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Injektionstherapie an der Wirbelsäule Manual und Atlas von Theodoridis, Theodoros (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.12.2016
  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (ePUB)
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Injektionstherapie an der Wirbelsäule

Der Bestseller in der 3. Auflage - komplett überarbeitet und aktualisiert. Alle 'Single-shot'-Techniken an der Wirbelsäule werden detailliert und praxisbezogen Schritt für Schritt in über 500 neuen farbigen Abbildungen dargestellt. Ohne CT oder Bildwandler, von der Halswirbelsäule bis zum Sakrum! - Anatomische Grundlagen und neuroanatomische Landmarken - Tipps und Tricks bei der klinischen Untersuchung - Diagnostik und Differenzialdiagnostik - Indikationen und Kontraindikationen - Tipps für die Aufklärung, Patientenrechtegesetz - Komplikationsstatistik der Schlichtungsstelle der Norddeutschen Ärztekammern - Anforderungen an die Hygiene - Injektionstherapie unter beeinflusster Gerinnung - Spezielle Verfahren unter gezielter Durchleuchtung - Management von Komplikationen - Konzepte einer medikamentösen Begleittherapie - Multimodale Behandlungskonzepte ambulant und stationär - Privat- und kassenärztliche Kostenerstattung. - Empfohlen von IGOST-IMPS Profitieren Sie von den neuen, umfassenden und didaktisch hervorragenden Darstellungen der Injektionstechniken am Skelettmodell, an anatomischen Präparaten und an Patienten. Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit. Unverzichtbar für alle orthopädisch-schmerztherapeutisch tätigen Ärzte. Empfohlen von IGOST-IMPS

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 339
    Erscheinungsdatum: 14.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132403895
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Größe: 36061 kBytes
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Injektionstherapie an der Wirbelsäule

1 Grundlagen

1.1 Orthopädische Schmerztherapie

Merke

Orthopädie ist die Medizin der Stütz- und Bewegungsorgane (Orthopädie Memorandum 1998).

Die Medizin der Stütz- und Bewegungsorgane beinhaltet die Erkrankungen und Verletzungen der Knochen, Bänder, Muskeln und Gelenke in allen Lebensabschnitten. In der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer in der Fassung vom 25.06.2010 zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie heißt es genauer:

"Orthopädie und Unfallchirurgie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, operative und konservative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Verletzungen und deren Folgezuständen sowie von angeborenen und erworbenen Formveränderungen, Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane unter Berücksichtigung der Unterschiede in den verschiedenen Altersstufen."

Als offiziell definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren des Faches gelten die "Injektions- und Punktionstechniken an Wirbelsäule und Gelenken".

Das Spektrum der Orthopädischen Medizin reicht von Fehlbildungen der Wirbelsäule und Gliedmaßen über entzündliche Knochen- und Gelenkerkrankungen, Kinderorthopädie, Onkologie des Bewegungsapparats, Rehabilitationsmedizin und technische Orthopädie bis zu Verletzungen und Verschleißschäden der Stütz- und Bewegungsorgane, einschließlich der sie begleitenden Schmerzzustände.

Wesentliche Abschnitte der konservativen Orthopädie betreffen die Schmerzbehandlung und Wiederherstellung von Form- und Funktionsstörungen der Stütz- und Bewegungsorgane mit Verbänden, physikalischer Therapie, Chirotherapie, systemischer medikamentöser Therapie, lokalen Injektionen, Krankengymnastik sowie orthopädischen Hilfsmitteln (Orthopädie Memorandum 1998).

Merke

Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis (Schmidt u. Thews 1997).

Auf eine weitergehende Definition des Terminus Schmerz hat sich die International Association for the Study of Pain geeinigt. Sie definiert den Schmerz als "ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird" (IASP 1986).

Pain is an unpleasant sensory and emotional experience associated with actual or potential tissue damage or is described in terms of such damage.

Die Definition unterscheidet damit den Schmerz von anderen unangenehmen Empfindungen durch den Bezug zur körperlichen Schädigung. Durch den letzten Halbsatz wird auch der Schmerz berücksichtigt, für den zunächst keine Gewebeschädigung nachgewiesen werden kann. Diese Ergänzung ist besonders wichtig für einen Teil der Schmerzen, die als chronisch bezeichnet werden.

Weitere Empfindungsstörungen mit möglichen Warnfunktionen im Bereich der Stütz- und Bewegungsorgane sind in Anlehnung an die Definitionen von Merskey und Bogduk (1994):

Hypästhesie : herabgesetzte Berührungsempfindlichkeit

Anästhesie : fehlende Berührungsempfindlichkeit

Anaesthesia dolorosa : Schmerz in einer anästhetischen Region

Parästhesie : gestörte spontane Gefühlswahrnehmung, aber auch als Folge einer Provokation als sog. Ameisenkribbeln, Kribbelparästhesie oder Pelzigsein

Dysästhesie : Die Dysästhesie unterscheidet sich von der Parästhesie durch die deutlich unangenehme Qualität der spontanen oder provozierten Empfindungen.

Hyperästhesie : Überempfindlichkeit auf Berührungsreize

Hyperalgesie : gesteigerte Schmerzempfindlichkeit

Allodynie : Schmerz auf einen Stimulus, der normal keinen Schmerz auslöst

Diese Empfindungsstörungen treten im Bereich der

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