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Der Geek-Atlas 128 Orte auf der Welt, um Wissenschaft & Technik zu erleben von Graham-Cumming, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.06.2012
  • Verlag: O'Reilly Verlag
eBook (PDF)
13,99 €
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Der Geek-Atlas

Die lebendige Geschichte der Wissenschaften ist überall um uns herum, man muss nur wissen, wo man hinschauen muss. Mit diesem einzigartigen Reiseführer kann man 128 Orte auf der Welt kennen lernen, die für bedeutsame Ereignisse in Wissenschaft und Technik stehen. Erlebe das Foucaultsches Pendel, das in Paris schwingt; erfahre Interessantes über das größste Wissenschaftsmuseum der Welt, das 'Deutsche Museum' in München; besuche einen Ableger des Newtons Apfelbaums am Trinity College in Cambridge und vieles, vieles mehr... Jeder Ort in Der Geek-Atlas stellt eine außerordentliche Entdeckung oder Erfindung in den Mittelpunkt und befasst sich darüber hinaus auch mit den Menschen und Geschichten, die hinter diesen Erfindungen stehen. Alle Orte werden mit interessanten Fotos vorgestellt und die Themen mit zahlreichen Zeichnungen illustriert. Das Buch ist nach Ländern aufgeteilt, für alle interessanten Orte werden auch - neben nützlichen Tourismusinformationen - die genauen GPS-Daten aufgeführt. John Graham Cumming ist ein umherstreunender Programmierer, der bereits in England, Kalifornien, New York und Frankreich lebte. Er arbeitete für zahlreiche Startup-Unternehmen, entwickelte unter anderem das preisgekrönte Open-Source-E-Mail-Programm POPFile und schrieb zahlreiche Artikel für Zeitschriften wie The Guardian, Dr. Dobb s Journal und das Linux Magazine.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 592
    Erscheinungsdatum: 08.06.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783897219366
    Verlag: O'Reilly Verlag
    Größe: 16780 kBytes
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Der Geek-Atlas

Kapitel 19. Deutsches Museum, München

48° 7? 48? N, 11° 35? 0? E
Das Deutsche Museum: Von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik

Das Deutsche Museum ist das wahrscheinlich größte Wissenschaftsmuseum weltweit. Es wurde 1906 eröffnet und liegt im Zentrum Münchens mitten auf einer Insel in der Isar. Das Hauptmuseum wird durch zwei Ableger (beide in München) vervollständigt. Der eine ist die "Flugwerft Schleißheim", die in einem alten Militärflughafen nördlich des Stadtzentrums untergebracht ist. Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema Fliegen. Beim anderen handelt es sich um das "Verkehrszentrum", das nahe der Theresienwiese untergebracht ist, auf der das Oktoberfest stattfindet. Dieses Museum ist dem Verkehrswesen gewidmet.

Das Deutsche Museum ist einfach riesig: auf 50 000 Quadratmetern werden rund 28 000 Objekte ausgestellt. An einem sonnigen Tag sollte ein Besuch des Museums im Innenhof beginnen Dort zeigt Ihnen eine menschliche Sonnenuhr die Zeit an: Stellen Sie sich einfach auf den Punkt für den aktuellen Monat, und Ihr Schatten zeigt Ihnen die Uhrzeit.

Beim Betreten des Museums wird seine Größe offensichtlich. Eines der ersten Exponate ist ein vollständiges Fischerboot aus dem 19. Jahrhundert, die Maria , aus deren Seite ein großes Stück herausgeschnitten wurde, so dass der Besucher das Boot vom Deck bis zum Kiel sehen kann. In Bilgen befindet sich sogar eine künstliche Ratte. Direkt hinter dem Boot steht ein dampfbetriebener Schlepper aus den 1930ern. Ansonsten beherbergt der Raum eine Vielzahl unterschiedlicher Flussschiffe, darunter auch eine Coracle (ein kleines, wallnussförmiges Boot, das hauptsächlich in Wales genutzt wurde). Das berühmteste Exponat der Marine-Ausstellung ist das U-Boot U1.

Ein anderer Raum beherbergt einen kleinen Teil der Flugzeugsammlung des Deutschen Museums. Hoch über Ihrem Kopf wird Ihnen eine einmalige Ansicht eines Lufthansa-Passagierjets geboten. Der Jet wurde von oben bis unten durchgeschnitten, so dass ein Querschnitt durch das Flugzeug mit Passagiersitzen, Sauerstoffmasken, Fenstern und den Gepäckablagen im oberen Bereich zu sehen ist. Unter dem Passagierbereich ist der Frachtraum mit den Gepäckcontainern.

In der Nähe finden Sie einen Raum, der dem Themenkomplex Energieversorgung gewidmet ist: Hier sind Maschinen zur Energiegewinnung aus Wasser, Wind und Muskelkraft (von Mensch und Tier) ausgestellt. Aus dem Bereich Wasserkraft sind hier Wasserräder aus der ganzen Welt sowie eine Vielzahl von Pumpen und sonstiger Hydrauliktechnik vertreten. Die Exponate zur muskelgetriebenen Energieerzeugung umfassen Rundganggöpel (bei denen Tiere im Kreis laufen und eine Achse drehen) und Geräte, die über Laufflächen betrieben werden, z. B. ein Laufrad, in dem ein Hund lieft, um das Feuer eines Schmiedes permanent anzublasen.

Die Ausstellung zu elektrischem Strom zeigt die Geschichte der Elektrizität. Die ausgestellten Objekte reichen von Dynamos und Generatoren über Hochspannungsschalter, Transformatoren und Überlandleitungen. Zu sehen ist auch der Generator, der zur ersten Übertragung eines Drehstroms zwischen Lauffen und Frankfurt (eine Strecke von 175 Kilometern) während der internationalen Elektrotechnik-Ausstellung 1891 verwendet wurde. Das Highlight der Ausstellung ist die Demonstration von Hochspannung. Dreimal täglich wird ein Wechselstrom mit 300 Kilovolt erzeugt und ein 800-Kilovolt-Blitz vorgeführt.

Der Museumsraum mit d

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