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Basale Stimulation in der Pflege alter Menschen von Buchholz, Thomas (eBook)

  • Verlag: Verlag Hans Huber
eBook (PDF)
35,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Basale Stimulation in der Pflege alter Menschen

Der Meilenstein zur Basalen Stimulation® in der Pflege

Das erfolgreiche Fachbuch über die Basale Stimulation in der Pflege alter Menschen stellt praxisnah dar wann, wie und warum Basale Stimulation in der ambulanten und stationären Alten- und Langzeitpflege sowie der Palliative Care eingesetzt werden kann.

Gegliedert nach den von Andreas Fröhlich formulierten "Zentralen Zielen der Basalen Stimulation" beschreibt es die faszinierenden Einsatzmöglichkeiten und -erfolge der Basalen Stimulation in der Pflege und Betreuung alter Menschen. Es zeigt, wie Pflegende und Bewohner mit der Basalen Stimulation einander begegnen und ein Stück gemeinsamen Weges gehen können. Neben der Vermittlung von Grundlagen und Zielen, hilft es eine Sensobiographie zu erstellen und vermittelt Fertigkeiten wie die Atemstimulierende Einreibungen (ASE), verschiedene Formen der Ganzkörperwäsche und vieles mehr. Die Inhalte der dritten Auflage wurden aktualisiert, präzisiert, neu strukturiert und um die ausführlich beschriebenen Elemente und Charakteristika basalen Berührens ergänzt. Einzelne Übersichten wurden neu gestaltet.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 293
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783456945644
    Verlag: Verlag Hans Huber
    Größe: 5251 kBytes
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Basale Stimulation in der Pflege alter Menschen

2. Leben erhalten und Entwicklung erfahren (Seite 25)

Die Ziele menschlichen Denkens und Handelns sind ausgerichtet auf ein erfülltes Dasein. Das menschliche Sein entwickelt sich aus den grundlegenden Fähigkeiten zur Wahrnehmung, zur Bewegung und zur Kommunikation. Menschen wollen, unabhängig von ihrem Alter oder dem Grad ihrer Behinderung, orientiert an den eigenen Bedürfnissen und Wünschen so leben, dass ein individuell zufriedenstellendes Maß an Lebensqualität vorhanden ist. Dies schafft Sinn und erhält uns am Leben.

Die Bedürfnishierarchie von Maslow zeigt, dass Lebensqualität abhängig ist vom eigenen Empfinden und Erleben. Im sozialen Austausch mit anderen Menschen erfahren wir die Bestätigung unserer Identität. Nicht immer einfach, jedoch immer mit nachhaltigen Spuren an Lebenserfahrung, deren Qualität wir selbst bewerten müssen.

Grundlage für die Lebenssinn gebenden Bedürfnisse ist vor allem die Sicherung der physiologischen Grundbedürfnisse des Menschen. Krankheit, Behinderung oder Alter können die eigenaktive Erfüllung der Bedürfnisse: Atmen, sich bewegen, Schlafen, Körpertemperatur konstant halten, Essen und Trinken sowie Ausscheiden massiv beeinträchtigen. Primäre Aufgabe medizinischer Therapie und Pflege ist dann die lebenserhaltende Unterstützung des beeinträchtigten Menschen. Ziel ist es, die Lebensaktivitäten wieder unabhängig von fremder Hilfe selbst bestimmt neu aufzubauen. Der eigene Lebensrhythmus soll wieder gefunden werden.Wird die Zielsetzung der Selbstbestimmung nicht erreicht, kümmert sich die medizinisch-pflegerische Behandlung vornehmlich um das Aufrechterhalten physiologischer Grundbedürfnisse. Für einen begrenzten Zeitraum müssen diese Handlungsweisen vorrangig die Bemühungen um den Erhalt des Lebens, im Sinne von "Vitalfunktionen" bestimmen.

Häufig geraten dabei andere Leben erhaltende und Lebensqualität spendende Bedürfnisse ins Hintertreffen. Im Wörterbuch finden wir unter dem Stichwort "Leben": Dasein, Existenz eines Lebewesens, unter anderem sinnverwandt mit Dasein, Lebensweg und Sein. (Duden 1985)

Solch ein Leben ist durch mehr gekennzeichnet als die im Roche Lexikon Medizin angegebenen Lebenszeichen "Atmung,Abwehrbewegungen, Rötung und Blasenbildung der Haut bei starker Reizung (z.B. mit heißem Siegellack,... positives EKG und EEG, ..., positiver Pupillen- und Kornealreflex)". (Roche 1984)

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