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Altenpflege

  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (PDF)
59,99 €
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Altenpflege

Das Standardlehrbuch wurde komplett überarbeitet. Die inhaltliche Struktur folgt dem Lernfeldkonzept und über 1000 Fotos und Grafiken verleihen dem Layout viel Farbe. Die Autoren liefern dir ihre über Jahre gesammelte Erfahrung als geballtes Praxiswissen. Aktuelle Trends und neue Kapitel wie 'Pflege alter Menschen mit Tumorerkrankungen' und 'Teamarbeit in der Altenpflege' geben dir neue Impulse. Beschrieben wird außerdem das Strukturmodell zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation für die Langzeitpflege inkl. der Strukturierten Informationssammlung. Die wichtigsten altenpflegerischen Maßnahmen und Techniken sowie drei Musterpflegeplanungen werden Schritt für Schritt erklärt. Fallbeispiele, Tipps und Lernkontrollfragen runden dieses Lehrbuch ab.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 1216
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783131600547
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Größe: 65380 kBytes
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Altenpflege

1 Alte Menschen

Ursula Pfäfflin
1.1 Das Alter: ein großes Forschungsfeld

Dieses Kapitel soll Ihnen die Menschen vor Augen führen, denen Ihr berufliches Handeln gilt. Das Alter kann aus ganz verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Das wissenschaftliche Fachgebiet, das das Altern des Menschen erforscht, ist die Gerontologie.

Zur Beschreibung und Erklärung des Alters muss die Gerontologie die Arbeit unterschiedlicher Wissensgebiete mit einbeziehen: Die Bezugswissenschaften der Gerontologie sind v. a. die Biologie, die Psychologie und die Soziologie. Auch die Geschichtswissenschaft, Pädagogik und andere Fachgebiete werden in der Gerontologie herangezogen, um die ganze Lebenswirklichkeit alter Menschen zu erfassen.

Definition

Die Gerontologie ist die Wissenschaft vom Altern des Menschen.

Die noch junge Gerontologie hat sich entsprechend dem wachsenden Interesse am Alter aus kleinen und vereinzelten Anfängen seit ca. 1930 zu einem umfangreichen wissenschaftlichen Fach entwickelt. Vor allem 3 Gründe sind dafür zu nennen:

der demografische Wandel

das Interesse an Lebensqualität im Alter

neue Forschungen zu den biologischen Prozessen des Alterns

Demografischer Wandel Der Anteil alter Menschen an der Gesamtbevölkerung nimmt seit 1900 kontinuierlich zu. Seit den 1970er, spätestens seit den 1980er Jahren, bereiten sich Politik, Wirtschaft und alle gesellschaftlichen Kräfte auf die neuen Aufgaben vor, die der ? demografische Wandel mit sich bringt. Das Bild vom Alter in der Öffentlichkeit verändert sich, neue Rollen für rüstige Ältere müssen entwickelt, die Pflege für kranke und hinfällige alte Menschen gewährleistet und die Renten gesichert werden. Der Umbau des Sozialstaats ist im Gange.

Lebensqualität im Alter In den zurückliegenden Jahrzehnten wirtschaftlicher Blüte galt die Maxime: Bildung, Wohlstand und Lebensqualität für alle! Die Regierungen gaben entsprechende Studien in Auftrag. Auch dem Leben im Alter mit seinen Belastungen und Chancen wandte sich die Aufmerksamkeit zu.

Biologische Forschung Die Erforschung der chemischen und molekularen Vorgänge in den Zellen hat in den vergangenen Jahrzehnten unglaubliche Fortschritte gemacht. Sie ermöglicht heute, Alterungsvorgänge genauer zu verstehen. Forscher haben die Hoffnung, dass viele Beschwerden bis ins hohe Alter hinausgeschoben werden können.

In der Ausbildung werden Sie viel aus der Fülle gerontologischen Wissens kennenlernen und Ihr Verständnis des alten Menschen erweitern und vertiefen.

Merke

Im Hintergrund steht die zentrale berufsethische Frage: Was müssen Altenpflegefachkräfte über alte Menschen wissen, um sie zu begleiten und zu unterstützen, und wie können sie dazu beitragen, dass alte Menschen ihr Alter in Zufriedenheit erleben?

Alt werden heute. Den alten Menschen zu beschreiben, ist unmöglich: Es gibt ihn nicht. Die Vielfalt der Erscheinungsweisen des Alters wird in diesem Kapitel zusammengefasst

als allgemeine Beschreibungen , landläufige Meinungen über das Alter, das persönliche Erleben beim Älterwerden,

als Aussagen der biologischen Altersforschung,

als Aussagen der psychologischen Altersforschung,

als Aussagen der soziologischen A

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