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Angst, Stress und Panikattacken selbst besiegen - Tipps aus unserer Praxis von Schoch, Sonja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.01.2014
  • Verlag: GES Verlag Ltd.
eBook (ePUB)
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Angst, Stress und Panikattacken selbst besiegen - Tipps aus unserer Praxis

Buch Fast jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal eine Panikattacke erlebt oder eine Angst verspürt, die keiner direkten, rationalen Gefahr oder Bedrohung zuzuordnen war. In einer natürlichen Ausprägung gehören Ängste zu unserem Leben dazu, denn sie sichern die körperliche Unversehrtheit und manchmal auch das Leben von Betroffenen. Doch da, wo Ängste das Leben verstärkt beeinflussen, die Lebensqualität vermindern und einen Rückzug aus dem sozialen Umfeld verursachen, können sie krank machen. Die Autorin Die bekannte Heilpraktikerin Frau Sonja Schoch hat sich zusammen mit ihrem Mann Rainer Schoch sehr intensiv mit chronischen Krankheiten, Autoimmunerkrankungen, ADHS, Borreliose und neurologischen Erkrankungen und ihrer Heilung auseinander gesetzt. Ihr Ziel ist den Menschen zu helfen, dass sie sich selbst helfen können. Sie haben Spezial-Therapien gegen Borreliose, ADHS, Depressionen, chronische Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen entwickelt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 168
    Erscheinungsdatum: 14.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944009025
    Verlag: GES Verlag Ltd.
    Größe: 353 kBytes
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Angst, Stress und Panikattacken selbst besiegen - Tipps aus unserer Praxis

2. Was ist Angst - Definition und Beispiele

Der erste Abschnitt definiert den Begriff Angst auf sachlicher Ebene. Die folgenden Fallbeispiele sollen einen persönlicheren Einblick in das Thema Angst geben und einige Beispiele für Ängste aufzeigen. Vielleicht findet sich der eine oder andere Leser bereits an dieser Stelle im Text wieder.

Definition des Begriffes Angst

Die Angst kann als ein Zustand definiert werden, welcher unlustbetont, unangenehm und emotional ist. Emotionalität wird durch Gefühle ausgedrückt. Diese und die gesamte Situation, in der die Angst empfunden wird, sind für den Betreffenden unangenehm. An Stelle von Lust und Wohlbefinden tritt ein eher gegenteiliges Gefühl.

Der österreichische Arzt und Tiefenpsychologe, Sigmund Freud (06.05.1856 - 23.09.1939), prägte und unterschied die Begriffe der Angst und der Furcht. Dabei definierte er Angst als einen Zustand, der im Inneren des Menschen entsteht. Dagegen beschrieb er die Furcht als einen durch die Außenwelt ausgelösten Zustand. Heute wird die Definition der beiden Begriffe, Angst und Furcht, in dieser klaren Unterscheidung jedoch nicht mehr verwendet. Beide Begriffe werden im allgemeinen Sprachgebrauch eher parallel genutzt. Tatsächlich bezeichnet die Furcht das konkrete Gefühl, bedroht zu werden, welches in der Regel auch angebracht und rational zu begründen ist. Aus diesem Grund wird die Furcht mitunter auch als Realangst bezeichnet.

Die folgenden Kapitel dieses Buchs beschäftigen sich thematisch weniger mit der Furcht, da diese zwar situationsbedingt ebenso unangenehm ist wie die Angst, jedoch durch konkrete Gefahren oder beunruhigende Gegebenheiten ausgelöst wird. Das Empfinden von Furcht kann daher als Sicherung der körperlichen Unversehrtheit und des eigenen Lebens angesehen werden und ist somit ein notwendiger und angebrachter Bestandteil unseres Lebens. Hinzu kommt, dass die Furcht auch ohne Zutun unsererseits ein "endlicher" Zustand ist. Haben wir die Bedrohung oder Gefahr überstanden, so lässt die Furcht auch meist schnell wieder nach. Wie wir in den folgenden Kapiteln noch sehen werden, können Angstgefühle dagegen sich regelrecht festfressen und das Leben beziehungsweise die Lebensqualität massiv beeinflussen.

Wenn die Angst vor der Angst steigt

Die Sonne schien und es war einer der ersten heißen Tage in diesem Jahr. Jetzt eine kühle Erfrischung- das wäre toll! Sebastian bekam bereits eine SMS seiner Freunde, die geschrieben hatten, dass sie den Feierabend am See verbringen würden. Klingt verlockend, dachte Sebastian, aber am See?! Allein bei dem Gedanken daran kam Panik in ihm auf. Schließlich lauerten im Wasser viele Gefahren. Gerade weil das Wasser nicht so klar wie im Schwimmbad war, konnten schnell Steine übersehen werden. Und wer weiß, wenn er im Wasser wäre, welche Tiere um ihn herum schwimmen würden. Und was ist, wenn vorbeifahrende Segelboote für eine überraschende Strömung sorgen? Sebastian war auf der Hut. So gerne er auch ins Wasser gehen würde, um eine Abkühlung zu erhalten, das kam nicht infrage! Da war das Freibad schon eine bessere Variante. Dort konnte er auf den Grund sehen, und sah genau wohin er schwamm. Dabei hatte er alles im Blick und konnte genau kontrollieren was passierte, denn er sah, was um ihn herum war. Das Problem am Freibad aber war, dass man immer wieder in den Medien von Badeunfällen hörte. Deshalb blieb er sowieso immer im flachen Wasser. Und welcher seiner erwachsenen Freunde wollte schon mit ihm im Nichtschwimmerbecken planschen?

Sina erging es an diesem Tag ähnlich. Sie saß am anderen Ende der Stadt, und spürte die erste echte Hitzewelle in diesem Jahr. Aber ins Freibad ge

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