text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Neurodermitis und Schuppenflechte natürlich behandeln Die Therapie natürlich unterstützen. Den Juckreiz wirksam behandeln. Warum Ernährungsumstellung so wichtig ist von Bueß-Kovács, Heike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.03.2015
  • Verlag: Schlütersche
eBook (ePUB)
19,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Neurodermitis und Schuppenflechte natürlich behandeln

Juckreiz lindern, die Haut sanft behandeln Neurodermitis und Schuppenflechte sind nicht heilbar. Betroffene können aber selbst maßgeblich zur Linderung der Beschwerden beitragen. Dabei spielt die Betrachtung der körperlichen und seelischen Zusammenhänge eine wichtige Rolle - jeder kennt den Ausdruck 'Die Haut ist der Spiegel der Seele'. Der ganzheitliche Ansatz Dr. Heike Bueß-Kovács stellt die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten aus ganzheitlicher Sicht vor und erläutert, welche Maßnahmen aus der Naturheilkunde und der Komplementärmedizin mit denen der modernen Schulmedizin kombiniert werden können. Eine zentrale Stellung nimmt die Ernährungsumstellung ein. Aber auch mit bewährten Hausmitteln, Kneippschen Anwendungen, Heilpflanzen, Darmsanierung oder Entspannungsübungen lässt sich dem Hautleiden wirkungsvoll begegnen. In einem Experteninterview erfahren die Leser, wie die chronischen Hautleiden auch ohne nebenwirkungsreiche Medikamente wie Kortison geheilt werden können.

Dr. med. Heike Bueß-Kovács ist Ärztin und Medizinjournalistin. Neben ihrer Tätigkeit als TV-Moderatorin und TV-Expertin hat sie bereits zahlreiche Zeitschriftenartikel und Ratgeber zum Thema Gesundheit veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 20.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842686366
    Verlag: Schlütersche
    Größe: 9971 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Neurodermitis und Schuppenflechte natürlich behandeln

DIE HAUT - EIN MULTITALENT

Unsere Haut ist Schutzschild, Sinnesorgan, Temperatur- und Feuchtigkeitsregler. Sie reagiert sehr sensibel auf äußere Einflüsse sowie auf Vorgänge im Körperinnern. An ihr lässt sich unsere Gefühlslage ablesen, auch unser Lebensstil und Alterungsprozesse hinterlassen sichtbare Spuren. Warum das so ist und wie die Haut funktioniert, das erfahren Sie in diesem Kapitel.
Der Aufbau der Haut

Die Haut ist das größte Organ unseres Organismus. Mit einer Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern und einem Gewicht von ungefähr 14 Kilogramm ist sie das "Königsorgan", und sie erfüllt zahlreiche, teilweise lebenswichtige Funktionen.

- Sie schützt den Körper vor Umweltstoffen und Strahlung

- Sie bietet ein Kälte- und Hitzeschild

- Sie puffert Krafteinwirkungen wie Schläge, Stöße oder Reibungen ab

- Sie reguliert die Kreislauf- und Temperaturfunktionen des Körpers mit

- Sie wehrt Krankheitserreger ab

- Sie ist ein feines Sinnesorgan

Heute kann man sehr genau erklären, wie die Haut im Detail aufgebaut ist. So weiß man beispielsweise, dass viele Mütter ihr Baby mit geschlossenen Augen allein durch Hautberührung erkennen können. Ermöglicht wird das durch das weit verzweigte Nervensystem mit ungefähr 5 Millionen Nervenenden in der Haut, die jeden Sinneseindruck über das Rückenmark zum Gehirn weiterleiten. In jedem Quadratzentimeter Haut befinden sich rund 3.000 solcher Sensoren, die meisten finden sich in der Haut von Lippen, Zunge, Gesicht und Fingerspitzen. Über diese Sensoren nehmen wir wahr, ob es heiß oder kalt ist, ob wir verletzt werden, sich etwas an uns drückt oder ob wir liebevoll von einem anderen Menschen gestreichelt werden.
Die Haut besteht aus drei Schichten: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Corium) und Unterhaut (Subcutis).
Die Haut besteht aus drei Schichten: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Corium) und Unterhaut (Subcutis). Um verstehen zu können, wie die Haut funktioniert und Störungen dementsprechend zu erkennen, ist es wichtig zu wissen, welche Aufgaben die einzelnen Bereiche haben.
Oberhaut - jeden Monat ganz neu

Bei der Oberhaut, der Epidermis, handelt es sich um die oberste Hautschicht, die aus etwas festeren Hornzellen besteht. Ständig werden im tieferen Bereich der Epidermis neue Zellen gebildet, die innerhalb eines Monats zur Oberfläche wandern und dort eine neue Hornschicht produzieren. Die alten Hautzellen sterben ab und werden nach und nach abgestoßen. Das kann man sehr gut beobachten, wenn man zum Beispiel seine Haut abschrubbt, dabei werden die abgestorbenen Hautzellen als helle Schüppchen einfach weggerubbelt. Die Oberhaut befindet sich also in einem ständigem Auf- und Abbau, was durch das kontinuierliche Nachwachsen von neuen Hautzellen aus einer tieferen Schicht aufrechterhalten wird.

Die Oberhaut bildet eine mechanische Schutzbarriere gegen die Umwelt. Durch eine elastische Schiebeschicht zwischen den verhornten äußersten Hautzellen und der tieferen Epidermis können Stöße bis zu einem gewissen Grad aufgefangen und ausgeglichen werden. Dies verhindert, dass die Haut verletzt wird. Doch die Epidermis hat noch eine andere wichtige Funktion: Im unteren Bereich sind pigmentbildende Zellen - Melanozyten - angesiedelt, deren Aufgabe es ist, die Haut vor Sonnenstrahlung zu schützen. Die Melanozyten können Farbstoff bilden, das Melanin. Dieses Melanin schützt die Hautzellen vor den UV-Strahlen, indem es sie ganz umhüllt und den Zellkern auf diese Weise unerreichbar für schädliche Strahlung macht. Die so veränderte und noch fester gewordene Hornschicht nennt man Lichtschwiele.

Die drei Hautschichten.
t

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen