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Die chinesische Hausapotheke Die wichtigsten Kräuterrezepte für die häufigsten Beschwerden von Weidinger, Georg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.12.2014
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Die chinesische Hausapotheke

TCM leicht verständlich und anwendbar im Alltag. Die traditionelle Chinesische Medizin für den Alltag, ein praktischer Ratgeber zur Selbstanwendung. Mit einer umfassenden Einführung in die chinesische Diagnostik und vereinfachten Form der Selbstdiagnose mittels Puls, Zunge und Gesicht. Georg Weidinger, Schulmediziner und TCM-Therapeut mit Praxis in Wien versteht es, westliche mit fernöstlicher Medizin zu verbinden. Mit Hilfe von 25 wichtigen Kräuterrezepten für die häufigsten Beschwerden, kann - einfach in der Anwendung - die Hausapotheke entsprechend bestückt werden. Die Zutaten sind problemlos in der Apotheke erhältlich und unterliegen den strengen europäischen Richtlinien. Ergänzend dazu, Tipps zu Ernährung und Lebensführung. Georg Weidinger, geb. 1968, Schulmediziner und TCM-Therapeut mit Praxis in Wien. In seinem ersten Buch 'Die Heilung der Mitte' erklärt er auf sehr persönliche Weise die Funktionsweise der Chinesischen Medizin. Seit 2002 regelmäßige Seminar- und Vortragstätigkeit. Seit 2012 Lehrtätigkeit für TCM bei der MedChin. Privat ist der Familienvater leidenschaftlicher Pianist mit regelmäßigen Konzerten. Mehr Infos unter www.georgweidinger.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 15.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641136734
    Verlag: Goldmann
    Größe: 4025 kBytes
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Die chinesische Hausapotheke

Einleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

werte Apothekerin, werter Apotheker,

hochgeschätzte Kollegin und hochgeschätzter Kollege der westlichen Medizin und der TCM !

Aus meiner langjährigen Erfahrung mit Chinesischer Medizin weiß ich, wie wichtig es ist, nicht darauf zu warten, bis man "endlich" krank wird, um sich etwas Gutes zu tun, um sich mit sich und seinem Körper zu beschäftigen. Eine Erkrankung ist nur die Spitze des Eisbergs, so die chinesische Anschauung. Sie möchte uns etwas sagen, möchte uns helfen, an einem bestimmten Punkt in unserem Leben die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nichts passiert zufällig, alles hat einen tieferen Sinn. Wenn bei uns eine schwere Krankheit diagnostiziert wird, hadern wir oft mit dem Schicksal: "Warum gerade ich? Warum gerade jetzt?" Niemand möchte je krank werden! Und es gibt nie den richtigen Zeitpunkt, um krank zu werden! Denken wir ... und "denken" bedeutet, dass wir glauben unseren Körper, unsere Situation im Leben erfassen und verstehen zu können, allein mit dem bisschen Frontalhirn (präfrontaler Cortex), das am vorderen Ende unseres Großhirns sitzt und das es uns ermöglicht, freie Entscheidungen zu treffen. Aber das ist oft ein Trugschluss.

Unseren Körper gibt es in dieser und ähnlicher Form bereits seit vielen Millionen Jahren. Die ersten Primaten, die Vorfahren der Menschen, traten vor etwa 50 bis 65 Millionen Jahren auf. Vor knapp 2 Millionen Jahren tauchte der Homo erectus auf, der erste Mensch mit einem aufrechten Gang. Sein Körper war schon vollständig entwickelt, mit all seinen Funktionen, mit all den Enzymen (mit vielleicht ein paar Varianten), die auch heute unseren Stoffwechsel regulieren.

Der große Unterschied von damals zu heute aus körperlicher Sicht ist das Frontalhirn. Damals hat man im Einklang mit der Natur gelebt, mit der eigenen und der um einen herum. Es gab ja auch gar nichts anderes. Das ist es, was uns die Chinesische Medizin lehren möchte: Lebe in Einklang mit deiner eigenen Natur und der um dich herum! Und wenn man all die Bedrohungen, die Verletzungen, die Kämpfe um die Beute und die Arterhaltung, die schlechten hygienischen Verhältnisse mit der ständigen Gefahr von Infektionen und Parasiten, die schlechten Wohnverhältnisse und die Naturgewalten einmal abzieht, bleiben wir mit unserer Natur und unseren Instinkten übrig, falls wir sie wahrnehmen können . Und da kommt uns unser Frontalhirn immer wieder in die Quere. Eigentlich wissen wir, was uns guttut , wir hören nur nicht darauf, weil es unser Frontalhirn besser weiß. So verdrängen wir konsequent die Bedürfnisse unseres Körpers. Oft schreit er schon laut, doch wir hören ihn nicht, weil wir verlernt haben ihn zu hören oder weil wir ihn nicht hören wollen.

"Das Tier in uns" ist das, was die Chinesische Medizin behandelt. Und auch wenn wir, mit unserem bewussten Denken und unseren logischen Schlüssen, den Körper nicht hören - er macht schon auf sich aufmerksam, keine Sorge! Es bleibt ihm ja gar nichts anderes übrig, so hat er es während all der Millionen Jahre als Überlebensprogramm gelernt und verinnerlicht. Und dieses Programm läuft noch immer in uns ab. So großartig die Entwicklung unseres Großhirns ist und so faszinierend all die Errungenschaften unseres Geistes sind - indem der Mensch sich über die Natur stellt, verliert er seine eigene Naturempfindung.

Viele Entwicklungen in unseren industrialisierten westlichen Ländern laufen gegen unsere Natur. All die Bemühungen seit (von der Evolution her lächerlichen) ein- bis zweihundert Jahren, uns durch all die Industrialisierung, die Mobilisierung, die Energiegewinnung, die Lebensmittel- und Pharmaindustrien das Leben zu erleichtern, haben den Menschen weiter von seiner Natur entfernt und sein Umfeld derartig verändert, dass sich unser Körper oft ei

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