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Literatur Kompakt: Christa Wolf von Schulz, Georg-Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2016
  • Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
eBook (ePUB)
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Literatur Kompakt: Christa Wolf

Christa Wolf, die bedeutendste Autorin der DDR, ist zugleich eine Schriftstellerin von Weltrang. Geprägt ist ihr Werk besonders durch die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, durch den Sozialismus, mit dem sie große Hoffnungen verknüpft hat, und schließlich durch die Begegnung mit Feminismus und Gender-Forschungen. Georg-Michael Schulz präsentiert diese Schwerpunkte in Einzelinterpretationen herausragender Texte, die lebensgeschichtlich oder thematisch repräsentativ sind. Ergänzt werden die Interpretationen um Hinweise auf weitere Werke, darunter auch ihre essayistischen Texte. So ergibt sich ein Gesamtbild, in dem auch Wolfs zunehmend komplexere Schreibweise angemessen berücksichtigt wird. Über die Rezeption durch Leserschaft, Kritik und Literaturwissenschaft hinaus findet auch die produktive Aufnahme durch Vertreter anderer Künste und Medien Beachtung. So wird die Ausstrahlung sichtbar, die von Wolfs Werk im Ganzen ausgegangen ist. Prof. Dr. Georg-Michael Schulz, Prof. i. R. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Kassel. Promotion Universität Tübingen 1975. Habilitation RWTH Aachen 1986. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Drama und Theater des 18. Jahrhunderts; Lyrik und Epik des 20. Jahrhunderts; deutsch-jüdische Literatur im 20. Jahrhundert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 12.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783828865303
    Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
    Größe: 4597 kBytes
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Literatur Kompakt: Christa Wolf

II. Zeittafel

Landsberg an der Warthe, um 1910

Christa Wolf mit ihren Eltern, um 1930

1929 18. März: Christa Ihlenfeld wird in Landsberg an der Warthe als Tochter der Kaufleute Otto und Hertha Ihlenfeld geboren

1935 Einschulung zu Ostern

1939-1944 Besuch der Oberschule in Landsberg

1945 Januar: Flucht mit der Familie nach Mecklenburg

1945/46 Schreibkraft im Bürgermeisteramt von Gammelin bei Schwerin

1946 Besuch der Oberschule in Schwerin

von Oktober 1946 bis April 1947: Aufenthalt in einem Lungensanatorium nahe der Ostsee

1947 Umzug der Familie nach Bad Frankenhausen in Thüringen

1949 Abitur in Bad Frankenhausen

Eintritt in die SED

Oktober: Beginn des Studiums der Germanistik in Jena

1950 Verlobung mit Gerhard Wolf (geb. 1928)

1951 Heirat, Wechsel an die Universität Leipzig

1952 Januar: Geburt der Tochter Annette

1953 Frühjahr: Staatsexamen und Diplomarbeit bei Prof. Hans Mayer (1907-2001)

Umzug nach Berlin-Karlshorst

Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Schriftstellerverband (DSV), Berlin (bis 1955)

1954 Erste Auslandsreise (mit einer Delegation des DSV nach Ungarn)

1955 Mitglied des Vorstandes des DSV (bis 1977)

1956 Cheflektorin beim Verlag Neues Leben, Berlin; sie gibt diese Tätigkeit im selben Jahr wieder auf

September: Geburt der Tochter Katrin

1957 Juni: mit einer Delegation des DSV in Moskau

1958/59 Redakteurin der Zeitschrift des DSV Neue deutsche Literatur (NDL)

1959 Frühsommer: mit einer Delegation des DSV in Moskau

Umzug nach Halle/Saale

Erwähnung Wolfs als "Geheimer Informator" (GI) durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) (unter dieser Bezeichnung bis 1962 geführt)

Wir, unsere Zeit . Gedichte aus zehn Jahren und Wir, unsere Zeit. Prosa aus zehn Jahren , hg. von Christa und Gerhard Wolf

Proben junger Erzähler , hg. von Christa Wolf

1959-1962 Arbeit als freiberufliche Lektorin für den Mitteldeutschen Verlag in Halle

1960 Studienaufenthalt im VEB Waggonbau Ammendorf bei Halle; Leitung eines Zirkels schreibender Arbeiter

1961 Mai: Reise nach Prag. Freundschaft mit der Redakteurin Franzi Faktorova, einer Zeitzeugin als Auschwitz-Überlebende

Moskauer Novelle , für die Wolf im Juni den Kunstpreis der Stadt Halle erhält

Arbeit zusammen mit Gerhard Wolf und dem Filmregisseur Konrad Wolf (1925-1982) am Drehbuch Moskauer Novelle (die Realisierung des Films wurde verboten)

1962 Umzug nach Kleinmachnow bei Potsdam; freiberufliche Schriftstellerin

1963 Kandidatin (d. h. beratendes Mitglied) des Zentralkomitees (ZK) der SED (vom VI. bis zum VII. Parteitag 1967; nach ihrer Rede beim 11. Plenum des ZK der SED 1965 wird sie nicht mehr in das Gremium gewählt)

Der geteilte Himmel. Erzählung

Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste

Oktober: Reise nach Moskau mit Brigitte Reimann (1933-1973)

1964 März: Reise in die Bundesrepublik

April: Rede auf der 2. Bitterfelder Konferenz

Juni: Während einer Reise nach Ungarn Zusammentreffen mit Franz Fühmann (1922-1984)

September: Premiere des Films Der geteilte Himmel (Regie: Konrad Wolf)

Oktober: Nationalpreis III. Klasse für Kunst und Literatur

1965 Aufnahme in das P.E.N.-Zentrum der DDR

Arbeit am Drehbuch von Fräulein Schmetterling

Dezember: 11. Plenum des ZK der SED, das der Kunst und der Literatur "Nihi

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