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Marketing für Arztpraxen Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) organisieren, kalkulieren und verkaufen

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2005
  • Verlag: Springer-Verlag
eBook (PDF)
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Marketing für Arztpraxen

Experten begleiten Sie durch den Dschungel individueller Gesundheitsleistungen (IGel): Marketing, Kommunikation, Qualitätsmanagement, Praxismanagement, Werbung, rechtliche Rahmenbedingungen. In diesem Handbuch erfahren Sie als niedergelassener Arzt ebenso wie als Mitarbeiter einer ambulanten Klinik, wie Sie sich neu positionieren und erfolgreich in einem wandelnden Markt etablieren können. Mit zahlreichen Beispielen aus dem medizinischen Alltag, Checklisten und Handlungstipps.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 199
    Erscheinungsdatum: 06.12.2005
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783540268543
    Verlag: Springer-Verlag
    Größe: 2113 kBytes
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Marketing für Arztpraxen

7 Qualitätsmanagement für Arztpraxen (S. 133-134)

K. Letter

Einleitung

Die gegenwärtig geführte politische Diskussion, Gesundheitsreformen, Patienten, die immer mehr auf Service und Qualität achten und ihre Rechte einfordern, Ärztekammern und kassenärztliche Vereinigungen: Vieles stürzt zur Zeit auf die Praxisinhaber ein. In solchen Zeiten wird der Ruf nach Qualität und deren Sicherung immer lauter. Mit diesem Beitrag möchten wir einen kurzen Überblick über das Th ema Qualitätsmanagement geben. Es sollen die kontroversen Dimensionen kurz aufgezeigt und einige grundsätzliche Ziele und Vorteile von Qualitätsmanagement- Systemen (QMS) beleuchtet werden. Sehr viel Literatur hat sich mittlerweile mit Qualitätssystemen, Qualitätsmanagement-Systemen, der Bewertung solcher und den Folgen daraus befasst. Am Ende fi nden Sie eine Auswahl von uns empfohlener Literatur und auch eine Auswahl geeigneter Internetadressen zu diesen Th emen. Durch unsere Tätigkeiten in sehr vielen Praxen und Kliniken im deutschsprachigen Raum haben wir immer wieder festgestellt, dass Qualitätsmanagement thematisiert wird, sich aber nur sehr wenige Praxisinhaber tatsächlich auch intensiv mit Qualitätsmanagement auseinander setzen. Häufi g erleben wir den puren Aktionismus.

Es werden teure Berater eingesetzt, Handbücher gekauft oder erstellt, man bedient sich der Vorlagen der Kassenärzlichen Vereinigungen oder anderer Institutionen, lässt Handbücher durch Praxismitarbeiterinnen abschreiben und glaubt dann ein Qualitätsmanagement-System installiert zu haben. ! Ein Appell an alle Praxisinhaber, die sich mit dem Thema Qualitätsmanagement auseinander setzen wollen: Machen Sie erst einen kleinen Schritt und fangen mit einfachen, umsetzbaren Managementaufgaben an. Im weiteren Verlauf dieses Kapitels fi nden Sie ein Beispiel zum Punkt Zeitmanagement. Gerade das Zeitmanagement ist die Ursache von viel Patienten- und Mitarbeiterunzufriedenheiten, deshalb werden wir zu diesem Aspekt etwas ausführlicher und exemplarisch für alle anderen Th emen eines Qualitätsmanagement-Systems widmen.

! Ein dokumentiertes Qualitätsmanagement muss auch tatsächlich gelebt werden.

Wenn Sie zum Beispiel das Zeitmanagement implementiert haben, dokumentieren Sie dies und gehen dann den nächsten Schritt, z. B. die Stellenbeschreibungen oder Checklisten an. Zu den Checklisten fi nden Sie im weiteren Verlauf einige Beispiele. So können Sie allmählich Ihre Praxis Stück für Stück in der Qualität steigern. Alles andere bedeutet für Ihr Personal eine erhebliche Herausforderung, für Sie ein Zeitaufwand, der exorbitant ist, und nicht zuletzt für die Patienten eine Umstellung, die genau das Gegenteil bewirken kann, was Sie für Ihre Praxis erreichen möchten.

Die politische Dimension

Vor dem Hintergrund einer weltweiten Auseinandersetzung über die Finanzierbarkeit und die Qualität von Gesundheitssystemen stellt sich zunehmend die Frage der Qualitätssicherung. Die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (BÄK, KBV) unterstützen und fördern wissenschaft lich begründete und in der Praxis umsetzbare Qualitätsmanagement- Systeme in der Medizin. Als Hintergründe werden dabei gesehen: Transparenz- und Qualitätsförderung im Rahmen einer möglichst ergebnisorientierten Versorgung der Patienten Die ärztliche Aus,- Weiter- und Fortbildung und deren Hilfen Die Qualitätssicherung und das Qualitätsmanagement Minimierung von Behandlungsrisiken Erhöhung der Rentabilität Die Gesundheitsministerkonferenz v

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