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Microsoft SQL Server 2005 für Administratoren von Bauder, Irene (eBook)

  • Verlag: Hanser Fachbuchverlag
eBook (PDF)
27,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Microsoft SQL Server 2005 für Administratoren

Mit Checklisten zur Systemabsicherung und für wiederkehrende Arbeiten

EFFIZIENT VERWALTEN
- Verwaltungstools wie SQL Server Management Studio effizient nutzen
- Viele praktische, speziell gekennzeichnete Tipps für die tägliche Administrationsarbeit
- Neben unzähligen Kursen hat sie bislang über 20 Computerfachbücher verfasst und mehrere Datenbank-Projekte durchgeführt
- Für Part-Time- und Full-Time-Administratoren geeignet
- Konzentriert sich auf wichtige Verwaltungsaufgaben
- Wertvolle Checklisten für den Datenbankadministrator

Die Verwaltung einer Datenbank zählt zu den komplexesten Aufgaben in der IT. Administratoren müssen jederzeit wissen, was zu tun ist, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Dieses Buch liefert das grundlegende Know-how hierfür.

Es behandelt die Neuerungen der neuen SQL Server-Version 2005 und berücksichtigt alle Phasen von der Installation über die Kon.guration bis hin zur Verwaltung. Ebenfalls berücksichtigt wird die Performanceoptimierung: Um die Leistung und Geschwindigkeit zu verbessern, muss der Aufbau des internen Systems, der Datenbanken und der Indizes bekannt sein. Ähnliches gilt für das Monitoring: Das Überwachen des Systems und die Kontrolle von Zugriffen auf das System zählen zu den Kernaufgaben des Admins.

Weitere wichtige Themen sind das Sichern und das spätere Wiederherstellen von Daten (Backup & Recovery) sowie der Datenex- und -import. Außerdem enthält das Buch Wissenswertes zur Datenduplizierung, Automatisierung von Aufträgen und Erstellung von Warnungen. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Express Edition.

Die Autorin

Irene Bauder hält seit 1989 Trainings im Computerbereich. Sie spezialisierte sich bald auf Microsoft Access und den MS SQL Server. Neben dem Abhalten von unzähligen Kursen schrieb sie über 20 Computerbücher und führte mehrere Datenbank-Projekte durch.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 477
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783446408043
    Verlag: Hanser Fachbuchverlag
    Größe: 5310kBytes
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Microsoft SQL Server 2005 für Administratoren

5 Systemaufbau (S. 109-110)

Dieses Kapitel beschreibt den internen Aufbau des MS SQL Servers. Dazu gehören sowohl die vier Systemdatenbanken als auch die Systemtabellen, die entweder nur in einer bestimmten Systemdatenbank oder in jeder MS SQL Server-Datenbank existieren. Zu Beginn wird auf die Vorteile und den Aufbau eines Client-Server-Systems, wie es der MS SQL Server ist, eingegangen.

5.1 Client-Server-System

Ein Client ist ein Rechner, der Zugang zu Ressourcen besitzt, die sich irgendwo im Netzwerk befinden. Ein Server hingegen ist eine Maschine, die zum Beispiel über riesige Festplattenkapazitäten verfügt, um Daten zu sammeln. Kurz gesagt, kann ein Client als Anwender von Ressourcen und ein Server als Zulieferer von Ressourcen bezeichnet werden. Beide ergänzen sich somit. Mit dem Begriff Ressourcen kann sowohl die Hardware als auch die Software gemeint sein.

Um ein Client-Server-System zu erklären, ist es am besten, die Unterschiede zwischen einem Dateiserver- und einem Client-Server-System und die jeweiligen Vorteile zu beschreiben.

Unterschiede zwischen einem Dateiserver- und einem Client-Server-System

Der größte Unterschied zwischen einem Dateiserver- und einem Client-Server-Prozess besteht darin, an welchem Ort die wirklichen Datenänderungen durchgeführt werden.

Beim Einsatz eines Dateiserversystems läuft auf jedem PC der Anwender ein eigenes Datenbanksystem ab. Bei Access ist dies die MS Jet-Engine. Dies bedeutet auch, dass bei der Ausführung einer Abfrage erst alle Datensätze aus der Daten-Datenbank über das Netz auf den Anwender-PC gebracht werden, da hier die Abfrage stattfindet. Anschließend sendet die MS Jet-Engine die modifizierten Daten über das Netzwerk zurück. Bei einem Client-Server-System werden hingegen die Daten nicht nur auf einem Datenbankserver abgelegt, sondern der Server liefert alle Funktionen zur Datenverwaltung für die Anwendungen. Nur der Server aktualisiert die physikalische Datei. Jeder Anwender, der mit Access arbeitet, sendet Anfragen an den Server und bekommt Daten vom Server zurück. Dabei handelt es sich nicht um alle Datensätze einer Tabelle, sondern nur um die Daten, die das Ergebnis der Abfrage darstellen. Dadurch müssen viel weniger Bytes über das Netz übertragen werden, sodass das Netz entsprechend geringer belastet wird. Bei einem Client-Server-System ist es die Aufgabe des Servers, die Daten auszuwerten und zu verwalten. Der Client hingegen kümmert sich um die Aufbereitung der Daten, die er als Ergebnis vom Server zurückgeliefert bekommt.

Wenn zum Beispiel eine Anwendung, die mit einem Dateiserver arbeitet, eine Liste mit den Namen aller Vertriebsmitarbeiter in München anzeigen soll, muss die ganze Mitarbeiterdatei abgerufen werden. Bei einem Client-Server-Betrieb wird nur der folgende Befehl an den SQL-Server gesendet:

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