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Psychosomatik Erkennen - Erklären - Behandeln von Herzog, Wolfgang (eBook)

  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (ePUB)
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Psychosomatik

Klagen Ihre Patienten über Schmerzen unterschiedlichster Art, Herzrasen oder gar Atemnot? Der Körper reagiert, doch Auslöser ist mitunter die Seele. Psychosomatische Störungen sind häufig, das Spektrum der Beschwerden ist vielfältig und die Abgrenzung zu organischen Ursachen oft nicht klar. Mit diesem aktuellen Standard der Psychosomatik erfahren Sie alles Wesentliche über psychosomatische Erkrankungen und deren Therapiekonzepte. Sie erhalten Antwort auf die wichtigsten Fragen: - Welche Erkrankung liegt vor, woran erkennt man sie? - Was sind die Ursachen? - Welche Behandlungsansätze gibt es? Von Angststörungen bis zu kardiologischen Symptomen - lernen Sie anhand zahlreicher Fallbeispiele die typischen Leitsymptome, Störungen und Besonderheiten psychosomatischer Krankheitsbilder. Der Fokus liegt hierbei auf der Persönlichkeit jedes einzelnen und der Beziehungsgestaltung zwischen Therapeut und Patient. Das Standardwerk zur Psychosomatik. Erkennen Sie den wahren Grund der verschiedenen Symptome und behandeln Sie gezielt und wirkungsvoll. Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132410732
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Größe: 4724 kBytes
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Psychosomatik

1 Einführung

1.1 Gebrauchsanweisung für dieses Buch

Die einzelnen Kapitel haben in der Regel folgende Struktur:

Kapitelstruktur

Definition

Klassifikation

Häufigkeit

Prognose

Fallbeispiel 1

Erkennen

Erklären

Behandeln

Fallbeispiel 2

Weiterführende Literatur

Im Weiteren werden wir zunächst diese Kapitelstruktur erläutern und damit eine Art "Gebrauchsanweisung" für dieses Buch an den Anfang stellen.
1.1.1 Definition

Zu Beginn jedes Kapitels wird in möglichst einfachen Worten die psychosomatische Erkrankung oder Störung beschrieben: Welches Problem begegnet dem behandelnden Arzt oder Therapeuten?
1.1.2 Klassifikation

Klassifikationen dienen dazu, Störungsgruppen und Diagnosen zu definieren und damit eine gemeinsame Sprache zu schaffen, die eine Kommunikation über Gruppen von Patientinnen und Patienten mit gemeinsamer Diagnose ermöglicht. Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, müssen wissenschaftliche Untersuchungen auf Klassifikationssystemen aufbauen.

In diesem Buch wird die ICD-10-Klassifikation benutzt. ICD steht für International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD-10) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Kapitel V listet die F-Diagnosen für psychische und Verhaltensstörungen. Seit dem Jahr 2000 ist die Kodierung nach ICD-10-Diagnosen in der vertragsärztlichen Versorgung der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland vorgeschrieben. Die Hauptdiagnosegruppen des Kapitels F nach ICD-10 gibt Tab. 1.1 wider.
Tab. 1.1 Hauptklassifikationsgruppen nach ICD-10 ( www.dimdi.de ).
Codes in ICD-10

Psychische bzw. Verhaltensstörung

F00-F09

Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen

F10-F19

Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

F20-F29

Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen

F30-F39

Affektive Störungen

F40-F48

Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

F50-F59

Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren

F60-F69

Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

F70-F79

Intelligenzstörung

F80-F89

Entwicklungsstörungen

F90-F98

Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

F99

Nicht näher bezeichnete psychische Störungen

Während die ICD-10-Klassifikation eine international vereinbarte Konvention der Vereinten Nationen ist, wird das DSM-Manual von der American Psychiatric Association (APA) herausgegeben. Diese Initiative hat die Forschung sehr verändert, da eine genauere Beschreibung von Störungsentitäten die Vergleichbarkeit untersuchter Kohorten erhöhte. Häufig geäußerte Kritikpunkte am DSM-Klassifikationssystem sind neben dem Verzicht auf Krankheitstheorien und der Kulturgebundenheit der Klassifikation potenzielle Inter

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