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Gegen jede Prognose Meine Frau brachte nach einem schweren Unfall im Koma ein gesundes Kind zur Welt und kehrte zurück ins Leben von Almoril, Miguel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.04.2012
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
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Gegen jede Prognose

Es gibt doch Wunder - sowohl in medizinischer als auch in menschlicher Hinsicht. Miguel Almoril ist frisch verliebt in seine Yuliya, sie ist bereits in der 7. Woche schwanger, das Glück scheint perfekt. Bis zum 16. November 2009, an dem sie bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und ins künstliche Koma versetzt wird. Miguel muss sich entscheiden, ob er die Schwangerschaft abbrechen lassen will, um Yuliya nicht zu gefährden. Er entscheidet sich für die Schwangerschaft, weil er an die Rettung von Mutter und Kind glaubt.Miguel erzählt in seinem Buch von seiner großen Liebe zu Yuliya, seinem unerschütterlichen Glauben an ihre Genesung und von seinem endlosen Kampf gegen all die Hindernisse, die ihm bis heute von Seiten des Gesundheitssystems in den Weg gelegt werden. Denn nur er allein ist überzeugt, gegen allen ärztlichen Rat, dass Yuliya ein gesundes Kind austragen und wieder ins Leben zurückgeholt werden kann. Und er behält Recht. Ein einzigartiges Buch über eine ganz besondere Liebe und einen zähen Kampf gegen das Gesundheitssystem.

MIGUEL ALMORIL ist Ende dreißig und arbeitet im IT-Bereich bei 'carexpert'. Seine große Leidenschaft gilt dem Triathlon. Doch sein Leben ist seit dem Unfall von Yuliya ein anderes. Mittlerweile ist er quasi zum Experten in Sachen Gesundheitssystem geworden, da er alles dafür tut, dass sie die beste Behandlung bekommt. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Wiesbaden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 04.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864152863
    Verlag: mvg Verlag
    Größe: 652kBytes
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Gegen jede Prognose

Yuliya

A n einem Samstagabend Mitte Oktober, ich steckte mitten in den Vorbereitungen für die kommende Triathlon-Saison und wollte am nächsten Morgen früh raus, klingelte mein Telefon. Mein Bruder war dran: "Hey Miguel, ich bin auf der Geburtstagsparty von Natalie und hier ist eine ganz tolle Frau. Sie gefällt dir garantiert. " – " Ach Sven, du weißt doch, dass ich morgen Rad fahren möchte. Ich bin schon im Bett. " – " Ich weiß, überleg es dir trotzdem noch mal. Sie ist genau dein Typ. " – " Keine Chance, ich komme nicht vorbei. Du hörst von mir, ciao! "

Sport spielt in meinem Leben eine große Rolle. Er ist für mich ein wichtiger Ausgleich und ich versuche, neben der Arbeit so oft es geht zu trainieren – Laufen, Schwimmen, Radfahren. So auch damals im Oktober 2008. Ich schlief bereits, als mein Telefon ein zweites Mal klingelte. Es muss gegen Mitternacht gewesen sein und wieder war mein inzwischen leicht angetrunkener Bruder am Apparat: "Hallo Miguel, ich bin es noch mal. Willst du nicht doch vorbeikommen? Die Frau ist der absolute Hammer!" – " Du weißt, dass ich morgen früh aufstehen will. Und jetzt lass mich endlich schlafen! " , antwortete ich Sven leicht genervt und legte auf. Mein Interesse an Frauen hielt sich zu diesem Zeitpunkt in Grenzen. Ich mag Frauen, keine Frage, doch ich hatte bis dahin kein großes Glück gehabt. Und die Erinnerung an meine letzte Beziehung war noch recht frisch und nicht eben positiv.

Die Hartnäckigkeit meines Bruders hatte mich jedoch neugierig gemacht. Also rief ich ihn am nächsten Tag nach meinem Training an, um Näheres über die " tolle Frau " auf der Party zu erfahren. Sven hörte gar nicht mehr auf, von ihr zu schwärmen, und nannte mir den Namen ihres Profils auf Wer-kennt-wen.de , wo ich auch registriert bin. Und tatsächlich, Sven hatte nicht übertrieben, im Gegenteil: Das Bild zeigte eine unglaublich hübsche Frau. Yuliya.

Wenig später machte ich mich gemeinsam mit meinen Eltern auf den Weg nach Spanien, um auch dort für die bevorstehende Saison zu trainieren. Mein Vater ist Spanier und meine Eltern haben in der Nähe von Tarragona ein Haus. Insbesondere in der kühlen Jahreszeit bietet es sich an, dort seinem Sport nachzugehen, zumal das Haus meiner Eltern einen Pool hat. Meinen Rechner hatte ich mitgenommen und irgendwann loggte ich mich bei Wer-kennt-wen.de ein. Yuliya hatte inzwischen auch mein Profil besucht, mich aber nicht kontaktiert. Ich ärgerte mich zwar darüber ein bisschen, was mich jedoch nicht davon abhielt, ihr zu schreiben. Außerdem war meine Neugier auf sie in der Zwischenzeit gewachsen. Wenig später antwortete sie mir – wer hätte das gedacht? Eine Weile tauschten wir Nachrichten aus und irgendwann fragte ich sie nach ihrer Telefonnummer, die sie mir auch umgehend schrieb. Nie werde ich vergessen, wie ich Yuliya das erste Mal anrief: Ich ging extra nach draußen, weil ich ungestört telefonieren wollte. Dabei stellte ich mich unter den Dachvorsprung in der Nähe des Pools, denn es regnete wie aus Kübeln. Dafür, dass es das erste Gespräch war, telefonierten wir recht lange. Wir verstanden uns auf Anhieb und ja, es hat gleich gefunkt. Unser Mailkontakt wurde immer intensiver, wir telefonierten nun jeden Tag und vereinbarten, dass wir uns treffen würden, sobald ich aus Spanien zurück sei. Einmal fragte ich Yuliya, ob ich sie küssen dürfte, wenn wir uns das erste Mal sehen. "Du kannst es ja mal probieren",

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