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Klinische Neuroanatomie - kranielle MRT und CT

  • Erscheinungsdatum: 16.12.2015
  • Verlag: Georg Thieme Verlag KG
eBook (ePUB)
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Klinische Neuroanatomie - kranielle MRT und CT

Ein visueller Genuss: in eindrucksvoller Weise werden großformatige Zeichnungen Schichtaufnahmen gegenübergestellt. Detaillierte Feinarbeit: die Detailgenauigkeit der Zeichnungen lässt kaum Wünsche offen. Plus: neurofunktionale Anatomie, topographisch-anatomische Details wie z. B. Hirnarterien, Hirnvenen, Liquorräume. Kann man einen Klassiker noch verbessern? Man kann! Sämtliche Röntgen- und Schichtaufnahmen wurden durch Abbildungen der neuen Gerätegenerationen ersetzt. Neue Inhalte wie Felsenbein, Hippocampusregion, Hirnstamm, f-MRT und Hirnreifung wurden ergänzt. 60% mehr Abbildungen für noch bessere Visualisierung. Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 536
    Erscheinungsdatum: 16.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783132401433
    Verlag: Georg Thieme Verlag KG
    Größe: 38516 kBytes
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Klinische Neuroanatomie - kranielle MRT und CT

2 Schichtbilddiagnostik und Leitstrukturen

Mit der CT und der MRT stehen ausgezeichnete und mittlerweile weit verbreitete Schichtbildverfahren zur Abbildung des Kopfes und der Wirbelsäule zur Verfügung.
2.1 Computertomografie

Moderne CT-Geräte verwenden die Spiraltechnik (Helikalverfahren). Aus den durch transversale Abtastung des untersuchten Messvolumens gesammelten Daten können sekundär Schichten in beliebiger 3D-Orientierung und wählbarer Dicke rekonstruiert werden [258] [272] [282] [344] [350] .

Die Bilddarstellung erfolgt nach der Messung der Röntgenstrahlabsorption der Voxel im untersuchten Volumen. Die Röntgendichte eines interessierenden Gewebeabschnitts wird in HE angegeben. Die Zuordnung erfolgt nach gewissen Standardwerten.

Durch eine hochauflösende Matrix und geringe Schichtdicken lassen sich sog. Teilvolumeneffekte verringern. Teilvolumeneffekt, Bildartefakte und die jeweiligen Untersuchungsbedingungen (Kontrastmittelgabe, Bewegungsunruhe, Lagerung) erzeugen Besonderheiten, die bei der Bildauswertung berücksichtigt werden müssen [258] [272] [396] [410] [476] [583] . Artefakte können durch Einstellungen bzw. Berechnung der Bildebene unter Vermeidung von Strahlenaufhärtung sowie durch Addition von mehreren dünnen Schichten zu einer Schicht in der gewünschten Stärke reduziert werden [258] .

Die i.v. Gabe eines jodhaltigen Röntgenkontrastmittels erhöht die Aussagefähigkeit der Untersuchung durch Dichteanhebung physiologischer (Blutgefäße), aber auch pathologischer Strukturen (viele Tumoren, Entzündungen u.a.) [250] [476] . Durch Einsatz schneller CT-Geräte (kurze Abtastzeiten, kontinuierlich helikale Messung) mit kurzer Untersuchungszeit kann unter i.v. Röntgenkontrastmittelinjektion als Bolus eine CTA (dynamische CT) durchgeführt werden. Damit lassen sich auch kleinere Hirngefäße bei Datenakquisition in Spiraltechnik entweder als sog. 3D-Oberflächenrekonstruktion, durch MIP oder im Volume-Rendering-Verfahren bildlich darstellen [258] [272] [275] [499] [583] .
2.2 Magnetresonanztomografie

Bei der MRT wird zur Bilderzeugung der magnetisch wirksame Drehimpuls (Spin) der Atomkerne mit ungerader Nukleonenzahl (Protonen und Neutronen) ausgenutzt. Der Wasserstoffkern besitzt ein großes magnetisches Moment und ist im Organismus häufig anzutreffen. Somit sind mit der MRT wasserhaltige Gewebe, aber auch Lipide und Proteine durch ihren hohen Gehalt an Wasserstoffatomen besonders gut darstellbar [134] [272] [350] [364] [441] [557] [583] [658] .

Bei gegebener Magnetfeldstärke wird das MR-Signal von der Protonendichte, von den Relaxationszeiten T1 (Spingitterrelaxationszeit oder longitudinale Relaxationszeit) und T2 (Spin-Spin-Relaxationszeit oder transversale Relaxationszeit) und von den Protonenbewegungen im Messvolumen bestimmt. Die Signalhöhe im jeweiligen Messvolumen (Voxel) bestimmt den Grauwert in einem Bildpunkt (Pixel) auf dem Monitor.

Die Anregung der Wasserstoffkerne kann mit verschiedenen Messsequenzen erfolgen. Sie beeinflussen die Bildkontraste und damit die diagnostische Aussage entscheidend. Weite Verbreitung hat bereits in den ersten Jahren die SE-Technik gefunden. T1-betonte Aufnahmen und Sequenzen ergeben durch ein günstiges Signal-Rausch-Verhältnis besonders gute anatomische Darstellungen. Der Liquor erscheint signalarm und somit dunkel. In T2w Aufnahmen ist Liquor signalintensiv und somit hell. Bei T2-Gewichtung werden viele pathologische Veränderungen gut sichtbar. Die T1w und T2w Sequenzen gehören regelmäßig zur Grundausstattung von MRT-Geräten. Aufgrund der uneingeschränkten Ve

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