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Fibromyalgie Endlich erkennen - richtig behandeln von Brückle, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.02.2016
  • Verlag: Trias
eBook (ePUB)
17,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Fibromyalgie

Geben Sie Ihrer Krankheit einen Namen! Sie sind ständig müde und haben Schmerzen im ganzen Körper? Sie vermuten, dass Sie unter Fibromyalgie leiden? Schnell und sicher: So kommen Sie zur richtigen Diagnose. Geprüft und bewertet: Therapiemöglichkeiten in der Übersicht - Die besten Wege gegen Ihren Schmerz. Werden Sie Experte in eigener Sache. Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung des Fibromyalgie-Spezialisten Dr. med. Wolfgang Brückle und den persönlichen Erfahrungen anderer Fibromyalgie-Betroffener. Ein besseres Verständnis für Ihre Symptome, eine positive innere Einstellung, entspannende Bewegung und Selbstfürsorge - fühlen Sie sich ihn Ihrem eigenen Körper bald wieder wohler!

Dr. med. Wolfgang Brückle ist Facharzt für Innere Medizin und war Chefarzt an der Klinik DER FÜRSTENHOF in Bad Pyrmont.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 24.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783432100289
    Verlag: Trias
    Größe: 4294kBytes
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Fibromyalgie

Rheuma und Weichteilrheuma

Alle rheumatischen Erkrankungen sind durch Schmerzen gekennzeichnet, auch wenn ganz unterschiedliche Ursachen den einzelnen Krankheitsbildern zugrunde liegen. Bis vor 300 Jahren liefen alle rheumatischen Krankheiten unter "Rheuma". Heute unterscheidet man weit über 400 verschiedene Rheuma-Krankheiten und zusätzlich noch sogenannte Schmerzerkrankungen, von denen vermutlich die häufigste das Fibromyalgie-Syndrom ist.
Was ist Fibromyalgie?

Fibromyalgie ist eine Schmerzerkrankung, die bei den meisten Betroffenen das Leben verändert. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Die Schmerzen sind zeitweise, später - in wechselnder Intensität - ständig vorhanden. Sie bestehen krankheitstypisch an vielen Orten des Körpers, manchmal vom Kopf bis zu den Füßen. Zusätzlich treten tagsüber Müdigkeit und schnelle Erschöpfung auf. Der Schlaf ist oft gestört, und er wird am nächsten Morgen als nicht erholsam empfunden. Weitere Beschwerden von jedem Organsystem können hinzukommen. Die Krankheit drückt auf die Seele, führt zu Angst, schlechter Stimmung, depressiven Gedanken.

Die Umwelt kennt diesen vielfältigen Beschwerdekomplex nicht und zweifelt die Beschwerden manchmal an; die Ärzte sind davon nicht ausgenommen. Sie als Betroffene haben selbst Mühe, sich wiederzuerkennen, denken an Zeiten, in denen Sie von morgens bis abends aktiv waren, an Zeiten, in denen Sie anderen viel abgenommen haben und wenig an sich selbst dachten.

Wenigstens ist die Diagnose gestellt, oder zumindest wird vermutet, dass die Suche ein Ende hat.

WICHTIG

Kennzeichen der Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine Schmerzerkrankung.
Ständige Schmerzen.
Schmerzen in allen Teilen des Körpers vom Kopf bis zu den Füßen.
Auftreten von Müdigkeit und schneller Erschöpfung.
Wenig erholsamer Nachtschlaf.
Folge: Angst, schlechte Stimmung, depressive Gedanken. Fibromyalgie und Rheuma

Traditionell wird das Fibromyalgie-Syndrom zu den rheumatischen Erkrankungen gezählt, da die im Vordergrund stehenden Beschwerden als Schmerzen an den Bewegungsorganen verspürt werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht unter Rheuma einen Oberbegriff für Erkrankungen, die mit Schmerzen an den Bewegungsorganen einhergehen, also an den Knochen, Gelenken, Sehnen, Muskeln, Bändern, Gelenkkapseln und Schleimbeuteln. Häufig sind rheumatische Beschwerden auch mit Bewegungseinschränkung verbunden.

Die Forschung der letzten Jahrzehnte hat jedoch gezeigt, dass Rücken, Muskulatur und Sehnen zwar am Anfang der Erkrankung eine auslösende Rolle spielen, später jedoch, wenn die Erkrankung chronisch geworden ist, nur noch "Begleitmusik" sind. Die treibenden Kräfte liegen dann im Zentralnervensystem, dem Gehirn und dem Rückenmark. Der Schmerz hat sich verselbstständigt und benötigt zur Auslösung keine Schädigung eines Gewebes mehr. Wir werden später hierauf zurückkommen. Zu Recht wird nun von einer Schmerzerkrankung gesprochen, auch wenn diese weiterhin mit "rheumatischen " Beschwerden einhergeht.

Der Begriff Rheuma kommt von dem griechischen Wort für "fließen". Damit haben die alten Griechen schon sehr anschaulich rheumatische Schmerzen beschrieben, die häufig wechselnd von einer Gelenkregion in die andere wandern. Aber auch der "fließende" Charakter der Rheumabeschwerden im Sinne von ausstrahlenden Schmerzen wird mit dem Begriff anschaulich dargestellt.

Was unterscheidet nun ein Syndrom von einer Krankheit? Diese Unterscheidung hat eher wissenschaftliche Bedeutung. Streng genommen sind Krankheiten allein die Syndrome, die nur eine einzige Ursache für ihre Entstehung aufweisen. Klarer wird es sicher an einem Beispiel: Eine Rippenfellentzündung ist erst mal ein Syndrom, denn sie kann zahlreiche Auslöser haben. Ist sie aber nachweisbar durch die Erreger der Tuberkulose verursacht, kann man sie als "Krankheit" be

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