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Lehrbuch Distributed und Mobile Computing Ausgabe 2018 von Tremp, Hansruedi (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Lehrbuch Distributed und Mobile Computing

Distributed und Mobile Computing gehört zu den Megatrends der IT. Dieses Lehrbuch gibt Studierenden sowie interessierten Praktikern einen aktuellen Überblick über dieses sich rasch entwickelnde Themengebiet. Der Autor beleuchtet dabei folgende Aspekte: - Datenkommunikation - Distributed Architecture - Enterprise Mobile Management (EMM) - Mobile Devices - Mobile Operating Systems (OS) - Mobile App Development - Mobile Security - Mobile Business Modelle Hansruedi Tremp (dipl. Wirtschaftsinformatiker ED, MA e-Education, MAS e-Didactics, MA Biblical and Theological Studies) lehrt und forscht seit Jahrzehnten in den divergenten Bereichen der Business Informatik, des digitalen Lernens und der Theologie. Er wohnt in der Ostschweiz und arbeitet als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule FHS St. Gallen. Seine Expertise stellt er in Lehre sowie Forschungs- und Dienstleistungsprojekten gerne zur Verfügung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783746002552
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 10864 kBytes
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Lehrbuch Distributed und Mobile Computing

2 Distributed Architecture

Lernziele:

Nach Bearbeitung dieses Kapitels können:

die Entwicklung und Varianten der Client-Server-Architektur skizzieren.
die Funktionalität von Middleware darlegen.
eine SOA-Enabled Architektur mit den korrekten Begriffen aufzeichnen.
die XAMPP/LAMP-Architektur beschreiben.
eine Mehrschichtenarchitektur auf Basis der Java EE oder Microsoft .NET Architektur problemadäquat mit dem UML Komponentendiagramm zeichnen.
eine passende Integrationsarchitektur korrekt mittels dem UML Komponentendiagramm vorschlagen.
die Workflow Referenzarchitektur erläutern.
Die Voraussetzung für ein Mobile Computing ist eine verteilte komplexe IT-Systemarchitektur. Verschiedenste Server bieten Dienste an, welche von unterschiedlichsten Clients benutzt werden. Eine solche verteilte Datenverarbeitung kann nur funktionieren, wenn wohldefinierte Schichten 17 die notwendigen Funktionen übernehmen. Die Aufteilung der Schichten hängt von der Grösse des Systems ab. Die Softwarearchitektur sollte unternehmensweit möglichst einheitlich gelöst und mit den internen und externen Umsystemen abgestimmt werden.
2.1 Client-Server Architektur

Historisch hat sich die Client-Server-Architektur dahingehend entwickelt, dass immer mehr Funktionalität auf den Server verlagert wird. Klassisch sind drei Funktionsbereiche in der Schichtenarchitektur unterschieden:

Benutzeroberfläche: GUI, Präsentation
Business-Logik: Anwendungslogik
Datenbank: Persistenzschicht, Daten sind dauerhaft gespeichert
Abb. 11: Varianten der Client-Server-Architektur

Quelle: eigene Darstellung
2.1.1 Client
Fat-Client

Der Fat-Client enthält nebst dem GUI (Graphical User Interface) die gesamte Anwendungslogik und kann fallweise auch gewisse Informationen lokal speichern. Der Zugriff auf die Persistenz passiert direkt mittels z.B. OBDC (Open Database Connectivity).
Thin-Client

Der Thin-Client ist immer noch lokal installiert, enthält jedoch nur das GUI mit der gesamten Interaktionssteuerung. Die Anwendungslogik ist auf dem Server gespeichert und kann z.B. über Web-Services zur Verfügung gestellt werden.
Browser

Bei der typischen Internet-/Intranet-Applikation ist auf der Client-Seite nur noch der Browser (z.B. Internet Explorer, Firefox, Chrome, Safari, ...) installiert. Die Aufbereitung der GUI passiert auf der Präsentations-Schicht auf dem Server. Mit dem Einsatz von JavaScript verschiebt sich hingegen wieder mehr Logik vom Server in Richtung Client, d.h. der Code wird dann im Browser ausgeführt.
2.1.2 Server
Präsentation

In der Präsentationsschicht findet im Rahmen eines Web-Servers die Aufbereitung des HTML-Codes sowie die Entgegennahme und Verarbeitung von HTTP-Requests statt.
Business-Logik

Die Geschäftslogik ist je nach Softwarearchitektur in weitere Schichten unterteilt und in Business-Komponenten entwickelt.
Datenbank

Die Datenbank bildet die letzte Schicht, das so genannte Back-End.
2.2 Middleware

Um eine mehrschichtige auf mehrere IT-Systemen verteilte Architektur realisieren zu können, ist eine passende Middleware notwendig. Sie selbst besteht aus diversen Systemdiensten (wie z.B. Webserver, Applikationsserver, Integrationsserver, Kommunikationsdienste, ...), welche die verteilte Datenverarbeitung erst ermöglichen.

Abb. 12: Zweck der Mi

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