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Das Buch der Mitte Wie wir wurden, was wir sind: Die Bibel als Herzstück der westlichen Kultur von Mangalwadi, Vishal (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2015
  • Verlag: fontis
eBook (ePUB)
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Das Buch der Mitte

Als Buch der Bücher wurde die Bibel aus der Mitte gedrängt. Sola scriptura - "allein die Schrift", lehrte einst Martin Luther. Aber die Reformation ist lange her, und längst haben andere Kräfte ihren Alleinstellungsanspruch in den Ring geworfen. Dieser Verlust der Mitte ist heute mit Händen zu greifen. Vishal Mangalwadi hat genau das großartig dokumentiert. Vor allem aber konzentriert er sich auf die Epochen der Gravitationskraft der Bibel, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder Menschen inspirierte und Kultur erschuf. Ob Menschenrechte, technologischer Fortschritt, Musik, Architektur oder Demokratie-Entwicklung: Immer stand die kulturprägende Kraft der Bibel jenen Menschen zur Seite, die die Welt mit neuen Innovationen beschenkten. "Das Buch der Mitte" ist das seltene und glückliche Zusammenkommen von lebendiger Erzählung, nüchterner Beweisführung und überraschenden Einsichten, die uns den Schatz der Bibel wieder vor Augen führen und zerrissene Landkarten wieder zusammensetzen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 31.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783038486329
    Verlag: fontis
    Originaltitel: The Book that Made your World
    Größe: 667 kBytes
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Das Buch der Mitte

Vorwort

In einer gehobenen Gesellschaft wie der unsrigen löst oftmals allein die Erwähnung der Bibel ein gewisses Maß an Ängsten aus. Wer ernsthaft über sie ins Gespräch kommen und über sie diskutieren möchte, kann tiefe Verachtung auslösen. Daher ist es umso wohltuender, dass hier in einer engagierten und sachkundigen Weise bewertet wird, wie enorm der Einfluss der Bibel auf die moderne Welt ist.

Das Buch der Mitte von Vishal Mangalwadi bringt uns noch einmal den Klassiker von Alexis de Tocqueville, "Demokratie in Amerika", aus der Mitte des 19. Jh. in Erinnerung. Die unschätzbaren Einblicke, die dieser aufmerksame französische Besucher in Amerika sammelte, gehören mittlerweile zur Pflichtlektüre und stehen auf der Literaturliste praktisch jedes amerikanischen Collegestudenten.

Auf den kommenden Seiten präsentiert der indische Gelehrte, Autor und internationale Vortragsredner Vishal Mangalwadi eine unverbrauchte und umfassende Bewertung des Einflusses der Bibel auf die westliche Kultur. Das Buch der Mitte enthält die sorgfältige Untersuchung und die Beobachtungen eines "Außenstehenden", der die westliche Gesellschaft von innen betrachtet.

Was Mangalwadi dabei entdeckt, wird viele überraschen. Sein Buch erzählt die Geschichte des erstaunlichen Einflusses der Bibel auf die Entwicklung der modernen westlichen Gesellschaft. Es zeigt, warum eine gründliche Neubewertung der Relevanz der Bibel für den gegenwärtigen öffentlichen Diskurs und die Bildung aller Schichten - ob auf öffentlicher oder privater, säkularer oder religiöser Ebene - dringend notwendig und auch außerordentlich erwünscht ist.

Eine Kultur wird schwerlich den Versuch starten, geschweige denn sich nachhaltig und generationenübergreifend darum bemühen, die Rätsel des Lebens und des Universums zu begreifen und entsprechend zu handeln, wenn sie nicht eine einigermaßen plausible Weltsicht hat. In dem Buch Der Niedergang des amerikanischen Geistes erkennt der jüdische Professor Allan Bloom an, dass es die Bibel war, die den Impuls und die Basis für die intellektuellen Bemühungen des Westens lieferte, alle großen Ideen zu analysieren, seien sie richtig oder falsch. Bloom schrieb:

In den Vereinigten Staaten war die Bibel praktisch das einzige gemeinsame Kulturgut, das einfache wie gebildete Leute, Reiche wie Arme, Junge wie Alte vereinte. Und als Leitbild für die Erkenntnis der Ordnung aller Dinge sowie als Schlüssel zum Verständnis der übrigen westlichen Kunst, deren größte Werke sich in dieser oder jener Form auf die Bibel beziehen, schuf sie auch die Voraussetzung für die Einsicht in die Bedeutsamkeit von Büchern. Mit dem allmählich und unausweichlich nachlassenden Interesse an der Bibel schwindet auch das Verständnis, dass es eines solchen allumfassenden Buches bedarf. Väter und Mütter wünschen für ihre Kinder nicht mehr vor allen Dingen, dass diese Weisheit erlangen - eine Weisheit, wie Priester, Propheten und Philosophen sie haben. Alles, was sie sich heutzutage vorstellen können, sind Fachwissen und Erfolg. Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung geht ohne das Buch schon die bloße Vorstellung von einem großen Ganzen verloren. 1

Mangalwadi unterstreicht die Tatsache, dass die Kirche im Westen Universitäten in dem leidenschaftlichen und bewussten Bemühen gründete, die Wahrheit zu erkennen und zu verbreiten. Nach dem Vorbild der großen Universitäten von Bologna, Paris, Oxford und Cambridge wurde auch Amerikas erste höhere Bildungsinstitution, Harvard, unter dem Motto veritas (lat. für Wahrheit) gegründet. Leider verlor dieses Motto im Verlauf des letzten Jahrhunderts all seine Bedeutung. "Führende Denker" innerhalb der Akademie vermochten viele davon zu überzeugen, dass die "Wahrheit" als solche hauptsächlich eine Funktion sozialer Konvention sei.

Das bestimmende Klima des Pessimismus in Bezug auf unsere Fähigkeit, wirklich erkennen zu können, was Be

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