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Angriff der Ritter Ihre Herkunft. Ihre Ära. Ihr Vermächtnis. von Bauer, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Angriff der Ritter

Ritter - das waren Männer mit Herz, Streiter für die Gerechtigkeit und Beschützer der Waisen und der Schwachen. So oder wenigstens so ähnlich erzählt man sich heute über die wohl bekanntesten Streiter des mittelalterlichen Europas. Doch was davon ist wirklich wahr? Was können wir glauben, hat es wirklich gegeben - und was wurde den Rittern immer nur nachgesagt? Der vorliegende erste Band der Buchreihe 'Mensch, Geschichte, Abenteuer.' führt seine Leser von jung bis alt darum in die Epoche der schwer gerüsteten Recken. Er räumt mit so manchem Märchen gründlich auf, gewährt einen Einblick in damaligen Alltag und schildert kurzweilig einige jener Abenteuer, welche die Ritter von einst in der damals bekannten Welt erfahren haben.

'Geschichte ist, was zählt!' - so umschreibt Thomas Bauer, geboren 1982 in Oschatz, seine heimliche Leidenschaft, Jung und Alt für vergangene Zeiten zu begeistern. Als Gründer einer Autorengemeinschaft steht er kreativem Handeln offen gegenüber, und sucht während ausgedehnter Bikertouren nach neuen Möglichkeiten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 27.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783839159842
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 4971 kBytes
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Angriff der Ritter

Europa in der Zeit der ersten Ritter

Mit derzeit 2,3 Milliarden Anhängern auf der ganzen Welt ist das Christentum die am weitesteten verbreitete Glaubensrichtung der Gegenwart. Einstmals, vor annähernd 2 000 Jahren, formte sich aus den Botschaften Jesus' von Nazaret ein neuer Glaube, der in den darauffolgenden Jahrhunderten zur Staats- und Weltreligion aufsteigen sollte. Das Christentum sah sich dabei immer wieder neuen Herausforderungen gegenüber. Zu großen Kirchentagen; den sogenannten Konzilen, versammelten sich bereits in der Antike hohe geistliche Würdenträger, die weitreichende Entscheidungen bezüglich der Auslegung der christlichen Lehre trafen.

V or annähernd 1 300 Jahren war unsere Welt noch eine andere. Sie mochte aus heutiger Sicht wohl klein und überschaubar gewesen sein, auf jeden Fall aber war sie auf eine andere Weise kompliziert, weniger ineinander verschmolzen, über Kontinente hinweg kaum abhängig voneinander und darum auch einfacher und irgendwie verständlicher aufgebaut. Es gab weder Fernsehen noch ein Telefon und freilich auch kein elektrisches Licht. Die Welt war kalt. Vor allem finster. Nur in begrenztem Maße konnte man sich eine Zeit lang sicher fühlen. Kaum jemand lebte wirklich in Freiheit und genoss eine Freizügigkeit, wie wir es heute tun. Das Faustrecht des Stärkeren galt überall. Hoffnung und Zuversicht wurden den Menschen zwar zuteil, aber noch mehr als in ihre eigenen Fähigkeiten vertrauten sie auf eine höhere Macht, die über sie selbst und zugleich über die Geschicke der ganzen Welt bestimmte. Diese Macht war der religiöse Glauben, und er fesselte so gut wie Jeden an sich, war er doch ein fester Bestandteil des damaligen Lebens in Europa.

Religionen hat es in dieser Zeit der Menschheitsgeschichte ziemlich viele gegeben, doch in der Schule lernen wir nur die Populärsten kennen. Fünf sind es an der Zahl. Der Buddhismus in Asien und der Hinduismus in Indien sind dabei die wohl eher weniger erwähnten. Etwas bekannter sind dann schon der Islam sowie das Judentum, und erst recht sollte uns natürlich das Christentum ein Begriff sein; jener Glaube, der sich auf die historische Person von Jesus Christus und die Bibel stützt und in unserem Kulturkreis seinen Ursprung hat. Das Christentum war in den letzten Jahrzehnten des Römischen Reiches kaum jemandem richtig bekannt. In dieser frühen historischen, kampfreichen Phase verehrten die Stämme und Völker des Kontinentes vornehmlich Götter mit heidnischen Namen. Die Lehre Jesus Christus' war noch nicht sehr weit verbreitet. Der sich dann viele Jahre hinziehende Zusammenbruch Roms, die Völkerwanderung der Germanen - all diese umwälzenden Ereignisse, die in ihren Auswirkungen noch Jahrzehnte später die Menschen beschäftigten, hatte das Christentum erst noch zu überstehen, bevor es, allmählich von Mund zu Mund weitergetragen, im abendländischen Kulturkreis an Bedeutung gewann. Ab dem vierten und fünften Jahrhundert etablierten sich die großen und einflussreichen Glaubensgemeinschaften unter anderem im gesamten Mittelmeerraum, im Nahen Osten, im heutigen Italien und natürlich im Gebiet des damaligen Fränkischen Reiches. Das Christentum wandelte sich von einer winzigen Glaubensgemeinschaft zu einer landübergreifenden Religion.

Im siebenten Jahrhundert allerdings wurde diese Weltanschauung und damit das westliche Europa erstmals wiederseit demAnsturm asiatischer Plünderer zu Pferde ernsthaft bedroht. Diese wüsten Horden kennen wir als die Hunnen, die um 375 nach Osteuropa einfielen und den Kontinent über ein Jahrhundert lang förmlich terrorisierten. Die hunnische Bedrohung ging zwar vorüber, doch das Christentum war damit nicht für immer außer Gefahr. Einmal mehr bedrohte ein Angriff von Außen die christliche Kultur, und das geschah im besagtem siebenten Jahrhundert, als die Araber sich vereinten und ihre Pferde sattelten.

Noch Jahrzehnte zuvor hatte dieses Volk in der Wüste Saud

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