte - Die Beteiligten - Die geheimen Interessen - Die wahren Schuldigen Der Erste und der Zweite Weltkrieg sind die großen Traumata Deutschlands. Katastrophen, die uns nach wie vor beschäftigen und die die Weltgeschichte bis heute beeinflussen. In der Rückschau scheint eine endlose Folge unglücklicher Umstände zu den Kriegen geführt zu haben. Viele Ereignisse der damaligen Zeit wirken zufällig, aber auch widersprüchlich und rätselhaft. Doch die meisten Entwicklungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liefen nicht zufällig ab! Und sie ergeben sehr wohl einen Sinn. Denn wenn Sie einen Blick hinter die Kulissen der Geschichte werfen, erkennen Sie: Ein Großteil dessen, was damals geschah, wurde von Nationen und einzelnen Personen bewusst gesteuert. Andreas von Bülow zeigt Ihnen in dieser umfassenden Chronik, welche Ziele die Staaten und Akteure hatten und welche Logik und Zwanghaftigkeit sie antrieb. Der ehemalige Bundesminister und Bestsellerautor enthüllt gleichzeitig die Lügen, die Propaganda und die falsche Geschichtsschreibung, die den Blick auf die Wahrheit verstellen. Informieren Sie sich in jetzt über das Ränkespiel, das im Verborgenen ablief. Erfahren Sie die Wahrheit über Ereignisse und geschichtliche Wegmarken wie diese: Erster Weltkrieg: Nicht Deutschland, eine andere Nation hat die Saat für den Krieg gelegt. Sie beschloss die Vernichtung Deutschlands. Denn das Kaiserreich bedrohte ihre Vormachtstellung in der Welt. Deshalb bereitete sie systematisch einen Krieg gegen Deutschland vor. Deutschlands Kriegsschuld: Die Siegermächte hielten die Alleinverantwortung des Kaiserreichs im Waffenstillstandsvertrag und im Vertrag von Versailles fest. Sie duldeten keine Diskussion darüber. Dabei ging es ihnen nicht allein um die Verantwortung Deutschlands. Die Alleinschuld diente einem anderen, wesentlich praktischeren Zweck. Der Aufstieg Hitlers: Obwohl die Pläne der Nazis bekannt waren, stellte sich ihnen das Ausland nicht in den Weg. Im Gegenteil: Hitler und seine Partei hatten im Ausland mächtige Förderer und Geldgeber. Denn die Bewegung kam ihren Interessen sehr entgegen. Hitlers Griff nach dem Sudetenland: Die europäischen Nationen hätten die Annexion leicht verhindern können. Aber sie taten es nicht. Dass Hitler die Hand nach Osten ausstreckte, war ganz in ihrem Sinne. Nach dem Krieg: Hochrangige Nazis wurden von ihren ehemaligen Feinden gerettet und ins Ausland gebracht. Lesen Sie jetzt, wer welche Interessen verfolgte. Wer die Welt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts heimlich steuerte und in zwei furchtbare Kriege führte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 23.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864453748
    Verlag: Kopp Verlag
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Die deutschen Katastrophen 1914 bis 1918 und 1933 bis 1945 im Großen Spiel der Mächte

Ursachenkette deutschen Scheiterns

Ohne Hitler weder Holocaust noch Zweiter Weltkrieg

Wer die Katastrophe der zwölfährigen nationalsozialistischen Diktatur von 1933 bis 1945 begreifen will, darf sich nicht nur mit der Person des Diktators Adolf Hitler und dessen Umgebung beschäftigen. Dass ein in äußerster Armut in Österreich aufwachsender Jugendlicher ohne längere Ausbildung sich zum Postkartenmaler emporarbeitet, dann ohne feste Unterkunft in Wien in einem Obdachlosenheim haust, sich bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges bei der bayerischen Armee als Kriegsfreiwilliger meldet, dort als Botenläufer hinter der Front eingesetzt wird, von seinen Kameraden verachtet, von seinem Vorgesetzten als Psychopath eingeschätzt wurde, dann 1933 nach langem Kampf zum Reichskanzler des Deutschen Reiches ernannt wird, findet in der Geschichte der Völker wohl kaum seinesgleichen. Hitler ist neben Mussolini, Horthy, Franco, Salazar und Pétain einer der faschistischen Diktatoren Europas, die in den Jahrzehnten nach dem Ersten Weltkrieg die europäische politische Bühne betreten.

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde 1933 nur möglich durch eine Koalition der rechtsgerichteten Parteien mit Adolf Hitler als Kanzler unter Einschluss des katholischen Zentrums. Diese Koalition verabschiedete mit Zwei-Drittel-Mehrheit das Ermächtigungsgesetz "Zur Behebung der Not von Volk und Reich", das Demokratie und Rechtsstaat der Weimarer Verfassung beseitigte und dem Terror gegen den linken Teil der Bevölkerung Tür und Tor öffnete. Dem war am Ende der Weltwirtschaftskrise die Flucht eines wesentlichen Teils der bürgerlichen Wähler aus den bürgerlichen Parteien in die Arme der NSDAP vorangegangen. In Reichstagswahlen hatten die Nationalsozialisten selbst nie eine Mehrheit der Wähler hinter sich scharen können. Die höchste Stimmenzahl erzielte die NSDAP bei der Reichstagswahl vom Juli 1932 mit 37,4 Prozent. Bei der kurz darauf im November desselben Jahres folgenden erneuten Reichstagswahl fiel sie bereits wieder auf knapp 34 Prozent der Stimmen zurück.

Es bedurfte des Reichstagsbrandes, um die Reichstagsfraktionen der Hitler-Koalition einschließlich des Zentrums zur Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes zu treiben.

Noch in der Nacht des Brandanschlags auf den Reichstag begann eine Wochen im Voraus geplante Verhaftungswelle von Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschaftsfunktionären und zum Teil auch von eher dem Arbeitnehmerflügel zugehörenden Mitgliedern des Zentrums. Es folgten die Konzentrationslager, in die alle Persönlichkeiten Deutschlands gesteckt wurden, denen die Nationalsozialisten die Organisation des Widerstands zutrauten. Die schon nicht mehr freien Wahlen im März 1933 brachten dann immer noch keine Mehrheit für die Vollstrecker der darauffolgenden zwölf Jahre hemmungsloser Diktatur bis 1945. Das Ergebnis der Reichstagswahl nach Verhaftung der kommunistischen Abgeordneten, auch Teilen der Sozialdemokraten, und Beseitigung der Presse- und Versammlungsfreiheit erbrachte nicht mehr als 43 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auf die in Wort und Bild öffentlich so stark erscheinende stürmische Begeisterung für Hitler durch große Teile des Volkes in Deutschland wie auch Österreich wird später einzugehen sein. Dass die bürgerlichen Parteien bereit waren, nicht nur Hitler die totale Regierungsgewalt bis zur Ermordung der Gegner im linken Lager zu übertragen, sondern sich als begleitende Garanten der neuen Ordnung selbst aufzulösen und sich damit jedes politischen Einflusses zu berauben, ist letztlich nur zu verstehen vor dem Hintergrund des Scheiterns der Weimarer Republik in der Zeit von 1919 bis 1933.
Ohne Scheitern der Weimarer Republik kein Hitler

Doch warum endete die Politik der Regierungen zwischen 1919 und 1933 in der Verzweiflungstat des Ermächtigungsgesetzes mit all seinen grauenhaften Folgen? Es wird vom Scheitern Weimars oder

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