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Notfalltechniken Schritt für Schritt

  • Erscheinungsdatum: 24.02.2016
  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (ePUB)
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Notfalltechniken Schritt für Schritt

Notfallsituationen erfordern eine gute Vorbereitung und strukturiertes Handeln. Es müssen schnelle Entscheidungen nach dem Grundsatz 'Treat first what kills first' getroffen werden. Dieses Buch ist speziell für den Einsatz in prähospitalen und innerklinischen Notfallsituationen konzipiert: - Die wichtigsten invasiven Techniken zur Behandlung von Atemwegs-, Beatmungs- und Kreislaufproblemen. - Kurze Erklärung der theoretischen Hintergründe. - Reich bebilderte Darstellung mit optimierter Bild-Text-Zuordnung. - Fokussierung auf die wichtigen Handlungsschritte. - ABCDE-Schema: schnelle Orientierung durch farbige Markierungen. - Veranschaulichung der Techniken durch zahlreiche Videos. - PVC-Cover und Kitteltaschenformat: speziell für den Einsatz in der prähospitalen und klinischen Versorgung. Für alle Notärzte, Notaufnahmeärzte, Pflegekräfte, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter die optimale Ergänzung zum ausführlichen Lehrbuch! Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 265
    Erscheinungsdatum: 24.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132060319
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Größe: 14644 kBytes
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Notfalltechniken Schritt für Schritt

1 Endotracheale Intubation

Jürgen Knapp und Erik Popp
1.1 Grundlagen

1.1.1 Ziel und Zweck

Die Wiederherstellung und Sicherung der Vitalfunktionen des Notfallpatienten ist die wichtigste Aufgabe des Notarztes. Dazu gehören u.a. die Ventilation, die optimale Oxygenierung des Patienten und die Verhinderung einer Aspiration. Hierfür stellt die orale endotracheale Intubation in vielen Fällen den Goldstandard dar. Diese Maßnahme ist bei gegebener Indikation häufig lebensrettend, bei Fehlern oder Komplikationen im Rahmen des Intubationsvorganges jedoch mit einer erhöhten Morbidität und Letalität verbunden. In einer Studie von Timmermann et al. [5] waren 11% der präklinisch intubierten Patienten endobronchial intubiert und 7% ösophageal (mit einer Letalität von 80%). Selbst in der endotrachealen Intubation erfahrene Notärzte (300 innerklinische endotracheale Intubationen) haben in 15% der präklinischen Intubationen mit Schwierigkeiten zu kämpfen (schlechte bzw. keine Einsehbarkeit der Stimmbandebene, 3 Intubationsversuche, Blut oder Erbrochenes im Mund, ungünstige Position des Patienten) [6] .

Cave

Die endotracheale Intubation ist aufgrund der akuten Vitalgefährdung des Patienten oft mit Stress für das gesamte Team assoziiert. Gleichzeitig ist die endotracheale Intubation aber auch eine Tätigkeit, die für Notärzte, die nicht anästhesiologisch tätig sind, nicht alltäglich ist; somit kann deren Ausführung mit Unsicherheiten verbunden sein [4] . Hinzu kommt, dass die Technik der endotrachealen Intubation nur innerklinisch am realen Patienten erlernt werden kann und selbst unter innerklinischen Bedingungen mindestens 150 erfolgreiche endotracheale Intubationen notwendig sind, bis weitere Intubationen mit einer Erfolgsrate von 85% durchgeführt werden können [1] . Ein Erlernen am Phantom oder Simulator ist nach wie vor unrealistisch [2] , ebenso wie ein "Lernen durch Zuschauen", da die engen anatomischen Verhältnisse im Kehlkopfbereich des Patienten nur die Visualisierung entweder für den Lehrenden oder den Lernenden zulassen.
1.1.2 Indikationen

Die Indikation für eine endotracheale Intubation ist gestellt bei:

Apnoe

Schnappatmung

Schädel-Hirn-Trauma mit GCS

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