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Fotografie - klipp und klar von Wunderer, Anselm F. (eBook)

  • Verlag: MITP-Verlag
eBook (ePUB)
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Fotografie - klipp und klar

Übersichtliches Nachschlagewerk zur modernen Fotografie Einheitliches Konzept zum leichten Finden der Themen Mit vielen anschaulichen Grafiken und Beispielfotos
Nie zuvor wurde so viel fotografiert und nie zuvor gab es so viele unterschiedliche Kameras. Mit diesem Buch müssen Sie sich nicht in komplizierte Spezialliteratur vertiefen, um sich Wissen zur Fotografie anzueignen, sondern Sie finden alles klipp und klar - also übersichtlich und leicht verständlich erklärt - auf rund hundert Doppelseiten. Der Autor stellt Ihnen die typischen Kameras und Objektive vor, erklärt Ihnen die Funktionen von Brennweite, ISO und Belichtung, erläutert Fachbegriffe wie HDR, Bildrauschen und Weißabgleich und macht auch vor kreativer Bildgestaltung wie Serienbild, Bewegungseffekten oder Schwarz-Weiß nicht halt. Zudem gibt es Anregungen zum Üben und Umsetzen des Gelernten, um besser mit der eigenen Kamera klarzukommen. Jeder Menge Tipps zu Bildformaten, Kamerapflege und Bildoptimierung machen aus diesem Buch einen hilfreichen Begleiter für jede Fototasche. Aus dem Inhalt: Kameratypen, Objektive und Bildsensor Kreativprogramme, Weitwinkel und Tele Lichtstärke, Blende und Bildqualität Bewegungseffekte, Graufilter und ISO Belichtung und Belichtungsreihen Histogramm, HDR und Weißabgleich Autofokus und manuelles Scharfstellen Bildformate, Stative und Speicherkarten Blitz, Bildbearbeitung und WLAN Kamerapflege und Datenarchivierung
Anselm F. Wunderer interessierte sich bereits in seiner Kindheit für die Fotografie. Sie begleitet ihn in seiner Laufbahn bei Kodak, Leica und seit 2000 als selbstständiger Fotograf. Sein Hauptaugenmerk ist es aber, sein Wissen in Form von Seminaren, Workshops und nicht zuletzt in Büchern weiterzugeben. Leicht verständlich und mit Freude, die anstecken soll.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958450431
    Verlag: MITP-Verlag
    Größe: 41179kBytes
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Fotografie - klipp und klar

Kameras

_ Kameras - _ Formate

Als im Jahre 1925 eine unscheinbare Kamera namens LEICA vorgestellt wurde, ahnte wohl niemand, dass ihr Aufnahmeformat die Fotografie ein dreiviertel Jahrhundert beherrschen würde. Natürlich gab es auch in dieser Zeit einige kleinere Kameras und größere für Profis. Aber verhältnismäßig wenige. Heute bietet uns die Industrie ein ungeheuer breites Spektrum an Modellen mit sehr unterschiedlichen Aufnahmeformaten, Ausführungen und Größen. Bei so manchen in _ Smartphones integrierten Kameras bringt es der das Aufnahmeformat bestimmende _ Bildsensor lediglich auf eine Fläche von 0,08 cm². Ein Großteil der _ Kompaktkameras erreicht mit dem Format 4,6 x 6,2 mm immerhin 0,29 cm² - Ausnahmen bestätigen die Regel.

Mit 6,2 mm Breite bringt es der in den meisten Kompaktkameras eingesetzte Sensor auf lediglich 0,29 cm².

_ Vollformatsensoren orientieren sich am einst so verbreiteten Format 24 x 36 mm.

David gegen Goliath. Im Vordergrund die legendäre MINOX-"Spionagekamera". Das Modell DSC mit 5,1 Megapixel. Dahinter die CANON EOS 5DSR, 50,6 Megapixel verarbeitet ihr "Vollformatsensor" auf 24 x 36 mm.

Von einigen speziellen Profimodellen einmal abgesehen, setzen etliche _ Systemkameras, mit und ohne Siegel, neben einigen anderen auf das klassische 24x36-mm-Format, mit einer Fläche von 8,46 cm². Einen genauen Überblick der unterschiedlichen Formate finden Sie [hier] .

Völlig falsch finde ich den immer wieder zitierten Hinweis: nur eine Kompaktkamera. Zum Vergleich sind High Heels im Gelände ebenso fehl am Platz wie Bergschuhe beim Opernabend. Und genau so haben kleine Kameras ganz einfach andere Stärken als die Großen mit den vielen Wechselobjektiven. Um auf die Schuhe zurückzukommen, es spricht nichts dagegen, mehrere und vor allem unterschiedliche Kameras zu haben. Für gelegentliche Schnappschüsse beim Einkaufsbummel eine kleine und für Reisen, große Ausflüge eine Spiegelreflexkamera.
Der _ Bildsensor - Aufbau, Funktion

So wie die Netzhaut unserer Augen Bildinformationen in winzige Nervenimpulse verwandelt, verwandelt sie der Bildsensor einer Kamera in elektrische Impulse. In der Netzhaut registrieren rot-, grün- und blauempfindliche Zapfen die Farben, in den Sensoren sind es "Pixel", die mit Filtern gezwungen werden, Rot, Grün und Blau zu interpretieren. Damit die digitale Farbwiedergabe unserem Eindruck entspricht, "sieht" die Hälfte aller Pixel Grün und je ein viertel Rot bzw. Blau. Millionen solcher zum Farbsehen gerüsteten _ Pixel müssen auf einem Sensor Platz finden. Aufgrund der geringen Sensorfläche von Kompaktkameras misst ein solches Pixel zwischen 1,4 und 1,3 µm. Ein menschliches Haar ist mit einem Durchmesser von ca. 50 µm rund 38 Mal stärker. Bei den weit größeren Sensoren der Systemkameras steht jedem Pixel mehr Platz zur Verfügung. Größere Pixel "sehen besser" und können zwischen hellen und dunklen Bildpartien besser differenzieren.

Zwei grüne und je ein rotes und blaues Pixel bilden ein Team, das etwas mehr als 16,7 Millionen Farben interpretieren kann.

Doch zurück zu den einzelnen Pixeln und ihrem unterschiedlichen Farbempfinden. Jeweils vier dieser Winzlinge arbeiten zusammen. Zwei grüne und je ein rotes und blaues. Werden alle mit maximaler Helligkeit versorgt, melden sie "Weiß", liegen alle vier im Dunklen, melden sie "Schwarz". Ansonsten erfassen sie im Normalfall etwas mehr als 16,7 Millionen Farbnuancen. Bei einem Sensor mit 20 Millionen Pixel reagieren 5 Millionen auf Rot, ebenso viele auf Blau und 10 Millionen sind für Grün verantwortlich.

Damit die im Sensor untergebrachte Elektronik der einzelnen Pixelzelle kein Licht wegnimmt, kommen vor allem bei Komp

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