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Praxisratgeber: das Strukturmodell für die Pflegedokumentation Weniger Bürokratie - Mehr Zeit für die direkte Pflege gewinnen von Ahmann, Manuela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.08.2016
  • Verlag: Schlütersche
eBook (ePUB)
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Praxisratgeber: das Strukturmodell für die Pflegedokumentation

Weniger Bürokratie bei der Pflegedokumentation! Das verspricht das Strukturmodell - und hält dieses Versprechen auch ein. Schon mehr als ein Drittel aller ambulanten und stationären Pflegeunternehmen in Deutschland haben bereits umgestellt. Doch das Strukturmodell will gelernt sein. Es ist kein neuer Formularsatz, sondern ein neues Konzept, stützt sich auf pflegewissenschaftliche Überlegungen und integriert verschiedene pflegetheoretische Ansätze. Dieses Buch zeigt die praktische Umsetzung des Strukturmodells: Die vier Elemente werden praxisnah und leicht verständlich erklärt. Viele Fallbeispiele demonstrieren anschaulich, wie sich zeitsparend arbeiten lässt. Wer das Strukturmodell anwendet, kann im Übrigen dem 1. Januar 2017 gelassen entgegen blicken: Das Strukturmodell orientiert sich bereits am Neuen Begutachtungsassessment, das dann verpflichtend eingeführt wird. Auf den Punkt gebracht: Das Strukturmodell - das dreifache Plus: weniger Bürokratie, mehr Zeit für die Pflege die ideale Vorbereitung aufs NBA motiviertere Mitarbeiter, zufriedenere Klienten

Manuela Ahmann ist freiberufliche Dozentin für Medizin und Pflege, interne Auditorin und Qualitätsbeauftragte in Einrichtungen des Gesundheitswesen (LGA Intercert) und offizielle Multiplikatorin SIS. Hermann-Josef Ahmann ist Diplom-Ökonom, freiberuflicher Dozent für Management und Pflege-Management und offizieller Multiplikator SIS. Anette Pelzer ist Inhaberin eines ambulanten Pflegedienstes, interne Auditorin, NLP-Practitioner sowie Fachtrainerin für Business & Consulting und soziales Coaching, Verhaltenstherapie und Persönlichkeitsentwicklung (Quid agis)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 05.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842687998
    Verlag: Schlütersche
    Größe: 6383kBytes
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Praxisratgeber: das Strukturmodell für die Pflegedokumentation

2 DIE ANWENDUNG DES STRUKTURMODELLS - DIE VIER ELEMENTE

Das Strukturmodell basiert auf dem Vier-Phasen-Modell der WHO (1974/1987).

Abb. 1: Die vier Elemente des Strukturmodells.

Element 1: Strukturierte Informationssammlung (SIS)

Die strukturierte Informationssammlung (SIS) ist der Einstieg in den Pflegeprozess mit den Kernelementen A, B, C1 und C2:

- Stammdaten (A)

- Eigeneinschätzung der pflegebedürftigen Person (B)

- Sechs Themenfelder zur pflegefachlichen Einschätzung (C1)

- Matrix zur Erfassung pflegesensitiver Risiken und Phänomene (Initialassessment C 2)

Element 2: Individuelle Maßnahmenplanung

Darstellung der Maßnahmen auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der SIS, des Verständigungsprozesses und unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche der pflegebedürftigen Person.

Element 3: Berichteblatt

Mit Fokus auf Abweichungen von der individuellen Maßnahmenplanung und tagesaktuelle Ereignisse.

Element 4: Evaluation

Auf Basis von Erkenntnissen aus der SIS, der Maßnahmenplanung und dem Berichteblatt erfolgt die Festlegung von individuellen Evaluationsdaten.

Abb. 2: Strukturmodell ambulant. 13

Abb. 3: Strukturierte Informationssammlung - ambulant. 14

Abb. 4: Strukturmodell stationär. 15

Abb. 5: Strukturierte Informationssammlung - stationär. 16
2.1 Die Strukturierte Informationssammlung SIS

Die Strukturierte Informationssammlung (SIS) ist der Einstieg in den Pflegeprozess und das zentrale Element des Prozesses, beginnend mit dem Erstbzw. Aufnahmegespräch. Entscheidend ist,

- ob die Anwendung der SIS im Rahmen der Neuaufnahme erfolgt oder

- ob aktuelle Erkenntnisse im Verlauf der Pflege und Betreuung eine erneute Überprüfung erfordern.

Bei den folgenden Informationen beziehen wir uns auf die Rubrik "Häufige Fragen" auf www.ein-step.de (Stand: Dezember 2015). 17
2.1.1 Die SIS zu Beginn des Versorgungsauftrages - Erstbesuch/Neuaufnahme

Die Pflegefachkraft erhebt zu Beginn des Versorgungsauftrages alle Informationen, die für die Pflege und Betreuung relevant sind. Aufgrund dieser Informationen nimmt sie eine erste pflegefachliche Einschätzung vor. Dabei arbeitet sie entlang der Themenfelder einschließlich der Risiken/Phänomene, die sie mit der Risikomatrix erfasst.

Die SIS wird nach einer, jeweils im einrichtungsinternen Qualitätsmanagement festgesetzten, Phase abgeschlossen und nicht weiter ergänzt oder bearbeitet. In der Regel beträgt der Zeitraum für die vollständige Erfassung einer SIS 24 bis 72 Stunden (stationär) bzw. eine Woche bis 14 Tage (ambulant).

Empfehlung für den ambulanten Bereich

Im ambulanten Bereich erscheint es aus praktischen Erfahrungen sinnvoll, die SIS nach vier bis fünf Einsätzen fertigzustellen. Das hängt ganz von den Besonderheiten und der Planung der Pflegeeinsätze ab, gegebenenfalls geregelt über das interne Qualitätsmanagement.

Darüber hinaus empfiehlt das Projektbüro folgendes Vorgehen:

- Am Aufnahmetag wird eine erste (vorläufige) Maßnahmenplanung erstellt.

- Abhängig von der Einschätzung in der Risikomatrix werden Evaluationszeiträume definiert.

- Das einrichtungsinterne Pflege- und Qualitätsmanagement legt fest, in welchem Zeitraum die weitere Informationserhebung erfol

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